IHK und HwK: Käuffer ist Garant für eine zukunftsorientierte Ausbildung in der Region
Bei Überreichung der Urkunde an Geschäftsführer Hans-Joachim Strauß hoben Patzke und Tartter die anhaltend hohe Qualität und Quantität der Ausbildung in dem Installations- und Heizungsunternehmen hervor.
„Die Auszubildenden bei Käuffer erbringen immer wieder Spitzenleistungen. Das ist nur möglich, weil die Geschäftsführung Zusatzangebote zum bestehenden Lehrplan unterbreitet und großen Wert legt auf ein gutes Ausbildungsklima“, sagte HwK-Hauptgeschäftsführer Günther Tartter. Die Firma Käuffer & Co. GmbH sei einer der beständigen Lehrbetriebe unter den ausbildenden Unternehmen in Rheinhessen, bei denen jedes Jahr etwa 9.000 junge Menschen in Lehrverhältnissen stehen.
Bei dem traditionsreichen Heizungsspezialisten, der in diesem Jahr 140-jähriges Firmenbestehen feiert, wird nach Angaben von IHK-Hauptgeschäftsführer Richard Patzke in den Berufen Anlagenmechaniker (früher: Gas- und Wasserinstallateur sowie Zentralheizungs- und Lüftungsbauer), Elektroniker - Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik (früher: Elektroinstallateur) sowie Bürokauffrau und Technischer Zeichner ausgebildet. Patzke freute sich über die aktuelle Zahl von 35 Lehrlingen: „Bei 400 Beschäftigten an acht Standorten bedeutet das eine Ausbildungsquote von 8,75 Prozent – das liegt deutlich über dem geforderten Idealwert von 7 Prozent.“
HwK-Hauptgeschäftsführer Tartter hält es für beachtlich, dass immer wieder Käuffer-Absolventen mit herausragenden Leistungen glänzen. So hatte zuletzt Sven Klaffki den ersten Platz beim Wettbewerb „Jugend schweißt“ auf Bundesebene erreicht. Solche Leistungen seien auch deshalb möglich, weil die Geschäftsführung der Berufsausbildung hohe Priorität einräume. So wird den Auszubildenden zusätzlicher Unterricht bei der
SPAZ gGmbH in Mainz angeboten. Mit der Ausrichtung spezieller Auszubildenden-Grillfeste erfährt das betriebsinterne Ausbildungsklima Aufwind. Hinzu kommt, dass sich Ausbildungsleiter Horst Stumpf und Ausbilder Werner Willius aktiv in Prüfungsausschüssen der IHK für Rheinhessen engagieren.
IHK-Hauptgeschäftsführer Richard Patzke würdigte die Einstellung der Unternehmensleitung: „Wer Lehrlinge in ihrer Leistungsbereitschaft fordert, der fördert ein wesentliches Element ihrer Persönlichkeit.“ Zudem zeuge es von überdurchschnittlichem Engagement, wenn ein Unternehmen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seinen Auszubildenden Zusatzangebote zum bestehenden Ausbildungsplan unterbreite.
Quelle: Pressemeldung Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, 24. Oktober 2006
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