Mittelständische und große Online-Händler verstärkt im Visier von Betrügern

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Während Betrüger offensichtlich immer weniger Interesse an kleinen Online-Händlern zeigen, beklagen mittelständische und große Händler immer mehr Betrugsfälle. Das hat jetzt eine Studie der Mindwave Research for Cybersource festgestellt.

Nach den Ergebnissen der Studie von der Mindwave Research for Cybersource hatten 1,8 Prozent der Online-Händler mit einem Umsatz zwischen 5 und 25 Millionen US-Dollar Betrugsschäden zu beklagen. Im Vorjahr lag der Prozentsatz noch bei 1,5, also 0,3 Punkte darunter.

Online-Händler mit einem Umsatz über 25 Millionen US-Dollar legten im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Punkte auf jetzt 1,2 Prozent zu. Erstaunlich ist die Verlagerung der Online-Betrugsfälle von den eher kleinen Anbietern auf jetzt die mittelständischen und großen Online-Händler vor allem angesichts der verstärkten Aufrüstung mit Sicherheitstools durch die größeren Anbieter.

Man müsste eigentlich mit einer rückläufigen Entwicklung rechnen, da das Sicherheits-Tuning die Betrugsfälle doch eher zulasten der eher schwach gerüsteten kleinen Anbieter gehen dürfte. Die Studie ergab zudem einen Anstieg der Betrugsfälle in den USA und Kanada von einem Prozent (im Jahr 2004) auf jetzt 2,4 Prozent. Der finanzielle Schaden beläuft sich für dieses Jahr auf 2,8 Milliarden US-Dollar.

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