Stadtwerke Mainz AG unterstützt Energieversorger in Ruanda

| Mainz

Das Rheinland-Pfälzische Partnerland Ruanda wird im Rahmen vieler Projekte unterstützt. Auch die Stadtwerke Mainz AG hilft dem Partnerland mit verschiedenen Aktivitäten.

Wer an Länder in Afrika denkt, hat oft das Bild von Wüste oder Steppe vor Augen. Doch Ruanda ist ein äußerst grünes Land, in dem es durchaus genügend Wasser für die Bevölkerung gibt. Das Problem besteht jedoch darin, das Wasser zu den Menschen zu bringen. In Ruanda, das auch als das Land der tausend Hügel bezeichnet wird, muss das kostbare Nass immer wieder große Höhenunterschiede überwinden. Voraussetzung hierfür sind Pumpstationen, die wiederum elektrisch betrieben werden. Bereits in den Jahren 2003 und 2004 hat die Stadtwerke Mainz AG den Bau einer Wasserversorgung für etwa 8.000 Menschen unterstützt.

Vor Ort konnte sich Detlev Höhne, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Mainz AG, von den Bedingungen in Ruanda überzeugen. Sofort war klar, dass die Trinkwasserproblematik sehr eng mit der Energiesituation des Landes verknüpft ist. Daher lag es auf der Hand, dass die Stadtwerke Mainz dem Rheinland-Pfälzischen Partnerland auf dem Energiesektor behilflich sein wollten.

Im Februar dieses Jahres waren zwei Mitarbeiter der Stadtwerke Mainz AG in Kigali, um den ruandischen Energieversorger zu unterstützen. Die beiden Experten für Stromzähler haben die Mitarbeiter vor Ort bei der Überprüfung von Stromzählern unterstützt und die ruandischen Mitarbeiter geschult. „Die Hilfe für unser Partnerland ist eine Aufgabe, die nicht nur von der Landesregierung und vielen Initiativen ausgeht. Auch die Stadtwerke Mainz als Industrieunternehmen möchten ihren Beitrag leisten“ sagt Höhne.

Daher hat das Unternehmen auch schon das nächste Projekt gestartet. In Kigali wartet derzeit eine Windmessstation auf ihren Aufbau. Aufgrund der Topografie des Landes mit seinen Hochgebirgen wäre der Einsatz von Windenergie grundsätzlich denkbar. Da es in diesem Teil Afrikas jedoch kaum Erfahrung mit Windkraftanlagen gibt, wird die Stadtwerke Mainz AG mit Hilfe dieser Station ein Jahr lang die Windgeschwindigkeiten messen. „Saubere Energie darf nicht nur den Industrienationen vorbehalten bleiben - schließlich ist die Klimaentwicklung ein globales Problem. Eine Windkraftanlage in Ruanda, das wär’ schon was“ schwärmt Höhne, dessen Unternehmen sich über die Tochtergesellschaft RIO Energie auch für Erneuerbare Energien stark macht. Nach Abschluss der Messungen wird sich das Unternehmen mit der Machbarkeit und Finanzierung eines solchen Projektes befassen.

Die Stadtwerke Mainz AG ist für die ruandische Regierung mittlerweile ein kompetenter Ansprechpartner und hat dieser Energiekonzepte vorgelegt. Ein Baustein für die zukünftige Energieversorgung in Ruanda könnte auch ein Photovoltaik-Kraftwerk sein. „Ruanda muss seine Energie mit den im Land vorhandenen Ressourcen erzeugen – Das sind Sonne, Wind und Wasser. Für die Beschaffung von fossilen Energieträgern wie zum Beispiel Öl verlassen jährlich Millionen Dollar das Land und stehen damit der ruandischen Wirtschaft nicht mehr zur Verfügung“ weiß Höhne. Bereits in der Vergangenheit hat Ruanda seinen Energiebedarf aus Wasserkraft gedeckt.

Im Dezember hat die Stadtwerke Mainz AG knapp 1.500 Stromzähler nach Ruanda geschickt. Ungenaue Verbrauchsabrechungen gehören damit der Vergangenheit an. Besonders für die Wirtschaft spielt der Zugang zu Energie eine wichtige Rolle und ist Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung. Seitens der Stadtwerke Mainz sind weitere Projekte zur Unterstützung des Partnerlandes angedacht, um Ruanda auf dem Weg in eine energiepolitisch saubere Zukunft zu unterstützen.

Quelle: Pressemeldung Stadtwerke Mainz AG

Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Rheinallee 41

55118 Mainz

Vom 15.12.2005

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1. Review für "Stadtwerke Mainz AG unterstützt Energieversorger in Ruanda" ( von StrongKing am )
Sowas habe ich gesucht Genau sowas habe ich gesucht. Super!
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2. Review für "Stadtwerke Mainz AG unterstützt Energieversorger in Ruanda" ( von SickChris am )
Seh ich genauso. Danke für den Artikel. Manche Hundebesitzer unterschätzen die Wichtigkeit einer Haftpflicht.
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3. Review für "Stadtwerke Mainz AG unterstützt Energieversorger in Ruanda" ( von FashionPro am )
MoveObjects Das ist wirklich der lustigste Cheat im gesamten spiel.
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4. Review für "Stadtwerke Mainz AG unterstützt Energieversorger in Ruanda" ( von GuppyTexter am )
Die besten Cheats Ich finde auch das dies, die besten Cheats sind.
Meine Wertung: 9 Punkte. (Skala von 1 bis 10)

5. Review für "Stadtwerke Mainz AG unterstützt Energieversorger in Ruanda" ( von AudioPimp am )
Tolle Hinweise Danke für den Hinweis mit dem Deckungsakt! Ich wusste nicht, dass dies auch von der Haftpflicht getragen wird!
Meine Wertung: 8 Punkte. (Skala von 1 bis 10)