Posted on 11. Okt 2016 in Versicherungen | Keine Kommentare

Gerade zum Ende des Jahres hin ist es sinnvoll, die eigene Autoversicherung noch einmal zu prüfen. Ein Kfz-Versicherungsvergleich kann dabei helfen, über Monate hinweg bares Geld zu sparen.

Die verschiedenen Kfz-Versicherungen im Überblick

Wer ein Auto kauft, der geht damit auch die Verpflichtung ein, eine Versicherung abzuschließen. Das dient in erster Linie nicht unbedingt dem eigenen Schutz, sondern vor allem auch dem Schutz von anderen Menschen. Es gibt insgesamt drei verschiedene Arten von Kfz-Versicherungen, die zu unterscheiden sind:

  1. Die Haftpflichtversicherung
    Bei der Haftpflichtversicherung handelt es sich um die Versicherung, die jeder Autofahrer nachweislich haben muss. Sie dient dazu, Schadenersatzansprüche gegen den Halter geltend zu machen, wenn mit dessen Auto ein Unfall verursacht wurde. Wer sein Auto zulassen möchte, der muss auch die Versicherung nachweisen. Wenn bei einem Unfall die Schuldfrage nicht geklärt ist, läuft dies ebenso über die Haftpflichtversicherun
  2. Die Teilkasko-Versicherung
    Bei der Teilkasko werden zusätzlich Sachschäden am Auto mit abgedeckt. Allerdings gibt es hier Begrenzungen bei den Schäden, die in die Versicherung mit einfließen.
  3. Die Vollkasko-Versicherung
    Die dritte Variante ist die Vollkasko-Versicherung. Diese sorgt dafür, dass alle Sachschäden am Fahrzeug übernommen werden, egal wie diese zustande gekommen sind.

 

Bei der Auswahl der richtigen Versicherung für das Auto ist es wichtig zu wissen, wo die Unterschiede bei den Arten liegen. Während die Haftpflichtversicherung wirklich nur für mögliche Kosten auf Seiten des Unfallgegners einspringt, können die Kasko-Versicherungen auch Schäden am eigenen Auto decken. (#01)

Bei der Auswahl der richtigen Versicherung für das Auto ist es wichtig zu wissen, wo die Unterschiede bei den Arten liegen. Während die Haftpflichtversicherung wirklich nur für mögliche Kosten auf Seiten des Unfallgegners einspringt, können die Kasko-Versicherungen auch Schäden am eigenen Auto decken. (#01)

Die Unterschiede bei der Teilkasko und der Vollkasko

Bei der Auswahl der richtigen Versicherung für das Auto ist es wichtig zu wissen, wo die Unterschiede bei den Arten liegen. Während die Haftpflichtversicherung wirklich nur für mögliche Kosten auf Seiten des Unfallgegners einspringt, können die Kasko-Versicherungen auch Schäden am eigenen Auto decken. Gerade bei neueren Fahrzeugen kann es sinnvoll sein, zumindest die Teilkasko in Anspruch zu nehmen. Es gibt unterschiedliche Varianten für die Selbstbeteiligung, die gezahlt werden kann. Je höher diese ist, desto geringer ist der Preis für die Versicherung. Es gibt verschiedene Arten vom Schäden am Fahrzeug, die durch die Teilkasko abgedeckt werden. Dazu gehören Schäden, die entstehen bei:

  •  Feuer
  •  Diebstahl
  •  Sturm und Hagel, Überschwemmung und Blitzschlag sowie Explosionen
  •  Wildschäden
  •  Glasbruch
  •  Teilweise auch der Marderbiss

Welche der Schäden wirklich in einer Teilkasko abgedeckt sind, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich und sollte in einem Kfz-Versicherungsvergleich mit verglichen werden.

Die Vollkasko-Versicherung für das Auto

Gerade bei neueren Wagen und bei Neuwagen ist es empfehlenswert, wenn eine Vollkasko-Versicherung ausgewählt wird. Diese greift bei allen Sachschäden, die am eigenen Auto entstehen. Gerade bei Fahrzeugen, wo die Schadenssumme teilweise wirklich hoch ausfallen kann, macht die Versicherung Sinn. Zudem ist es so, dass bei Fahrten ins Ausland die Versicherung ebenfalls greift, bei Rückerstattungen über die Haftpflicht kann es schwierig werden, wenn die Schäden im Ausland entstanden sind. Auch bei der Vollkasko gibt es die Selbstbeteiligung, die den Betrag für die Versicherung senken kann.

Die Vollkasko greift bei allen Schäden, dabei ist es nicht wichtig, ob man selbst der Unfallverursacher ist oder der Unfallverursacher, beispielsweise durch Fahrerflucht, nicht haftbar gemacht werden kann. Dabei ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Beiträge für die Vollkasko recht hoch ausfallen können. Bei einer Zahlung durch die Versicherung kommt es zudem zu einer Rückstufung.

Empfehlenswert ist es, nach einer Zeit von drei bis fünf Jahren den Fahrzeugwert neu schätzen zu lassen und dann auf eine Teilkasko-Versicherung umzusteigen.

 

Die Vollkasko greift bei allen Schäden, dabei ist es nicht wichtig, ob man selbst der Unfallverursacher ist oder der Unfallverursacher, beispielsweise durch Fahrerflucht, nicht haftbar gemacht werden kann. Dabei ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Beiträge für die Vollkasko recht hoch ausfallen können. (#02)

Die Vollkasko greift bei allen Schäden, dabei ist es nicht wichtig, ob man selbst der Unfallverursacher ist oder der Unfallverursacher, beispielsweise durch Fahrerflucht, nicht haftbar gemacht werden kann. Dabei ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Beiträge für die Vollkasko recht hoch ausfallen können. (#02)

Die Kosten bei der Versicherung – der Kfz-Versicherungsvergleich

Der Kfz-Versicherungsvergleich basiert immer auf den Kosten, die für eine Autoversicherung anfallen und diese haben insgesamt drei verschiedene Punkte zur Grundlage. Allerdings können die verschiedenen Versicherungsanbieter die Höhe der Kosten unterschiedlich ansetzen. Mit Hilfe von einem Kfz-Versicherungsvergleich ist es daher möglich, hier einen deutlich besseren Überblick zu bekommen. Grundlage für die Kosten sind:

  1. Die Regionalklasse
    Der Wohnort kann einen Einfluss auf die Prämie haben, bei den Versicherern gibt es Unterteilungen in Regionen. Diese Unterteilungen basieren auf den Schäden im Vergleich zu den hier zugelassenen Autos, hier hat also der Fahrzeughalter keinen Einfluss drauf.
  2.  Die Typklasse
    Es gibt Autos, die sind häufiger in Unfälle verwickelt und andere weniger. Daher werden verschiedene Typklassen zusammengestellt, die in die Berechnung der Prämie mit einfließen. Hier gibt es Unterschiede bei den Typklassen in den einzelnen Versicherungsarten.
  3. Der Fahrzeughalter / Fahrer
    Wichtig ist, wer hinter dem Steuer sitzt. Wie lange besitzt die Person schon den Führerschein und wo steht das Auto? Mit diesen Angaben stellt der Versicherer ein Risiko zusammen, das sich auf die Beträge für die Prämie auswirkt.

Wie sich mit einem Kfz-Versicherungsvergleich sparen lässt

Interessant ist nun die Frage, wie sich mit einem Kfz-Versicherungsvergleich sparen lässt. Die Kündigung der Autoversicherung ist immer zum Ende eines Kalenderjahres möglich oder wenn das Auto abgemeldet wird. Daher fragen sich die meisten Fahrzeughalter am Jahresende, ob es nicht auch günstiger geht. Meist läuft die Versicherung einfach schon über Jahre und das zu demselben Preis.

Auch wenn von den meisten Versicherern Anpassungen mit zunehmendem Alter und Fahrerfahrung des Halters vorgenommen werden, gibt es oft noch mehr Spielräume, die dem Versicherungsnehmer gar nicht bewusst sind. Der Kfz-Versicherungsvergleich kann dabei helfen, sich erst einmal einen Überblick darüber zu verschaffen, wie andere Versicherungsanbieter die Höhe berechnen bei gleichbleibendem Schutz. Mit dieser Berechnung hat der Fahrzeughalter etwas in der Hand, mit dem er an die Versicherung herantreten kann.

Ein Wechsel ist nicht immer ein Muss. Es kann sich durchaus lohnen, vorher einmal bei der Versicherung nachzufragen oder ganz bewusst zu kündigen. Die meisten Anbieter treten mit ihren Kunden in Kontakt und stellen ihnen eine Neuberechnung der Beträge zur Verfügung, die deutlich günstiger ausfällt. Sicher ist es hilfreich, einen Kfz-Versicherungsvergleich zu benennen und deutlich zu machen, dass die Konkurrenz mehr Sparpotential zu bieten hat.

 

Wer über den Kfz-Versicherungsvergleich ein besseres Angebot erhalten hat und nicht mit der eigenen Versicherung verhandeln möchte oder hier gescheitert ist, der muss fristgerecht kündigen.(#03)

Wer über den Kfz-Versicherungsvergleich ein besseres Angebot erhalten hat und nicht mit der eigenen Versicherung verhandeln möchte oder hier gescheitert ist, der muss fristgerecht kündigen.(#03)

Die Versicherung richtig kündigen

Wer über den Kfz-Versicherungsvergleich ein besseres Angebot erhalten hat und nicht mit der eigenen Versicherung verhandeln möchte oder hier gescheitert ist, der muss fristgerecht kündigen, damit er nicht ein weiteres Jahr an seinen Vertrag gebunden ist. Die Kfz-Autoversicherung wird zum Ende des jeweiligen Versicherungsjahres gekündigt bei einer regulären Kündigungsfrist von einem Monat.

Das heißt, die Kündigung sollte bis zum 30.11. bei der Versicherung eingegangen sein, damit sie noch gewertet wird. Wichtig ist es, dass der Versicherungsnehmer bereits die Bestätigung der neuen Versicherung vorliegen hat, wenn er die Kündigung schreibt. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Fahrzeug auch weiter genutzt werden kann. Die Kündigung sollte schriftlich erfolgen und zwar mit Nachweis. Das heißt, es wäre gut, diese mit einem Einschreiben zu verschicken.

Sonderkündigung bei der Kfz-Versicherung

Ein Kfz-Versicherungsvergleich kann durchaus auch helfen, wenn man sein Sonderkündigungsrecht nutzen möchte. Dieses greift dann, wenn der Versicherer die Prämien für den eigenen Vertrag erhöht hat. Das heißt, in diesem Fall kann jederzeit mit einem Zeitraum von einem Monat gekündigt werden. Allerdings ist es von Vorteil, wenn auch an dieser Stelle der Kfz-Versicherungsvergleich schon durchgeführt wurde und bereits eine Alternative vorhanden ist. Eine weitere Möglichkeit zur Sonderkündigung ist nach einem Schadensfall. Da die Prämien dann nach oben gesetzt werden, kann der Versicherungsnehmer an dieser Stelle ebenfalls die Kündigung aussprechen.

Dies sind alles Punkte, die durchaus wichtig zu wissen sind. Wer seinen Kfz-Versicherungsvergleich online durchführt, der sollte zudem immer darauf achten, dass die neue Versicherung auch denselben Schutz bietet wie der alte Versicherer. Dies ist, gerade bei den Kasko-Varianten, nicht immer der Fall und kann zu Problemen führen, wenn es dann zu einem Schaden am Auto kommt und dieser durch die Versicherung nicht wie erwartet übernommen wird. Daher ist es wichtig, sich für den Kfz-Versicherungsvergleich auch ausreichend Zeit zu nehmen.


Bildnachweis:©Fotolia-Titelbild: Karin & Uwe Annas-#01:Janni-#02: Monkey Business -#03: animaflora

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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