Posted on 11. Jan 2016 in Welt | Keine Kommentare

Den Huanan-Tiger gibt es schon fast nicht mehr. Wissenschaftliche Beobachter können schon lange keine Exemplare des Südchinesischen Tigers mehr sichten. Offiziell gibt es ihn noch – in den Bergen der chinesischen Provinzen Guangdong, Fujian, Huanan, Jiangxi und Zhejiang. Er steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Ein Auswilderungsprojekt bietet eine letzte Hoffnung für die Tierart.

Einsatz für die Rettung des Huanan-Tigers

Huanan-Tiger: Auswilderungsprojekt in Afrika ist letzte Hoffnung

Huanan-Tiger: Auswilderungsprojekt in Afrika ist letzte Hoffnung

Dereinst durchstreiften tausende von Exemplaren des südchinesischen (Huanan-)Tigers die Weiten Chinas. Der Panthera tigris amoyensis, auch Amoytiger genannt, zählt jedoch mittlerweile zu den bedrohten Tierarten. Nur die Anstrengungen der beiden Staaten China und Südafrika kann diese schon fast verlorene Art noch retten. Die Ursprünge der Auswilderungsaktion gehen auf das Jahr 2002 zurück. In diesem Jahr vereinbarten China und Südafrika, im Rahmen eines gemeinsamen Projekts, vier Huanan-Tiger aus chinesischen Zoos in Südafrika in freier Wildbahn auszusetzen und zu beobachten. Die Frage war natürlich, ob der domestizierte Huanan-Tiger sich wieder an ein Leben in freier Wildbahn würde gewöhnen können.

Von den insgesamt vier Tieren überlebten drei. Auch Nachwuchs stellte sich ein. Man darf gespannt sein, wie das Projekt sich in Zukunft entwickelt.


Bildnachweis: © Fotolia – EcoView

Über 

Du willst wissen, was wirklich wichtig ist? Der Doppelklicker sagt es dir. Lies es. Jetzt. Du willst es doch auch!

Tags: