SEP veröffentlicht Quellcode ihrer Backup-, Restore und Desaster-Recovery-Lösung
SEP stellt das Kernstück ihrer Backup- und Recovery-Lösung, den SEP sesam Muliplex Stream-Server (SMS), der das Management des Datenflusses und den sesam Transfer Protokoll-Server (STPD) steuert, unter die GPL. Gemeinsam mit dem SEP Client (bereits unter der GPL) sorgt er für den Transfer der Daten und deren Speicherung auf dem Backup-Medium. Mit dem SEP sesam STPD-Server veröffentlicht SEP das Aufzeichnungsformat der zu sichernden Daten. Damit können Unternehmen und öffentliche Verwaltungen auch ohne SEP sesam, die aufgezeichneten Daten der Magnetbänder und Festplatten lesen. Die ausgelesenen Daten können anschließend in den Ursprungscode gewandelt und wieder gespeichert werden. "Als Folge der gesetzlichen Vorschriften ist es erforderlich, dass Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit haben, ihre gespeicherten Daten ohne Dritte auszulesen", erklärt Georg Moosreiner, Vorstand der SEP AG. "Deshalb veröffentlichen wir den Quellcode unserer Server-Komponenten. Unsere Anwender erhalten damit die Investitionssicherheit für ihre Speichermedien und die Zugriffssicherheit für ihre Daten." * Eigene Management-Oberfläche dank offener Schnittstellen * Darüber hinaus veröffentlicht SEP auch die API und die Commandline-Schnittstellen, die zum direkten Ansprechen des SEP sesam STPD-Servers erforderlich sind. Den Anwendern wird es dadurch ermöglicht, ihre eigene Management-Umgebung für eine SEP sesam Backup-Infrastruktur zu erstellen. "Mit der Offenlegung der Quelltexte erfüllt SEP die entscheidende Voraussetzung für die Integration in den OpenSource Solution Stack der LiSoG. Damit steht den Anwendern erstmalig eine vollwertige Enterprise Backup/Recovery-Lösung zur Verfügung, bei der ein umfassender Escrow garantiert ist", sagt Thomas Uhl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LiSoG - Linux Solutions Group e.V. Das Vertriebs- und Lizenzmodell von SEP ändert sich durch die Freigabe der SEP sesam SMS- und STPD-Server nicht. Der Windows-Client, die grafische Benutzeroberfläche sowie die Module für die Anbindung von Datenbanken und Groupware-Lösungen bleiben weiterhin unter proprietärer Lizenz.
Quelle: Pressemeldung Agentur Frische Fische
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