AKEP Award 2010 für "NWB Mobile" und "Book2Look"

| Frankfurt am Main

Arbeitskreis Elektronisches Publizieren zeichnet zukunftsweisende Produkte und Projekte im Bereich elektronisches Publizieren aus / Sonderpreis für beste, noch unveröffentlichte Publikation / Preisverleihung gestern bei AKEP-Jahrestagung in Berlin

Für die Plattform "NWB Mobile" erhält der NWB Verlag in Herne den AKEP Award 2010 in der Kategorie "Business to Business". In der Kategorie "Business to Consumer" geht der Preis für die Anwendung "Book2Look" an das Münchner Unternehmen Rossipaul Kommunikation. Mit dem erstmals vergebenen Sonderpreis "Beste Arbeit" für die beste, noch nicht veröffentlichte Publikation wurde Nele Müller für ihre Diplomarbeit "E-Books für Sehbehinderte" ausgezeichnet. In der Kategorie AKEP Junior Award wurde in diesem Jahr kein Preis vergeben. "Die Nominierten für den AKEP Award 2010 haben insbesondere die Alltagstauglichkeit und Nutzerfreundlichkeit ihrer Projekte großgeschrieben - die Beiträge waren durchweg spannend und innovativ. Das hat uns die Entscheidung schwer gemacht", sagte Arnoud de Kemp, Sprecher der Jury. Mit dem AKEP Award zeichnet der Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP) im Börsenverein des Deutschen Buchhandels die innovativsten elektronischen Entwicklungen in Verlagen und Dienstleistungsunternehmen der Buchbranche aus. Der Preis wird heute im Rahmen der Buchtage Berlin 2010 überreicht.

"NWB Mobile" ist die erste steuerrechtliche Datenbank, die mit dem Mobiltelefon bedient werden kann. Mit NWB Mobile können Steuerberater auch unterwegs aktuelle Fachinformationen abrufen, Zeitschriften aus dem NWB Verlag lesen und gezielt im Steuerrecht recherchieren. Aufgerufene Dokumente können dann per Fax oder E-Mail weiterverschickt werden.

"Book2Look" ist eine Anwendung zur Darstellung und Vermarktung von Büchern im Internet. Sie ermöglicht nicht nur, in Büchern zu blättern, sie zu kommentieren und per E-Mail zu empfehlen, sondern erlaubt auch die Einbindung in Online-Shopsysteme, Datenbanken und soziale Netzwerke wie Facebook und studiVZ.

In "E-Books für Sehbehinderte" untersucht Nele Müller, Diplomandin an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, wie E-Books im EPUB-Format mit der Software DAISY-Pipeline automatisch generiert werden können und dabei möglichst viele Kriterien des Großdrucks erfüllen. Sie formuliert zudem 28 Anforderungen, die Verlage und Hersteller von E-Readern in Zukunft beachten sollten.

Der AKEP Award wird am Vorabend der Buchtage Berlin auf der Award-Feier verliehen. Eingereicht wurden in diesem Jahr 26 Beiträge. Die Mitgliedsunternehmen des Börsenvereins und externe Dienstleister bewerben sich mit ihren Produkten, Projekten, Technologien und Geschäftsmodellen in zwei Kategorien - "Business to Business" (B2B) und "Business to Consumer" (B2C). Der AKEP Award ist mit jeweils 2.500 Euro dotiert, der AKEP Junior Award mit 1.000 Euro. Der Sonderpreis "Beste Arbeit" richtet sich wie der AKEP Junior Award an junge Fachkräfte aus der Buchbranche. Er ist mit 750 Euro dotiert und wird von der Akademischen Verlagsgesellschaft AKA gestiftet.

Der Fachjury für den AKEP Award gehören an: Ralf Baron (Arthur D. Little), Prof. Dr. Ernst-Peter Biesalski (HTWK Leipzig), Hans Huck (AKEP-Sprecher, Koch, Neff & Volckmar GmbH), Arnoud de Kemp (Akademische Verlagsgesellschaft AKA, digiprimo), Dr. Elisabeth Niggemann (Deutsche Nationalbibliothek), Klemens Polatschek (Collective Intelligence GmbH), Dr. Bettina Preiß (Sprecherin des Arbeitskreises kleinerer und unabhängiger Verlage (AkV), VDG Verlag für Datenbank und Geisteswissenschaften), Prof. Dr. Ursula Rautenberg (Friedrich Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Martin Spencker (Georg Thieme Verlag), Martina Tittel (tittelconsulting) und Dr. h.c. Karl-Peter Winters (Vorsitzender des Verleger-Ausschusses, Verlagsgruppe Dr. Otto Schmidt).

Quelle: Pressemeldung Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

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