Zahl der Betriebe im rheinhessischen Handwerk leicht gestiegen
Mit 4.082 gehören die meistern Handwerksbetriebe zur Anlage A, also zu den Gewerken, bei denen zur Selbstständigkeit die Meisterprüfung oder eine vergleichbare Qualifikation erforderlich ist. Zur Anlage B1, und damit den zulassungsfreien Bereichen, zählen 1.644 Unternehmen, zu den handwerksähnlichen Handwerken (Anlage B2) 1.507. Bei den Unternehmen der Anlage A standen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 150 Zugänge 146 Abgängen gegenüber; bei den Betrieben der Anlage B1 gab es 175 Ab- und 221 Zugänge und bei Anlage B2 kamen auf 194 Abgänge 100 Zugänge.
Rheinhessen liegt mit dem leichten Anstieg im landesweiten Trend. So meldete das rheinland-pfälzische Handwerk für das erste Halbjahr mit 49.973 in die Handwerksrollen der vier Handwerkskammern eingetragenen Unternehmen gegenüber dem Jahresbeginn ein Plus von 194 Betrieben. Im Verhältnis zum Vergleichszeitraum des Vorjahres hat sich der Betriebsbestand um 689 erhöht. Auch weiterhin wird die Handwerkskammer nach den Worten ihres Hauptgeschäftsführers Günther Tartter ein besonderes Augenmerk auf die Unternehmensnachfolge legen. Denn hier klafft die Schere zwischen Übernahmeinteressenten und zur Übergabe anstehenden Betrieben nach wie vor noch auf. Die Handwerkskammer wird deshalb auch nicht in ihrem Bestreben nachlassen, qualifizierte Kräfte zur Betriebsübernahme zu gewinnen. Sowohl Übernehmern als auch Neugründern steht ein umfangreiches Beratungsangebot der Handwerkskammer zur Verfügung. Tartter empfiehlt, dieses Angebot rechtzeitig und umfassend zu nutzen, damit der Weg zum eigenen Unternehmen möglichst problemlos abgewickelt werden und mit Expertenhilfe die Basis für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit zementiert werden kann.
Quelle: Pressemeldung Handwerkskammer Rheinhessen
Diese Nachricht mit anderen teilen
