Schweitzer zur CeBIT 2010: Intelligente Vernetzung sichert Versorgung
"Es sind alle Bereiche unseres Lebens vom Einsatz und der Anwendung von Informationstechnologie betroffen. Gerade im unternehmerischen Umfeld müssen immer höhere Datenaufkommen in unseren Datennetzen bewältigt werden", resümierte Wirtschaftsstaatssekretär Alexander Schweitzer bei seinem Rundgang über die CeBIT. Heute und morgen informiert sich Schweitzer auf der IT-Messe. Eine Station ist unter anderem die BroadbandWorld, die in diesem Jahr zum ersten Mal realisiert wird. Verknüpfen heißt das große Schlagwort und bezieht sich sowohl auf die Technologien der stationären und mobilen Internetanbindungen als auch auf die dadurch erst realisierbaren Anwendungen unserer beruflichen und privaten Lebensbereiche, wie beispielsweise der Gesundheit, der Verwaltung oder auch der Verkehrssteuerung. Auf der Messe vertreten ist auch die Breitband-Initiative des Landes. "In Zukunft müssen wir bei der Breitbandversorgung in mehreren Dimensionen denken", so Schweitzer. Zum einen gehe es darum, alle Menschen und Unternehmen im Land schnellstmöglich zu versorgen, darüber hinaus seien Hochgeschwindigkeitsnetze nötig, die die immer präsenter werdenden Datendienste benötigen, um reibungslos zu funktionieren - vom IPTV bis hin zu Videokonferenzsystemen. "Zur schnellen Versorgung des ländlichen Raums, aber auch um die immer höheren Anforderungen an die mobile Nutzung zu bewältigen, brauchen wir dringend die neuen Mobilfunktechnologien wie LTE", so Schweitzer nach seinem Rundgang über die BroadbandWorld. Datennetze sind nur ein Bestandteil der digitalen Wertschöpfungskette. Sensoren, verteilte Datenbanken und immer anspruchsvollere Webdienste stellen den Teil dar, der diese Netze benötigt. Daher widmet der Staatssekretär den zweiten Tag seines Messebesuchs den Einsatzmöglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik im Bereich der Logistik und der Gesundheitswirtschaft. Unter dem Motto "Mensch-IT-Gesundheit" findet im Rahmen der CeBIT die TeleHealth, eine Leitmesse für eHealth Lösungen, statt. Ein besonderes Highlight auf dieser Messe ist der Gesundheitsparcours FutureCare, der auf rund 350 qm verdeutlicht, wo überall im Gesundheitswesen die Informationstechnologien sinnvoll zum Einsatz kommen können. Mit Rowa Automatisierungssysteme GmbH & Co KG aus Kelberg und der CompuGroup aus Koblenz sind an dem Gesundheitsparcours zwei Unternehmen aus Rheinland-Pfalz beteiligt, die sich durch innovative Lösungen im IT-Bereich zur Verbesserung der medizinischen Versorgung besonders qualifizieren. Der Staatssekretär zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten, wie insbesondere in ländlich strukturierten Räumen wie Rheinland-Pfalz durch eine vernünftige Vernetzung bzw. Automatisierungsverfahren die gesundheitliche Versorgung auf einem hohen Niveau sichergestellt werden kann. Nachhaltige und sichere Mobilität ist ohne dynamische Daten schwer vorstellbar. Navigationssysteme müssen kontinuierlich mit umfassenden Verkehrslageinformationen versorgt werden um Staus zu umfahren und der Fahrgast wünscht sich rechtzeitig genaue Daten zu Verspätungen bei Bahn und Bus. "Hier ist das Land Rheinland-Pfalz als Betreiber der Straßeninfrastruktur und als wichtiger Akteur im öffentlichen Verkehr daran, ein einheitliches Mobilitätsportal für alle Verkehrsträger zu schaffen", erläuterte der Staatssekretär. Schweitzer diskutiert dazu beispielsweise mit dem Hersteller von Navigationssystemen TomTom International BV. "Diese Vernetzungen sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass Rheinland-Pfalz im Bereich der Informationstechnologie gut positioniert ist und die Unternehmen in unserem Land zukunfts- und wettbewerbsfähig sind", so Schweitzer. Beispiel: Durch Können und durch Vernetzung von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, ist der IT-Standort Kaiserslautern Teil des Clusters ,Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen" das, gemeinsam mit fünf weiteren Standorten aus vier Bundesländern, den Spitzencluster-Wettbewerb des Bundes gewonnen hat.
Quelle: Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
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