Handy-Parken in Deutschland - Hindernisse und Lösungswege

| Berlin

Entfristung bestehender Handyparken-Ausnahmeregelung gefragt Erste. Betreiber nach Qualitätskriterien für Handy-Parken zertifiziert. Betreiber stellen bundesweites Handyparken-Portal in Aussicht. Münzen suchen, Schlange stehen und das Wettrennen gegen die Parkuhr gewinnen - so sieht gebührenpflichtiges Parken mit Automaten allzu häufig aus.

Eine Alternative ist das so genannte "Handy-Parken", bei dem man die Parkzeit bequem mit dem eigenen Handy auslöst, beendet und später minutengenau zahlen kann.

Was in skandinavischen Ländern schon funktioniert, setzt sich in Deutschland nur langsam durch. Daher hat die Initiative D21 gemeinsam mit Partnern wie dem TelematicsPRO e.V. und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund Hindernisse und Lösungswege fürs bequemere Parken identifiziert. Heute stellten die Partner in Berlin ihren Abschlussbericht vor.

Der Abschlussbericht identifiziert rechtliche, organisatorische sowie technische Hindernisse und nennt praxisnahe Lösungsvorschläge, die gleichzeitig im Interesse von Autofahrenden, Kommunen und Betreibern

stehen sollen. Im Mittelpunkt stehen drei Empfehlungen: . Erstens, die Entfristung der Ausnahmeregelung für Handyparken . Zweitens, die Zertifizierung der Betreiber analog den Qualitätskriterien der Initiative D21, des Deutschen Städte- und Gemeindebunds und des TelematicsPRO e.V. . Und drittens, der Aufbau eines bundesweitenHandy-Parken-Portals, verantwortet durch die Betreiber selbst.

"Die Überführung der Ausnahmegenehmigung des § 13 Abs. 1 der Straßenverkehrsordnung in eine unbefristete Regelung ist die zentrale Voraussetzung für Handy-Parken in Deutschland. Die Pilotprojekte in denbisherigen Städten zeigten, dass sich das Parken mit Mobiltelefon großer Beliebtheit erfreut. Es sollte im Sinne der Autofahrer, Kommunen undBetreiber in den Regelbetrieb übergehen können", so der Projektleiter Thomas Weil (Stadt Köln). Die Ausnahmegenehmigung läuft Ende 2007 aus. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stellte auf der Veranstaltung gegenüber den Projektpartnern eine schnelle Entscheidung in Aussicht.

Allein in Berlin meldeten sich über 10.000 Personen zum Handyparken an - mehr als 90% von ihnen äußerten sich "sehr zufrieden" mit der neuen Park-Alternative. Das zeigten eine repräsentative Umfrage des Zentrums für integrierte Verkehrssysteme ZIV (Darmstadt) im Auftrag des Bundesamts für Straßenwesen und eine Umfrage der TU Berlin.

Die zweite Empfehlung zur Zertifizierung der Handy-Parken-Betreiber wurde bereits in die Tat umgesetzt. Die Projektpartner hatten im Juni 2006 einen Katalog von Qualitätskriterien veröffentlicht. Den Zertifizierungsprozess hat der TelematicsPRO e.V. übernommen, der heute in Berlin bereits die ersten drei Zertfikate überreichte - und zwar an die Stadtwerke Lemgo mit dem Betriebsangebot in Lemgo, die Parkmobile GmbH (München) mit dem Handy-Parken in Neustadt/ Weinstraße; und die M-Parking GmbH (Berlin) mit den Handy-Parken-Anwendungen in Berlin und Paderborn.

"Ohne Zertifizierung besteht bei den Autofahrern und Kommunen weiterhin Zurückhaltung gegenüber den Angeboten der Betreiber von Handyparken", erläutert Thomas Tampier, Geschäftsführer der M-Parking GmbH (Berlin) die Beweggründe seines Unternehmens, sich zertifizieren zu lassen.

Derzeit endet die Nutzbarkeit des mobilen Services allerdings noch an den jeweiligen Stadtgrenzen der zehn Vorreiter Berlin, Duisburg, Flensburg, Lemgo, München, Neustadt/ Weinstraße, Paderborn, Potsdam,

Saarbrücken und Wiesbaden. Als nächsten Schritt haben die Betreiber daher die Einrichtung eines deutschlandweiten Handyparken-Portals in Aussicht gestellt und folgen damit der dritten Empfehlung der

Projektpartner. Autofahrerinnen und Autofahrer können dann im Rahmen ihrer Verträge mit ihren örtlichen Betreibern auch in jeder anderen Stadt mit dem Handy die Parkgebühren bezahlen - sofern sich ihr

örtlicher Betreiber dem Portal angeschlossen hat. Doch auch aus Sicht der Betreiber sollte zuvor die Ausnahmegenehmigung der Straßenverkehrsordnung in eine unbefristete Regelung überführt werden.

Quelle: Pressemeldung Initiatived21, 14. November 2006

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1. Review für "Handy-Parken in Deutschland - Hindernisse und Lösungswege" ( von StrongKing am )
Sowas habe ich gesucht Genau sowas habe ich gesucht. Super!
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2. Review für "Handy-Parken in Deutschland - Hindernisse und Lösungswege" ( von SickChris am )
Seh ich genauso. Danke für den Artikel. Manche Hundebesitzer unterschätzen die Wichtigkeit einer Haftpflicht.
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3. Review für "Handy-Parken in Deutschland - Hindernisse und Lösungswege" ( von FashionPro am )
MoveObjects Das ist wirklich der lustigste Cheat im gesamten spiel.
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4. Review für "Handy-Parken in Deutschland - Hindernisse und Lösungswege" ( von GuppyTexter am )
Die besten Cheats Ich finde auch das dies, die besten Cheats sind.
Meine Wertung: 9 Punkte. (Skala von 1 bis 10)

5. Review für "Handy-Parken in Deutschland - Hindernisse und Lösungswege" ( von AudioPimp am )
Tolle Hinweise Danke für den Hinweis mit dem Deckungsakt! Ich wusste nicht, dass dies auch von der Haftpflicht getragen wird!
Meine Wertung: 8 Punkte. (Skala von 1 bis 10)

Video auf YouTube: Die Deadline naht: Compliance in der Umsetzung von FATCA

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