NEXUS Enterprise Imaging führt zu effizientem Archiv- und Bildmanagement

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Durch die Implementierung von NEXUS. ENTERPRISE IMAGING verfügt das Rudolf Virchow Klinikum Glauchau jetzt über ein modernes, zentrales Archiv- und Bildmanagementsystem. Ein Vendor Neutral Archive (VNA) garantiert die rechtssichere Speicherung aller medizinischen Informationen, während ein integriertes PACS schnelle Bildabrufe und -verarbeitung ermöglicht. Parallel dazu wird das NEXUS. PORTAL als Patientenportal ausgebaut, um eine medienbruchfreie Vernetzung sowie intuitive und sichere Bereitstellung von Akten-, Bild- und Multimediadaten zu gewährleisten.

Neue Universalplattform für Datensicherheit und VNA-Ausschreibung 2021, PACS-Start 2024

In der bisherigen IT-Umgebung fehlte ein zentrales Archiv, sodass jede Abteilung eigene papierbasierte Ablagesysteme betrieben hat. Mit der Einführung strengerer Compliance-Regelungen für Datensicherheit und lückenlose Dokumentation stieg der Druck, eine standardisierte digitale Universalplattform zu etablieren. Die öffentliche Ausschreibung für das Vendor Neutral Archive (VNA) von NEXUS ENTERPRISE IMAGING startete im Jahr 2021, 2022 folgte die praktische Umsetzung. Anfang 2024 wurde die Lösung durch ein PACS ergänzt mit verbesserter, effizienter Systemarchitektur.

Einheitliche Roll-out-Strategie reduziert technischen Aufwand bei VNA und PACS-Einführung

Parallel wurden VNA- und PACS-Systeme implementiert, da dieselben Anwender, Prozesse und Fortbildungsrelevanzen betroffen waren. Dieser simultane Ansatz erlaubte eine einheitliche Schulungsplanung und einen konsistenten Deploy-Prozess ohne zusätzliche zeitliche Verzögerung. Die existierende NEXUS Clinical Repository-Architektur wurde genutzt, um PACS nahtlos zu integrieren, ohne neue Datenbanken oder redundierende Speicherressourcen anzulegen. Aktuell laufen Bildaufnahmen und klinische Dokumente gemeinsam in einer zentralisierten Plattform, die Wartungsaufwand und Systembrüche minimiert sowie Datensicherheit optimiert und Nutzerzufriedenheit gesteigert.

Langfristige Speicherplanung und stabile Schnittstellen erfordern intensive interdisziplinäre Koordination

Die technische Einführung verlief planmäßig, doch die internen Abstimmungen waren komplexer. Ziel war die Etablierung einer ganzheitlichen digitalen Aktenstruktur und die Festlegung klarer Archivierungsrichtlinien. Dazu mussten zahlreiche Fachabteilungen, deren Abläufe papierbasiert organisiert waren, motiviert und geschult werden. Parallel erfolgte die Planung einer skalierbaren Speicherumgebung über Jahre sowie der Aufbau einer stabilen Infrastruktur. Die Einrichtung verlässlicher Schnittstellen zwischen Systemen erforderte zudem eine enge, fortlaufende Koordination aller Beteiligten und deutlich klare Verantwortlichkeiten.

Voraussetzungen erfüllt: Nahtlose Verbindung Fremdsysteme zum übergreifenden Archiv realisiert

Durch die detaillierte Abstimmung der organisatorischen Rahmenbedingungen wurde das Repository nahtlos mit zahlreichen Subsystemen verbunden, darunter EKG-Diagnosesysteme, die Befundsoftware der NEXUS E&L-Tochter, ophthalmologische Softwarelösungen sowie diverse weitere Dokumentationssysteme. Fremdsysteme nutzen einheitliche Schnittstellenaufrufe, um direkt auf das Archiv zuzugreifen. Das schafft eine homogene, zentralisierte Datenlandschaft, vermeidet isolierte Datenspeicher und gewährleistet schnelle, sichere Informationen für medizinische Fachkräfte im gesamten Klinikverbund. verbessert es die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen, steigert Performance und unterstützt regulatorische Compliance-Maßnahmen.

Direkter CD-Bildimport und sicherer Fremdklinikaustausch integriert ins einheitliche PACS-Archiv

Bislang lief das radiologische PACS isoliert und bot nur Basismodule via Browserzugriff. Das neue, vollintegrierte System ist Teil des zentralen klinischen Repositories und ermöglicht standardisierte Abläufe, bessere Übersicht und konsistente Bildverwaltung. Durch das bekannte Interface lernen Nutzer schnell die erweiterten Funktionen. Das PACS deckt OP- und Prothesenplanung, radiologische Befundung sowie den Import von Bilddatenträgern ab und ermöglicht einen datenschutzkonformen, verschlüsselten Austausch mit externen Einrichtungen. Dies steigert Effizienz und fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit merklich.

Jahresanalyse 2025 bestätigt Erfolge aller Teilprojekte und stabile Systemperformance

Revisionssicheres Archiv sichert Klinikinformationen bei KIS-Serverausfällen automatisch und dauerhaft

  • Im Störfall übernimmt das digitale Archiv nahtlos Systemfunktionen und gewährleistet Prozessstabilität
  • Zentrales Speichersystem liefert Ärzten und Pflegepersonal raschen sicheren Zugriff auf Patientendokumente
  • Einheitliche Plattform optimiert prozesssicheren Infoaustausch zwischen Kliniken
  • Robuste Infrastruktur sichert stabile Abläufe und Reaktionsgeschwindigkeit
  • Ganzheitliche Trainingsprogramme und frühe Einbindung sichern hohe Nutzerakzeptanz dauerhaft

Automatisierte Archivierung, Viewer-Funktionen und Insight-Analysen dank NEXUS PORTAL Integration

Im Rahmen der KHZG-Förderung wird das Hospitalinformationssystem um das NEXUS/PORTAL ergänzt, das den Echtzeitzugriff auf Repository-Dokumente ermöglicht. Digitale Patientenakten sind über ein zentrales Frontend verfügbar, während historische Papierakten mittels automatisierter Scanprozesse erfasst und revisionssicher archiviert werden. Die erweiterten Funktionen unterstützen eine hohe Systemperformance und garantieren Dokumentationssicherheit. Perspektivisch sollen moderne Viewer-Engines und Analyse-Module zusätzliche Einsichten liefern. Ziel ist die vollständige Integration ins KIS, damit Mitarbeitende ohne Medienbrüche und Systemwechsel arbeiten können.

Integration von VNA, PACS und Portal steigert Klinikprozesse nachhaltig

Mit der Implementierung von VNA, PACS und dem geplanten digitalen Patientenportal hat das Rudolf Virchow Klinikum Glauchau seine IT-Architektur konsequent modernisiert. Die gemeinsame Plattform ermöglicht eine einheitliche Archivierung, automatisierte Scanning-Prozesse und transparente Zugriffsrechte. Mediale Brüche entfallen vollständig, da Dokumente, Bilder und Befunde jederzeit online vorliegen. Dies erhöht die Transparenz in der interdisziplinären Zusammenarbeit, verbessert das klinische Risikomanagement und schafft die Basis für künftige Fachteerweiterungen wie KI-gestützte Diagnostik und Telekonsile.

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