Günther Beitz vom Gewerbeverein Gonsenheim: Wie auf der Bierstraße in Kampen
"Wir haben für jeden Geldbeutel was, nur keine Billigläden", sagt der erfolgreiche Friseurmeister, der im letzten Jahr die Geschäftsleitung in der Budenheimer Straße Tochter Bettina und ihrer Geschäftspartnerin Konstantina Holeva übertragen hat. Kommunikation und ein hochwertiges Angebot für ein anspruchsvolles Publikum sind für Günther Beitz Begriffe, die untrennbar mit dem Erfolg einer wachsenden und gut funktionierenden Einzelhandelsgemeinschaft verbunden sind.
Wo es vor seiner Amtszeit noch die Werbegemeinschaft Breite Straße gab, gründete Beitz vor gut 30 Jahren den Gewerbeverein, der auch die Geschäfte in den Seitenadern mit einschloss und ihren die volle Beachtung verlieh. Seitdem ist auch der Gewerbeverein gewachsen, gut 90 Mitglieder hat er heute. Leerstände gibt es in Gonsenheim nicht, dafür sind etliche Geschäfte und drei neue Cafés hinzugekommen. Spezialitätenläden ergänzen das hochwertige Angebot an Lebensmitteln, Schreibwaren, Sportartikeln, einer ausgewogenen Gastronomie und vielem mehr. "Wir sind relativ autark. Man braucht nicht in die Stadt zufahren, um alles zu bekommen, und die Parkplätze sind hier noch kostenlos."
Statt einer Abwanderung der Kundschaft beobachtet Beitz im Gewerbeverein Gonsenheim, dass im Gegenteil auch Kunden von außerhalb nach Gonsenheim kommen und zwar aus der ganzen Region. Auch zu "Modefriseur Beitz" kommen fast die Hälfte der Kunden von außerhalb. Andere stiegen auf dem Weg nach Finthen aus der Straßenbahn aus, kauften ein und zögen weiter nach Hause. "Wir haben auf unserer Einkaufsmeile Qualitätsgeschäfte von oben bis unten." Was in der Innenstadt passiert, gefällt Beitz zum Teil so gar nicht, und er zieht den für Gonsenheim sehr günstig ausfallenden Vergleich: "Wir sind nicht die Große Bleiche und auch nicht der Münsterplatz, wir bieten Qualität." Von Ein-Euro-Läden hält Günther Beitz nicht viel. "Die passen nicht zu unserem Publikum. Unsere Kunden kommen zum Teil zehn bis 20 Kilometer aus dem Umkreis und haben hohe Ansprüche."
Der Gewerbeverein Gonsenheim steht für Qualität
Für Beitz ist wichtig: Den Kunden muss man persönlich mit Namen begrüßen und ihm auch im Gespräch etwas bieten. So wie er als Kunde behandelt werden möchte, so hält er es auch umgekehrt im Friseursalon, wo er immer noch mitarbeitet. "Ich möchte, dass in Gonsenheim diese Kommunikation erhalten bleibt", betont Beitz. "Die Geschäftsinhaber nehmen sich Zeit, damit die Kunden ihre Wünsche formulieren können." Für Kommunikation sorgt auch die gerade erst ein paar Jahre alte Website, entstanden durch Fachleute aus den eigenen Reihen und direkt aus dem Gewerbeverein Gonsenheim heraus. Hier können sich die Geschäfte präsentieren, und Beitz weiß: "Davon haben alle profitiert."
Doch Lob kommt nicht nur von den Kunden im Stadtteil, auch die Politik hat wahrgenommen, dass in Gonsenheim Gewerbe für Qualität steht. Zu seiner Wiederwahl als Vorsitzender hatte Günther Beitz einen Brief von Doris Ahnen in der Post, in dem die Ministerin ihm und dem Gewerbeverein Gonsenheim großes Lob zollt und ihre Unterstützung zusagt. Darauf ist Günther Beitz fast so stolz wie auf sein Gonsenheim. "Wenn an Weihnachten die Breite Straße einheitlich beleuchtet ist und die Kirchen angestrahlt sind, kann man das besondere Flair spüren." Aber nicht nur dann: Im Sommer zum Beispiel, wenn man in Cafés und Gaststätten draußen sitzen kann, fühlt sich Günther Beitz "wie auf der Bierstraße in Kampen".
Weitere Infos unter www.gewerbeverein-gonsenheim.de
Quelle: Pressemeldung Doppelklicker.de
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