RoboCop: Roboter als Gefängniswächter in Südkorea im Testeinsatz

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Ein Pilotversuch in Südkorea soll darüber Aufschluss geben, ob Roboter in Gefängnissen eine bessere Arbeit als Menschen verrichten können. Im März 2012 soll der Testlauf mit den knapp 1,50 Meter hohen und 70 Kilo schweren Robo-Cops bzw. Wächtern starten.

Nein, ein Terminator im Stil eines Arnold Schwarzeneggers wird es nicht sein, der ab März kommenden Jahres durch die Flure eines südkoreanischen Gefängnisses seinen Dienst - in Schrittgeschwindigkeit - erledigt. Fast schon ein wenig knuffig wirken die mit Sensoren, Kameras und Mikrofonen ausgerüsteten Roboter, die ungewöhnliches Verhalten der Insassen kontrollieren sollen.

Foto Gefängniswächter in Südkorea

SciFi-Vorstellungen à la RoboCop erfüllt der Gefängnisroboter nicht

Sollte der Wachroboter etwa gewalttätiges Verhalten feststellen, fährt er nicht - wie man es aus den meisten Actionfilmen kennt - irgendwelche High-Tech-Waffen aus, sondern alarmiert schlichtweg das (menschliche) Wachpersonal.

Die Gefangenen einzuschüchtern, so Professor Lee Baik-chul, Leiter des Forschungsprojekts an der Universität Kyonggi, war übrigens nicht das Ziel der Sache. "Diese Roboter sind keine Terminatoren", unterstreicht Lee Baik-chul. Die Entwickler hätten sich vielmehr Mühe gegeben, den Roboter ein möglichst freundliches Erscheinungsbild zu verleihen.

Spiegel.de: Roboter als Gefängniswächter

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Video auf YouTube: Susi hat 'nen Neuen

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