Diskussion über die Frage zur Haftungsverantwortung bei Sicherheitsmängeln

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Bruce Schneier, eine Größe im Bereich der Sicherheit, hielt bei der RSA-Konferenz in Wien eine Rede über die Frage, wer verantwortlich ist bei Sicherheitslücken. Seiner Meinung nach sind Softwarehersteller und Internet-Provider haftbar zu machen.

Nach Meinung von Bruce Schneier, dem „Sicherheits-Guru“, gehören Internet-Provider und Softwarehersteller zu den Verantwortlichen bei Sicherheitslücken und müssten entsprechend haftbar gemacht werden. So sein Fazit, das er jetzt in der Abschlussrede der RSA-Konferenz in Wien zog: „Derzeit tragen jene die Kosten für Sicherheitslücken, die unter ihnen leiden.“ Es herrscht nach Meinung Schneiers eine großer Missstand bei der Sicherheit von Unternehmen, denn in der Regel geben die Unternehmen Unsummen dafür aus, von Softwareherstellern verursachte Sicherheitslücken zu flicken oder abzufangen.

Auch Privatpersonen müssten sich selbständig um die Sicherheit ihrer Rechner kümmern. Nicht zuletzt würden auch Regierungen damit belastet, Anwender weiterzubilden, damit diese den Umgang mit häufig benutzerunfreundlicher und unsicherer Software in den Griff bekommen. Unverständnis ernten die Softwareunternehmen, die die Vielzahl verfügbarer technischer Lösung zur Sicherheitssteigerung nicht anwenden – deshalb sei es an der Zeit, mit gesetzlichen Regelungen die Softwareunternehmen in die Pflicht zu nehmen bzw. vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen. Ähnlich soll es, so Schneier, Internet-Providern ergehen.

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