FH Bingen richtet Jugend forscht Regionalwettbewerb 2010 aus

| Bingen

Erstmals Wettbewerb für naturwissenschaftlich und technisch interessierten Nachwuchs in Bingen

Die 45. Wettbewerbsrunde des bekanntesten bundesweiten Nachwuchswettbewerbs "Jugend forscht/Schüler experimentieren" ist in vollem Gange und zum ersten Mal richtet die Fachhochschule Bingen als eines von zehn Patenunternehmen der Stiftung Jugend forscht e.V. den Regionalwettbewerb Rheinland-Pfalz aus. Die Hochschule löst die Kreuznacher Stadtwerke nach zwölf Jahren als Ausrichter der regionalen Auswahlrunde ab. "Es war für uns als technisch-naturwissenschaftliche Hochschule nicht nur Ehre sondern auch Pflicht zuzugreifen, als im Frühjahr 2009 ein neues Patenunternehmen in unserer Region gesucht wurde. Schließlich engagieren wir uns schon lange für den Nachwuchs in MINT-Fächern (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) angefangen von der Kinder-Hochschule für die Kleinen über Girls" Day und Schulprojekte bis zu Schüler-Labortagen für die älteren Schüler", begründet FH-Präsident Prof. Klaus Becker seine Motivation für das vorbereitungsintensive neue Projekt. Die Patenschaft im Regionalwettbewerb sei ein weiteres Plus in der Zusammenarbeit mit regionalen Schulen und im weitsichtigen Bemühen um studentischen Nachwuchs.

"Entdecke neue Welten.", lautet das Motto der aktuellen Wettbewerbsrunde. Bis Ende November konnten sich Schülerinnen und Schüler bei der Stiftung Jugend forscht mit ihren Arbeiten für die Auswahlrunde 2010 gestaffelt in zwei Altersgruppen und sieben Themengebieten anmelden. Insgesamt gingen aus Rheinland-Pfalz 1.071 Anmeldungen von Schülern und Schülergruppen für die Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik ein. Nun heißt es für den Patenbeauftragten der Fachhochschule, Vizepräsident Professor Dr. Dieter Kilsch und die Regionalwettbewerbsleiterin Hellen Ossmann, Studiendirektorin am Binger Stefan-George-Gymnasium mit langer Erfahrung in der Wettbewerbsleitung, abzuwarten bis Mitte Januar bekannt wird, welche Arbeiten im Regionalwettbewerb Bingen von den Fachjurys am 17. Februar bewertet werden. Zeitgleich ist die Hochschule bereits intensiv auf der Suche nach Sponsoren, die die Hochschule mit Sach- und Geldspenden bei der Durchführung unterstützen. Preisgelder in Höhe von fast 2000 EUR, Verpflegung der Teilnehmer, Kosten für Helfer am Wettbewerbstag und im ersten Ausrichtungsjahr auch Mittel für die Erstausstattung kommen auf die FH zu.

"Ich freue mich auf den ersten Wettbewerb in Bingen und bin gespannt auf die Arbeiten der jungen Forscherinnen und Forscher. Junge Menschen zu motivieren, sich in den MINT-Fächern zu engagieren ist eine gute Investition in unsere Zukunft. Wir hoffen, dass auch wieder Sieger dieses Regionalwettbewerbs es bis zum Bundeswettbewerb schaffen", sagt der Patenbeauftragte der FH Bingen.

Quelle: Pressemeldung Fachhochschule Bingen

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