Mogat-Verfahren ruht auf Wunsch der Antragstellerin

| Mainz

Die von den Mogat-Werken beauftragte Rechtsanwaltskanzlei teilte am heutigen Tage mit, dass sie "im Einvernehmen mit der Firma Stadtwerke Mainz AG und der städtischen Grundstücksverwaltungsgesellschaft beantragt, das vorliegende Verfahren zum Ruhen zu bringen."

Eine Rücknahme des BImSch-Antrages sowie eine Einstellung des Verfahrens für den beantragten Standort sei der Firma Mogat aus vertraglichen Gründen aktuell nicht möglich. Wirtschaftsdezernent Franz Ringhoffer: "Dieser Schritt fand im Einvernehmen mit allen beteiligten Fachämtern statt. Wir werden nun weitere ergebnisoffene Gespräche mit der Geschäftsführung der Mogat-Werke führen, um mögliche weitere Standorte in aller Ruhe zu sondieren. Grundlage muss ein fairer Umgang mit dem Unternehmen sein, das sich in 75 Jahren der Produktion in Mainz nie etwas hat zu Schulden kommen lassen und bislang ohne jede Beanstandungen produzierte. Dazu gehört auch, dem Unternehmen unnötige finanzielle Belastungen zu ersparen. Ich betone nachdrücklich, dass es der gesamten Stadtspitze außerordentlich wichtig ist, dieses traditionsreiche Unternehmen in Mainz zu halten - und dies mit einem fairen Angebot", so Ringhoffer.

Eine Behandlung des Antrages im anstehenden Bauausschuss am Donnerstag, 04. Februar 2010, entfällt damit.

Quelle: Pressemeldung Stadt Mainz

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