Möbel Martin: "Einvernehmliche Lösung für alle Beteiligten erzielt"
Oberbürgermeister Jens Beutel zeigt sich erfreut über die vertragliche Vereinbarung zwischen der Stadt Mainz und dem Einrichtungshaus Möbel Martin: "Nach langwierigen Verhandlungen ist eine Einigung zur Ansiedlung des Möbelmarktes erzielt worden, die den Wünschen aller Beteiligten gerecht wird, gerade auch im Hinblick auf das Zentrenkonzept."
Wie die geschäftsführende Gesellschafterin von Möbel Martin, Frau Prof. Silvia Martin und Wirtschaftsdezernent Franz Ringhoffer mitteilten, wurde eine Übereinkunft zu den Rahmenbedingungen erzielt, damit das achte große Einrichtungshaus der Unternehmensgruppe sich im Wirtschaftspark Mainz Rhein/Main niederlassen kann.
Die Verhandlungen zwischen Stadt und Möbel Martin hatten sich in den letzten Wochen auf die Rahmenbedingungen konzentriert. Ringhoffer sprach seine Freude darüber aus, dass mit dem Verzicht des Investors auf den großen Lebensmittelmarkt mit Vollsortiment und der jetzigen Beschränkung der zentrenrelevanten Randsortimente für das Einrichtungshaus und die Fachmärkte ein Konsens gefunden werden konnte. Damit werde die Versorgungslücke im Einrichtungsbereich geschlossen und dem seit Jahren nachgewiesenen Kaufkraftverlust begegnet.
Frau Prof. Silvia Martin kündigte an, dass sie ein Einrichtungshaus mit bis zu 45.000 m² Verkaufsfläche plane und die zentrenrelevanten Sortimente dem Wunsch der Stadt folgend auf maximal 10 Prozent beschränke. Ebenfalls sei ein Fachmarktzentrum in der Größe von bis zu 15.000 m² geplant. Dort seien die zentrenrelevanten Sortimente auf lediglich fünf Prozent beschränkt.
Das Unternehmen wird die Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes beantragen, dessen Einleitungsbeschluss am 22. April im Bauausschuss sowie am 5. Mai 2010 im Stadtrat behandelt werden soll.
Das Unternehmen wird auch das gesetzlich vorgesehene Raumordnungsverfahren beantragen und die notwendigen Gutachten zeitnah in Auftrag geben. Darin muss nachgewiesen werden, dass die geplante Investition keine negativen Auswirkungen auf die Nachbarschaft und deren Versorgung habe.
Quelle: Pressemeldung Stadt Mainz
Dieser Beitrag wurde bisher 1285 mal gelesen.
(Rang 800 auf Doppelklicker.de)
