Mehr als 500 Gäste feiern die Sieger der Intel®-Leibniz-Challenge 2009

| München

Team "no_name" vom Georg-Büchner-Gymnasiums in Seelze-Letter belegt Rang eins; Stiftsgymnasium Sindelfingen als beste Schule und Leibniz-Gymnasium Bad Schwartau als aktivste Schule ausgezeichnet

Nach vier Monaten des Grübelns und Tüftelns stehen die besten Junior-Elektrotechniker fest: Während einer feierlichen Abschlusszeremonie in der Leibniz Universität Hannover wurden heute die zehn besten Teams und zwei Schulen für ihre Leistungen beim bundesweiten Schülerwettbewerb Intel®-Leibniz-Challenge ausgezeichnet. Vor mehr als 500 Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Vertretern aus Politik und Wirtschaft übergab Projektschirmherr Henry Tesch, Präsident der Kultusministerkonferenz, die Preise und Urkunden im Beisein von Vertretern der Projektpartner von Leibniz Universität Hannover, Intel GmbH und Initiative D21 an die Gewinnergruppen.

"Der Intel-Leibniz-Challenge gelingt es in besonderer Weise, Schülerinnen und Schülern das Berufsbild des Ingenieurs praxisnah zu vermitteln und das Interesse an der Elektrotechnik zu wecken. Mit Blick auf den Fachkräftemangel im deutschen Ingenieurwesen ist dies ein wichtiger Beitrag", erklärte Henry Tesch. "Die Kultusministerkonferenz unterstützt daher die Intel-Leibniz-Challenge und ihre Ziele, zumal sie Lehrkräften eine echte Hilfestellung bei der Gestaltung von technischem Unterricht bietet."

Topleistungen

Den Gesamtsieg konnten Jörn Rath, Heiko Beck, Florian Kluger und Tobias Bothe vom Team "no_name" mit einer Gesamtwertung von 118,3 Punkten erringen. Alle Teammitglieder besuchen die zehnte Klasse des Georg-Büchner-Gymnasiums in Seelze-Letter in Niedersachsen und meisterten die vier Aufgaben ohne die Betreuung durch einen Lehrer. Dies gilt auch für das mit 117,6 Punkten zweitplatzierte "Team Prometheus" vom Stiftsgymnasium Sindelfingen in Baden-Württemberg, bestehend aus fünf Schülern der zwölften Klasse. Rang Drei ging mit 117,5 Punkten an die drei Elftklässler vom "Team bermuda labs", die zusammen das Gymnasium Wertingen in Bayern besuchen. Neben diesen drei Teams wurden noch neun weitere Schülergruppen, darunter die besten Teams der neunten und zehnten Klasse, mit Preisen bedacht.

Zusätzlich wurden die Schule mit den besten Teamplatzierungen im Gesamtergebnis als "Beste Schule" und die Schule mit der höchsten Punktsumme der Teams, die jeweils mindestens 50 Punkte erreicht haben, als "Aktivste Schule" ausgezeichnet: Die Preise gingen an das Stiftsgymnasium Sindelfingen (Beste Schule) und an das Leibniz-Gymnasium Bad Schwartau (Aktivste Schule).

Auffällig war das hohe Niveau der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: "Alle zehn Spitzenteams sind nur durch 2,5 Punkte von einander getrennt. Betrachtet man, wie anspruchsvoll die einzelnen Aufgaben waren, muss man allen Preisträgerinnen und Preisträgern eine herausragende Leistung attestieren. Ich würde mich freuen, wenn sie die gewonnenen Stipendien nutzen und ich sie schon bald als Studierende der Leibniz Universität wieder sehe", so Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover.

"Unsere Ingenieure entwickelten auch in diesem Jahr die Aufgaben der Intel-Leibniz-Challenge und fieberten daher den Ergebnissen des Wettbewerbs fast genauso entgegen, wie die Schülerinnen und Schüler selbst", bemerkte Nikolaus Lange, Entwicklungsleiter von Intel Deutschland. "Ich freue mich auf den Besuch der besten drei Teams, die ein Praktikum im Intel Entwicklungszentrum in Braunschweig absolvieren werden, bei dem Sie noch mehr über den modernen Ingenieurberuf erfahren können."

Informationsmesse für die wichtigsten Gäste des Tages

Insgesamt hatten 2.251 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 aus allen 16 Bundesländern in 630 Teams an dem Wettbewerb teilgenommen. Zur Preisverleihung waren mehr als 400 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und sogar je ein Teilnehmerteam aus Polen und der Schweiz angereist.

Während der Preisverleihung wurden den Jugendlichen zahlreiche Informationsveranstaltungen rund um die Themen Beruf und Technologie angeboten. Unter anderem wurde auch das "Buch der Bildungsrepublik" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgestellt, in das die Bildungsgeschichte von Nikolaus Lange offiziell aufgenommen wurde. Die Geschichte kann auch auf der Projekthomepage des BMBF http://aufstieg-durch-bildung.info/ de/ 512.php nachgelesen werden.

Quelle: Pressemeldung Initiative D21 e.V.

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