Münzwechsler und Münzprüfer – Unterscheidungsmerkmale & Übereinstimmungen

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Ein Münzwechsler überprüft die eingegebenen Münzen und gibt sie in anderer Aufteilung wieder aus, während der Münzprüfer feststellt, ob es sich auch nicht um falsche Münzwerte handelt. Beide Geräte eignen sich beispielsweise für Verkaufsautomaten, um Falschgeld auszusortieren.

Die Merkmale der Münzwechsler und -prüfer

Bei den beiden Geräten ähnelt sich der obere Teil, der die Aufgabe hat, die verschiedenen Münzen zu erkennen und ggf. zu sortieren. Erst im unteren Bereich werden die Unterschiede sichtbar. Bei dem Geldwechsler sind hier Münztuben vorhanden, die im Allgemeinen ein einfaches Auszahlen bzw. Wechseln ermöglichen. Wie viele dieser Tuben vorhanden sind, richtet sich danach, für welche Münzen das Gerät konzipiert wurde und zu welchem Zweck die Münzwechsler eingesetzt werden. Zu den gängigen Produkten gehören Geldwechsler, die mit vier bis sechs Münztuben ausgerüstet sind.

Die Münzprüfer checken jede einzelne Münze auf ihre genaue Größe und Materialbeschaffenheit. Hierzu testen sie neben dem Durchmesser und der Dicke das exakte Gewicht, die Tiefe der Prägung und auch die Rändelung. So siebt das Gerät nicht nur das Falschgeld aus, sondern auch andere Währungen. Bei den einfachen Prüfgeräten wird eine Gut-schlecht- bzw. Richtig-falsch-Sortierung durchgeführt, während die hochklassigen Münzprüfer auch eine Wertsortierung bieten. In diese Kategorie lassen sich also auch die Münzgeldwechsler rechnen.

Auch eine Kasse kann man als Muenzwechsler bezeichnen.

Auch eine Kasse kann man als Münzwechsler bezeichnen.(#01)

Münzwechsler und Münzprüfer mit verschiedenen Funktionsweisen

Die verschiedenen Münzgeräte lassen sich in mechanische und elektronische Modelle aufteilen. Bei der mechanischen Münzprüfung handelt es sich um ein relativ einfaches System, das heutzutage nicht mehr so oft zum Einsatz kommt. Früher wurden diese Münzwechsler unter anderem für Ticket- und Zigarettenautomaten verwendet. Hier findet die Münzprüfung direkt am Einwurfschlitz statt und konzentriert sich auf den Check der Münzgröße. Dementsprechend ist nur ein Sortieren von guten und schlechten Münzen möglich.

Im Gegensatz dazu können die elektronischen Geräte weitaus mehr leisten. Für die Gewichtsprüfung kommt ein Wippsystem zum Einsatz, des Weiteren erkennen die Münzprüfer jede Einzelheit bei der Rändelung und Prägetiefe der eingegebenen Münzen. Zum Teil lassen sich diese komplexen Münzwechsler auf andere Währungen programmieren.

Auch ein Parkautomat ist ein Münzwechsler.

Auch in einem Parkautomat ist ein Münzwechsler. (#02)

Einsatzbereiche für Münzwechsler

Hochwertige Münzgeräte, wie sie von Cashflow und anderen Marken angeboten werden, werden in Banken und anderen Kreditinstituten verwendet, im Einzel- und Großhandel. Auch für Automaten im Parkhaus, am Bahnhof und an vielen weiteren Stellen gibt es präzise arbeitende Münzprüfer, die gleichzeitig als Münzgeldwechsler dienen und das angeforderte Wechselgeld ausgeben.

Durch die eingerichteten Schnittstellen erhalten die Automaten je nach Programmierung bestimmte Signale, die man individuell voreinstellen kann. Wenn beispielsweise das Wechselgeld im Gerät zur Neige geht, so erfolgt eine Information an die Verantwortlichen, die das Kleingeld wieder auffüllen können.

Münzwechsler mit System

Abhängig vom Einsatzort und von ihrer Funktionsweise können die Münzgeldwechsler nicht nur Münzen annehmen und herausgeben, sondern auch Chips und Jetons. Oft haben diese Geräte zwei verschiedene Einwurfbereiche, um Missverständnisse auszuschließen.
Die Münzwechsler der Marke Cashflow zeigen sich sehr zuverlässig und überzeugen zudem durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Eine Umschaltung vom Netzbetrieb auf Batterie erlaubt den Anwendern mehr Flexibilität. In einem Automatenpark oder bei einzelnen Lösungen sorgen die verschiedenen Arten der Münzgeldwechsler stets für eine optimale Kontrolle.


Bildnachweis:©Fotolia-Titelbild:farbkombinat-#01: farbkombinat-#02:Markus Berger

About Author

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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