Posted on 27. Sep 2016 in Gesundheit | Keine Kommentare

Magenschmerzen, Völlegefühl und eventuell noch Übelkeit oder andere Symptome. Magenschmerzen kann viele Ursachen haben oder ein Symptom verschiedener Krankheiten darstellen. Doch was hilft bei Magenschmerzen?

Mögliche Ursachen bei Magenschmerzen

Beschwerden in der Magengegend haben viele Gesichter. Treten Bauchschmerzen nur selten auf, sind sie in der Regel harmlos und können mit einfachen Hausmitteln besänftigt werden. Kehren Magenschmerzen in regelmäßigen Abständen wieder, sollte genauer nach der Ursache gesucht werde.

Frauen haben durch die Periode häufiger Bauchschmerzen, was in diesem Fall aber natürlicher Herkunft ist. Leiden Sie dabei aber unter extremen Schmerzen und vielleicht sogar Übelkeit und Erbrechen, sollte auch hier ein Frauenarzt zur Beratung aufgesucht werden.

Mögliche Ursachen bei Magenschmerzen #1

Mögliche Ursachen bei Magenschmerzen #1

Die Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Magenschmerzen können durch die Dehnung der Magenwand auftreten und somit durch ausgiebiges Schlemmen hervorgerufen werden. Bei festlichen Essen ein Phänomen, das wohl jeder kennt.

Verdorbenes Essen macht sich meist schon einige Stunden nach der Einnahme bemerkbar, durch Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. In der Regel ist dieser Fall harmlos. Sollten die Symptome aber über Stunden anhalten und nicht besser werden, sollte ein Arzt konsultiert werden, um eine Vergiftung (Salmonellen oder andere) auszuschließen. Magen-Darm-Infekte sind lästig, aber nicht bedenklich und während der berühmten Krankheitswellen kaum vermeidbar.

Der Bauch ist aber häufig auch Symptomgeber für psychische Belastungen. Stress, Kummer, Probleme können sich in der Magengegend bemerkbar machen. Was hilft bei Magenschmerzen seelischer Ursache? Vermeiden Sie Hektik im Beruf (vor allem Schichtdienst, Überstunden) und Privaten.

Suchen Sie sich einen Ausgleich (zum Beispiel Yoga, Sport generell, Spazieren gehen) und nehmen Sie sich Zeit, um sich etwas Gutes zu tun (am besten regelmäßig). Es ist wichtig, auf seinen Körper zu hören, sonst streikt er irgendwann.

Magenschmerzen und Ernährung #2

Magenschmerzen und Ernährung #2

Magenschmerzen und Ernährung

Wer häufig nach dem Essen unter Beschwerden in der Magengegend leidet, sollte seine Ernährung umstellen. Essen Sie weniger fettige Speisen und reduzieren Sie tierische Produkte. Üppige Mahlzeiten sollten vermieden und abends nicht zu spät das Abendbrot zu sich genommen werden.

Steigen Sie um zu Vollwertkost mit viel Obst und Gemüse. Kohlenhydrate reduzieren und Ballaststoffe erhöhen, damit der Magen in Bewegung kommt, ohne vollgefüllt zu sein. Versuchen Sie, weniger säurehaltig zu essen und trinken und beim Kochen verdauungsfördernde Gewürze einzusetzen.

Gewürze, die der Verdauung helfen, sind zum Beispiel Koriander, Ingwer, Basilikum, Melisse, Kümmel, Anis, Kamille. Verdauungsanregend sind weiterhin Artischockensaft, Kohlsaft oder eine kleine Portion Magenbitter. Sanddorn hilft gegen Krämpfe und kann drei Mal täglich mit einem halben Teelöffel aus der Apotheke eingenommen werden.

Was sonst noch hilft bei Magenschmerzen: Hausmittelchen, die sich über Generationen bewährt haben. Zum Beispiel:

  • Kräutertees mit den genannten beruhigenden und verdauungsfördernden Gewürzen.
  • Wärme! Eine Wärmflasche kann Wunder bewirken.
  • Auch Essigwickel unterstützen den Magen. Dazu Essig in heißes Wasser geben, Wickeltuch rein, auswringen und dann 15 Minuten auf den Bauch legen.
  • Ein Glas lauwarmes Wasser am Morgen, gleich nach dem Aufstehen, soll entgiftend wirken.
  • Regelmäßige Mahlzeiten und Verzicht ständiges Naschen helfen dem Magen-Darm-Trakt bei einer ordentlichen Verdauung. Süßigkeiten, Kaffee, Alkohol und starke Gewürze reizen den Magen und sollten bei häufigen Beschwerden nur sehr reduziert zu sich genommen werden.

 


Bildnachweis: © fotolia Titel: psdesign1, #1: Dan Race, #2: Eddie

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