Modernste Technik, damit ältere Menschen in ihrer Umgebung bleiben können
„Dieser Wunsch hat für uns zur Folge, dass wir neue Wohn- und Lebensformen erschließen müssen, um dies auch möglich zu machen.“ Gerade das Projekt in Speyer leiste dazu einen „sehr besonderen und sehr wichtigen Beitrag“.
Der Bau des Seniorenhauses wird wissenschaftlich begleitet von der Technischen Universität Kaiserslautern, mit finanzieller Unterstützung des Finanzministeriums Rheinland-Pfalz.
Begonnen mit dem Bau wurde im September, bezogen werden soll das Gebäude in der Speyerer Burgstraße zum Jahresende. Das Seniorenhaus verfügt über 114 Pflegeplätze, außerdem gibt es acht seniorengerechte Wohnungen. Die Gesamtkosten des Baus liegen bei 9,9 Millionen Euro. Bauherr ist die Gemeinnützige Baugenossenschaft Speyer, betrieben wird das Haus von der Arbeiterwohlfahrt Pfalz.
„Die Idee“, sagte Deubel, „ist, dass ältere Menschen bei Bedarf aus ihren umliegenden Häusern in eine seniorengerechte Wohnung ziehen, dort mit neuester technischer Unterstützung möglichst lange bleiben, und dass sie später im gleichen Haus einen Pflegeplatz erhalten. Ihren vertrauten Ortsteil verlassen sie so im Idealfall nicht.“
Zur neuesten Technik, die in den seniorengerechten Wohnungen in Speyer Anwendung findet, gehören die so genannten Seniorendisplays. Ein Seniorendisplay ist ein kleiner Computer, mit dem die Bewohnerin bzw. der Bewohner zum Beispiel vom Bett aus die Rollläden bedienen, die Haustür öffnen, den Fernseher bedienen oder telefonieren kann. Entscheidend ist die einfache Bedienbarkeit, etwa in der Form, dass ein Telefonat mit der Tochter einfach dadurch zustande kommt, dass die Bewohnerin bzw. der Bewohner auf dem Touchscreen-Monitor auf das Foto der Tochter drückt und sich eine Freisprechanlage einschaltet.
Rein von der technischen Seite her betrachtet, sagte Deubel, sei dies alles „hoch spannend, denn hier erschließen wir Neuland“. Wichtig in der Bauphase sei es gewesen, auf zukunftsweisende Leitungssysteme zu achten, damit die Wohnungen mit geringem Aufwand nachgerüstet und an die unterschiedlichen technischen Standards angepasst werden können.
Rheinland-Pfalz fördert im Landesprogramm des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) ein Forschungs- und Modellvorhaben, das diese neuen Techniken erforscht (so genanntes Assisted Living). Weitere Partner neben dem Finanzministerium sind die Technische Universität Kaiserslautern (Fachbereiche Automatisierungstechnik und Stadtsoziologie) und die vier kommunalen Wohnungsgesellschaften GSG Neuwied, Bau AG Kaiserslautern, Wohnbau Mainz und die Gemeinnützige Baugenossenschaft Speyer.
Die forschungsbedingten Kosten für das Gesamtprojekt (ohne Investitionen) betragen 250.000 Euro. Davon übernimmt das Ministerium der Finanzen zwei Drittel (166.000 Euro), das restliche Drittel (84.000 Euro) teilen sich die vier Wohnungsgesellschaften.
Quelle: Pressemeldung Land Rheinland-Pfalz, 19. April 2007
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Sowas habe ich gesucht Genau sowas habe ich gesucht. Super!
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Seh ich genauso. Danke für den Artikel. Manche Hundebesitzer unterschätzen die Wichtigkeit einer Haftpflicht.
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MoveObjects Das ist wirklich der lustigste Cheat im gesamten spiel.
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Die besten Cheats Ich finde auch das dies, die besten Cheats sind.
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Tolle Hinweise Danke für den Hinweis mit dem Deckungsakt! Ich wusste nicht, dass dies auch von der Haftpflicht getragen wird!
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