Bundesinnenministerium verbannt iPhone, iPad und Blackberry
Der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) soll in seinen Behörden die Nutzung von Smartphones und Tablets der Marken Research in Motion und Apple aus Sicherheitsgründen untersagt haben. Grund dafür ist die Tatsache, dass Server von Apple und RIM in Kanada bzw. den USA stehen, wodurch vertrauliche Informationen an Dritte weitergegeben werden könnten. Somit soll auch eine mögliche Bespitzelung der deutschen Bundesregierung durch US-Geheimdienste ausgeschlossen werden.
Die Sicherheitslösung: Simko 2
Schon 2010 hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wegen Sicherheitsbedenken vor dem Gebrauch von Blackberrys oder iPhones gewarnt. Im selben Jahr riet Friedrichs Vorgänger Thomas de Maizière (CDU) Regierungsmitarbeiter davon ab, solche Smartphones beruflich zu nutzen. Auch der Sicherheitsexperte der SPD, Sebastian Edathy, regte die Diskussion über ein generelles Verbot der Nutzung von bestimmten Geräten in Ministerien an. Das BSI empfiehlt jedoch eine Alternative, auf die mittlerweile auch das Bundesinnenministerium setzt: mit der Sicherheitslösung Simko 2 können Geräte eine direkte Verbindung zu einem Behörden- oder Unternehmensnetz aufbauen, ohne dabei Umwege über einen Fremdserver zu laufen. Diese spezielle Sicherung funktioniert bei Smartphone-Modellen der High Tech Computer Corporation (HTC).
Quelle: Pressemeldung Doppeklicker.de
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