Rajeev Suri: Stellenabbaupläne des Nokia Siemens Networks sorgt für Tumult

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Die beachtliche Zahl von 17.000 Arbeitsplätzen, die im Nokia Siemens Network (NSN) abgebaut werden sollen, sorgte - wie zu erwarten war - für Unruhe und Unmut während der jüngsten Betriebsversammlung des Unternehmens in München. NSN-Boss Rajeev Suri zeigte sich erschrocken ob der Buhrufe aus dem Publikum.

Wie der Chef des Nokia Siemens Networks (NSN), Rajeev Suri, in seiner knapp dreißigminütigen Ausführung auf der Betriebsversammlung in München erklärte, sei ein Stellenabbau von rund 17.000 Arbeitsplätzen vorgesehen - auf die deutschen Angestellten käme ein Abbau der bislang 8.200 Beschäftigten auf knapp 3.000 zu, ferner würden wohl weitere Arbeitsplätze durch Ausgliederungen und Veräußerungen gestrichen werden.

Die Reaktionen auf diese aus Arbeitnehmersicht unerfreulichen Nachrichten sorgten naturgemäß für Empörung, die sich zunächst in Buhrufen äußerte. Nach Mitteilung der IG Metall habe der NSN-Chef Suri "erschrocken" reagiert.

Firmensitz Nokia Siemens Network

Forderung nach Rücktritt des Nokia Siemens Network-Vorstand

In einer Fragerunde nach Suris Rede kam denn auch prompt die Antwort der Arbeitnehmerschaft: Warum nicht der Vorstand geschlossen zurücktreten würde, schließlich arbeiteten die Beschäftigten hart. Großer Beifall der Teilnehmer begleitete diese Frage - ein klares Zeichen, dass Suri sich wohl noch häufiger erschrocken zeigen dürfte.

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