SMS beliebtester - und teuerster - Dienst auf dem Mobiltelefon
Mit rund 80 Prozent ist und bleibt der Short Message Service (SMS) als Kommunikationsmittel auf dem Spitzenplatz der mobilen Anwendungen. Das zeigen jüngste Ergebnisse einer Studie von M:Metrics und legen nahe, dass eine neue Entwicklung auf diesem Gebiet Not tut. Denn noch können Email und Chat dem Favoriten SMS bei weitem nicht das Wasser reichen. Besonders junge Handybesitzer machen gerne und häufig Gebrauch von dieser Form der Konversation, obwohl ein Anruf nicht selten wesentlich günstiger ausfallen würde, um kurze Informationen auszutauschen.
Der in Deutschland übliche Preis von meist 19 Cent pro Kurznachricht scheint jedoch irgendwie nicht in die aktuelle Zeit zu passen. Im Internet erfolgt die Abrechnung von Datenmengen, sofern nicht schon eine Flatrate besteht, in Gigabyte, und auf dem Mobiltelefon ist man bei 160 Zeichen - der Länge einer solchen Kurznachricht - stehengeblieben?
Nein, auch im mobilen Umfeld werden zunehmend größere Datenmengen übertragen. Dies geschieht inzwischen auch zu ganz annehmbaren Preisen, zumindest wenn man eine der zahlreichen Datenoptionen zu seinem Mobilfunktarif hinzubucht. Die Datenübertragung geschieht dabei über GPRS oder UMTS.
Um beim Verschicken von SMS Kurznachrichten Geld zu sparen, kann man sich bei einem der zahlreichen Free SMS Anbieter im World Wide Web anmelden. Dann könnte man, wenn man mit dem Browser im Internet ist, meist ein geringes Kontingent von 1 bis 3 SMS pro Tag gratis versenden. Das geht jedoch nur, wenn man am PC sitzt und widerspricht damit dem "Mobil" des Mobiltelefons. Oft sind diese Angebote auch mit weiteren Einschränkungen verbunden.
Eine Gratis SMS direkt vom Handy aus zu verschicken, war bisher kaum möglich. Der Mainzer Anbieter von kostenlosen Handyspielen, die Zelfi AG, hat seit neuestem ein Programm in seinem Portfolio, mit welchem genau dies realisiert wird. Das Programm erlaubt das unbegrenzte Versenden von SMS aus dem Handy heraus, und das, ohne dass der Anbieter dafür Gebühren verlangt. Das Produkt wird durch Werbung finanziert, die nur beim Absender während des Versands der Gratis SMS angezeigt wird.
Da der Versand der SMS über eine Datenverbindung erfolgt, kann es zu geringen Datenübertragungsgebühren durch den Mobilfunkbetreiber kommen. Bei den gängigen Tarifen sind diese Gebühren jedoch deutlich geringer als der normale SMS Versand. Und mit einer geeigneten Datenoption kann der Handybesitzer richtig sparen. Bei einem Aufkommen von 100 SMS pro Monat kann sich, je nach Tarif, daraus eine Ersparnis von bis zu 14 Euro ergeben.
Eine Anmeldung, einen Mindestumsatz oder ähnliche Einschränkungen gibt es bei der Zelfi Gratis SMS übrigens nicht. Lediglich die eigene Handynummer muss eingegeben und gegebenenfalls bestätigt werden, da diese als Absender der SMS angezeigt wird.
Die Eingabe der Gratis SMS auf dem Mobiltelefon erfolgt im übrigen mit den üblichen Handy-Komfortmerkmalen, beispielsweise der Texteingabe über T9 und - bei den meisten Handys - mit Zugriff auf das Handy-eigene Adressbuch. Damit ergibt sich für den Handybenutzer eine sehr gute und bequeme Möglichkeit, beim SMS Versand Geld zu sparen.
Das Programm wird unter http://www.zelfi.com/gratis-sms/ zum Download angeboten.
Quelle: Pressemeldung Zelfi
Dieser Beitrag wurde bisher 2171 mal gelesen.
(Rang 261 auf Doppelklicker.de)
