Posted on 18. Mai 2011 in Arbeitsmarkt, Finanzen, Gesundheit, My Home, Versicherungen | Keine Kommentare

In Texten über die Berufsunfähigkeit taucht immer wieder die so genannte abstrakte Verweisung auf. Experten warnen davor und raten eine Versicherung abzuschließen, die diese ausschließt. Doch worum geht es dabei eigentlich?

Abstrakte Verweisung: ausschließen

Wer sich zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung informiert, der stösst unweigerlich auf den Begriff der „abstrakten Verweisung„. Experten raten dazu, einen Tarif auszuwählen, der diese ausschließt. Dahinter steht die Möglichkeit einer Versicherung, einen berufsunfähig gewordenen Kunden auf eine andere berufliche Tätigkeit zu verweisen. Denn wer aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr in der Lage ist, seinen erlernten Beruf auszuüben, kann vielleicht durchaus noch eine andere Tätigkeit ausüben. Um sich vor dieser Verweisung und die damit verbundene Verweigerung einer Leistung durch den Versicherer zu schützen, sollte im Vertrag der BU die abstrakte Verweisung ausgeschlossen sein.

Versicherer verweist auf adäquate Vergleichstätigkeit

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat in einem Streitfall zur Verweisbarkeit einem Versicherungsunternehmen Recht gegeben. Ein Versicherungsnehmer hatte in vorliegendem Fall bereits eine neue Tätigkeit übernommen. Um eine Berufsunfähigkeitsrente zu bekommen, hätte er nachweisen müssen, dass die neue Tätigkeit keiner adäquaten Vergleichstätigkeit entspreche. Da er dazu nicht in der Lage war, konnte der Versicherer die Rentenzahlung verweigern.

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