Nobelpreis für die Enthüllungsplattform WikiLeaks?

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Geht es nach dem norwegischen Parlamentsabgeordneten Snorre Serigstad Valen, könnte WikiLeaks der Anwärter für den nächsten Friedensnobelpreis sein. Seinen Vorschlag hat Valen jedenfalls beim Komitee fristgerecht abgegeben. Die Frist für die Einreichung der Nominierungen lief am 1. Februar 2011 ab.

Der norwegische Parlamentsabgeordnete Snorre Serigstad Valen sieht in dem Enthüllungsportal WikiLeaks den "wichtigsten Beitrag dieses Jahrhunderts" für die Meinungsfreiheit und Transparenz und hat daher WikiLeaks für den kommenden Nobelpreis vorgeschlagen. Ein wichtiger Beitrag etwa, so Valen, war die Enthüllung über den mittlerweile ehemaligen Präsidenten Tunesiens, Ben Ali, und dessen persönlicher Bereicherung auf Kosten des tunesischen Volkes.

"WikiLeaks bringt Diktaturen zum Sturz"

Durch die Veröffentlichung der belastenden Dokumente auf WikiLeaks sei, so Valen, eine Diktatur beendet worden, die knapp 25 Jahre lang angedauert hat. Die von Julian Assange gegründete Enthüllungsplattform WikiLeaks konnte bereits mehrere Dokumente veröffentlichen, die Korruption, Kriegsverbrechen und Rechtsbrüche durch Politiker, Regierungen und Unternehmen ans Tageslicht brachten.

Im vergangenen Jahr erhielt der in China inhaftierte Menschenrechtler Liu Xiabao den mit 1,1 Millionen Euro dotierten Friedensnobelpreis.

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