Optische Netze, Carrier Ethernet, Fernsehen über IP-Netze: Highlights und News von Siemens für das Broadband World Forum in Paris

| München

Broadband World Forum Europe 2006. Mit IPTV sowie den zugehörigen Infrastrukturangeboten für Carrier Ethernet und optische Netze präsentiert sich Siemens Communications auf dem diesjährigen Broadband World Forum in Paris.

Europa ist einer der Hauptmärkte für den Siemens-Bereich. Die Exponate von Siemens sind im CNIT La Defense Konferenz-Zentrum am Stand 2000 zu sehen.

Kostensenkung beim Betrieb von Glasfaserstrecken: Surpass hiT 7300 Erstmals live wird Surpass hiT 7300 zu sehen sein, eine komplett neue DWDM (Dense Wave Division Multiplexing)-Plattform für optische Netze. Surpass hiT 7300 adressiert das Marktsegment Metro-, Regional- und Longhaul-Netze. Es eignet sich deshalb für alle Anwendungen in Ballungszentren bis hin zu regionalen Backbone-Netzen. Das besondere Kennzeichen der neuen Transportplattform von Siemens: Mit einem hohen Automatisierungsgrad senkt Surpass hiT 7300 die Kosten für Inbetriebnahme und laufenden Betrieb deutlich und ermöglicht, die im Longhaul-Bereich sehr erfolgreiche ROADM (Reconfigurable Optical Add-Drop Multiplexer)-Technologie auch auf kürzeren Übertragungsstrecken kosteneffektiv einzusetzen. In Verbindung mit einem GPON (Gigabit Passive Optical Network)-System aus der Surpass hiX 57xx-Serie wird in Paris eine durchgängige optische Transportstrecke demonstriert, die Datenraten von bis zu 2,5 Gbps realisiert.

Breitbandige Zugangstechnologien für Kupferstrecken

Um die neuen Unterhaltungsformate in der besten Qualität ins Wohnzimmer zu bringen, bietet Siemens das gesamte Spektrum breitbandiger Zugangstechnologien: Mit SURPASS hiX 5625/30/35 zeigt Siemens IP-DSLAMs (Digital Subscriber Line Access Multiplexer), die den Mischbetrieb von Sprache (anloge Anschlüsse, ISDN) und Daten (xDSL- und Ethernet-Anschlussvarianten) innerhalb eines Gerätes (Shelfs) erlauben. Alle Anschlusskarten (xDSL, POTS, ISDN) können in jedem der drei Shelf-Typen genutzt werden. Dadurch werden diese Geräte zu echten Multi Service Access Nodes (MSAN). Zusätzlich lassen sich bei den Siemens-Systemen durch eine hohe Packungsdichte (z. B. 72 ADSL2+-Ports per Linecard) mehr Anschlüsse als bisher auf knappem Raum realisieren und das senkt die Infrastrukturkosten.

Gesteuert durch einen Softswitch erfolgt die Weiterleitung des Sprachverkehrs nach Umsetzung von TDM in VoIP über das Aggregations-Netzwerk (Carrier Ethernet) zum IP-Netzwerk. Hierbei werden die Sprachinformationen zusammen mit den übrigen Daten auf einen einheitlichen Datenstrom aufmoduliert und über den selben Gigabit-Ethernet-Anschluss des DSLAMs an die nächst höhere Netzebene weitergeleitet. Diese Möglichkeit zur variablen Bestückung bringt eine hohe Flexibilität und spart Platz, sowohl in Kollokationsräumen als auch in „Street Cabinets“. Außerdem können Netzbetreiber mit diesen Systemen ihre Infrastruktur auf IP umstellen, ohne dabei die schon bestehenden analogen Teilnehmeranschlüsse auf IP migrieren zu müssen.

MSANs übertragen die Sprachinformation über die Protokolle H.248 oder SIP, die von IP-Softswitchen zur Steuerung des Verbindungsaufbaus und zur Überwachung der Sprachübertragung genutzt werden. Das bestehende TDM-Netz wird dabei nicht mehr benötigt. Bis Ende 2006 wird diese Siemens-Lösung mit vier der führenden Softswitch-Anbieter Interoperabilitätstests abgeschlossen haben. Das heißt, Netzbetreiber können von Siemens’ SURPASS hiX 5625/30/35 MSAN-Systemen profitieren, auch wenn sie Softswitche anderer Anbieter einsetzen.

Auf der Messe in Paris ist außerdem der kleinste Shelf-based IP-DSLAM von Siemens live zu sehen: Surpass hiX 5625. Dieser DSLAM verfügt über fünf mit VDSL2-Karten bestückbare Slots, mit dem die Deutsche Telekom das bestehende Kupferkabelnetz für extrem breitbandige Anwendungen wie etwa IPTV und andere Home-Entertainment-Angebote aufrüstet.

Laut einer Untersuchung des Analysteninstituts Dell'Oro vom August 2006 liegt Siemens in puncto Marktanteil bei DSLAMs auf Platz 2 in Europa.

Breitbandzugang per Funk: WiMAX

Fügt man die Funkübertragungslösung WayMAX@vantage noch zum Siemens-Portfolio für breitbandige Access-Lösungen hinzu, bietet Siemens für die Übertragung des so genannten „Triple Play“ – also Sprache, Internet und Unterhaltung über einen gemeinsamen Netzanschluss – über alle Netztypen hinweg komfortable Optionen. WiMAX@vantage bietet drahtlose Breitbandanschlüsse für Nutzer mit ortsgebundenen, nomadischen und portablen Geräten innerhalb eines Einzugsbereichs von bis zu 30 km, je nach Einsatzumgebung, das heißt ländlicher Raum, Vorstadt oder Stadt. WayMAX@vantage ist eine Plattform in Netzbetreiberqualität, die so hohe Bandbreiten bereitstellt, dass sich mittels einer einzigen Basisstation für Hunderte von Business-Nutzern und Tausende von Haushalten eine Anbindung in DSL-Qualität bereitstellen lässt.

Hohe Netzverfügbarkeit: Carrier Ethernet Switche und RESIP-Demonstration

Ebenfalls zu sehen ist Surpass hiD 6630, mit dem Siemens sein Portfolio mit einem kostengünstigen Carrier Ethernet Switch für den Aggregationsbereich abrundet. Ausgestattet mit drei Einschüben weist Surpass hiD 6630 eine Switching-Kapazität von bis zu 120 Gbps auf. Die größeren Modelle Surpass hiD 6650 und 6670 leisten bis zu 320 Gpbs bzw. 640 Gpbs. Diese drei Systeme bieten den Netzbetreibern Vorteile wie Service-Differenzierung, Skalierbarkeit, vereinfachten Betrieb und hoher Verfügbarkeit. Auf der Messe in Paris zeigt Siemens, dass ERP (Ethernet Ring Protection) vom DSLAM bis zum Aggregations-Switch, also vom Zugangsnetz bis zum Aggregationsnetz, Umschaltzeiten von weniger als 50 Millisekunden realisieren kann. Das garantiert nicht nur eine durchgängig hohe Qualität der Datenübertragung, sondern erlaubt es dem Netzbetreiber außerdem, bei der redundanten Auslegung des Netzes zu sparen.

Wie ein IP-Netz in Ausnahmefällen wie Verkehrsüberlast, Verbindungsunterbrechungen oder Ausfall kritischer Netzkomponenten reagiert, lässt sich mit der RESIP (Resilient Internet Protocol )-Demo auf dem Siemens-Stand verfolgen. Siemens und Juniper entwickeln im Rahmen einer Partnerschaft Konstruktionsregeln und Musterlösungen, mit denen das Zusammenspiel von Infrastruktur und Anwendungen im IP-Umfeld optimiert wird. Am Stand in Paris gewährt Siemens Einblicke in ein RESIP-Testnetz, das am Standort in München betrieben wird. Hier lassen sich unterschiedliche Arten von Fehlern und Stress-Situationen am echten Netz erproben und die Auswirkungen auf Übertragungsqualität sowie Netzverfügbarkeit studieren.

Quelle: Pressemeldung Siemens, 27.09.2006

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1. Review für "Optische Netze, Carrier Ethernet, Fernsehen über IP-Netze: Highlights und News von Siemens für das Broadband World Forum in Paris" ( von StrongKing am )
Sowas habe ich gesucht Genau sowas habe ich gesucht. Super!
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2. Review für "Optische Netze, Carrier Ethernet, Fernsehen über IP-Netze: Highlights und News von Siemens für das Broadband World Forum in Paris" ( von SickChris am )
Seh ich genauso. Danke für den Artikel. Manche Hundebesitzer unterschätzen die Wichtigkeit einer Haftpflicht.
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3. Review für "Optische Netze, Carrier Ethernet, Fernsehen über IP-Netze: Highlights und News von Siemens für das Broadband World Forum in Paris" ( von FashionPro am )
MoveObjects Das ist wirklich der lustigste Cheat im gesamten spiel.
Meine Wertung: 7 Punkte. (Skala von 1 bis 10)

4. Review für "Optische Netze, Carrier Ethernet, Fernsehen über IP-Netze: Highlights und News von Siemens für das Broadband World Forum in Paris" ( von GuppyTexter am )
Die besten Cheats Ich finde auch das dies, die besten Cheats sind.
Meine Wertung: 9 Punkte. (Skala von 1 bis 10)

5. Review für "Optische Netze, Carrier Ethernet, Fernsehen über IP-Netze: Highlights und News von Siemens für das Broadband World Forum in Paris" ( von AudioPimp am )
Tolle Hinweise Danke für den Hinweis mit dem Deckungsakt! Ich wusste nicht, dass dies auch von der Haftpflicht getragen wird!
Meine Wertung: 8 Punkte. (Skala von 1 bis 10)