Mit der Inbetriebnahme des Werkes in Mexiko verfolgt Phoenix Contact eine langfristig ausgerichtete Produktionsstrategie, die Flexibilität und Nachhaltigkeit vereint. Auf 12.500 Quadratmetern wurde mithilfe von BIM der gesamte Bau-, Produktions- und Logistikprozess digital vorgeplant. Seit Anfang 2026 fertigt ein internationales Team Stromversorgungen im Pilotmaßstab. Bis 2032 sind Erweiterungen auf über 20.000 Quadratmeter, die Schaffung von 700 Arbeitsplätzen und die Produktion elektronischer Schaltschrankkomponenten vorgesehen, um Marktbedürfnisse zügig und effizient zu bedienen.
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Strategische Investition in Mexiko stärkt Phoenix Contact Marktpräsenz Amerika
Am Phoenix Contact Standort Queretaro wurde der erste Bauabschnitt eines neuen Werks fertiggestellt, um das Produktionsnetz zu erweitern und Lieferketten zu straffen. Durch die lokale Fertigung können Anfragen aus Nord- und Südamerika zeitnah bedient werden. Die zentrale Lage optimiert Transportverläufe und senkt Distributionskosten. Gleichzeitig steigt die Flexibilität bei Produktanpassungen, da Entwicklungsprozesse und Produktion enger verzahnt sind. Dies sichert eine robuste Versorgung und stärkt signifikant die Wettbewerbsposition in den amerikanischen Märkten.
Neues Werk von Phoenix Contact optimiert Abläufe dank BIM-Einsatz
Das neue, rund 12.500 Quadratmeter große Gebäude entstand als erster kompletter Bau per Building Information Modeling und verbindet Planung, Konstruktion sowie Logistik in einer digitalen Plattform. Projektbeteiligte aus Architektur, Statik, Haustechnik und Produktion arbeiteten simultan an einem konsistenten Modell, in dem Materiallisten, Zeitrahmen und Prozessabläufe integriert sind. Diese enge Kollaboration reduzierte Planungskonflikte und erhöhte die Vorhersagbarkeit von Baumaßnahmen, wodurch die Umsetzung termingerecht und ressourcenschonend erfolgte. Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit profitierten nachhaltig.
Queretaro-Projekt profitiert von internationaler Expertise und interkulturellem Austausch enorm
Das Queretaro-Vorhaben zeichnete sich durch konsequent interkulturelle Zusammenarbeit aus. Experten aus den USA, Deutschland, China, Spanien und Mexiko harmonisierten technische Standards mit lokalen Anforderungen. Durch den aktiven fachlichen Austausch wurden Lösungen entwickelt, die sowohl globalen Effizienzansprüchen als auch regionalen Marktbedürfnissen gerecht wurden. CFO Axel Wachholz hob die Leistungsbereitschaft des internationalen Teams hervor und stellte heraus, dass die vielfältigen Perspektiven den Projekterfolg entscheidend beschleunigten und nachhaltig absicherten und optimierten betriebliche Abläufe.
Fertigungszyklus startet bereits 2026: Stromversorgungen im Queretaro-Werk erfolgreich produziert
Der Pilotlauf für die Herstellung von Stromversorgungen startete Anfang 2026 in Queretaro und schafft die Basis für den schrittweisen Ausbau der Fertigung. Im weiteren Jahresverlauf werden zusätzliche Produktionsstraßen für elektrotechnische und elektronische Schaltschrankkomponenten installiert. Das Ziel besteht darin, das Portfolio vor Ort zu diversifizieren und durch verkürzte Lieferketten eine höhere Kundenzufriedenheit zu erzielen. Parallel wird die lokale Wertschöpfungskette gestärkt, um insgesamt resilientere Abläufe zu gewährleisten. und die operative Flexibilität auszubauen.
Neuer Erweiterungsbau legt Grundstein für strategisches Produktionsnetzwerk in Queretaro
Das Ausbaukonzept sieht den errichteten Erweiterungsbau vor, der die Gesamtfläche des Werks in Queretaro auf über 20.000 Quadratmeter hebt. Gleichzeitig wird die Belegschaft um rund 700 Fachkräfte erweitert, um den erhöhten Produktions- und Logistikbedarf effizient abzudecken. Phoenix Contact festigt damit den Standort Queretaro als unverzichtbaren strategischen Pfeiler im globalen Fertigungsnetz. Diese Maßnahme unterstreicht die Verpflichtung zu regionaler Wertschöpfung und nachhaltiger Wachstumsausrichtung. Sie stärkt Marktposition sowie Innovationskraft vor Ort langfristig.
BIM-Methode im Queretaro-Werk erhöht Planungssicherheit und fördert nachhaltige Produktion
Die Standorterweiterung in Queretaro sichert Phoenix Contact eine verbesserte Krisenresilienz, da kürzere Lieferwege Unterbrechungsrisiken minimieren und Logistikkosten sinken. Mit BIM-Technologie werden Bauabläufe und Produktionsprozesse genauer geplant, was Termintreue und Budgetkontrolle optimiert und eine effizientere Ressourcennutzung ermöglicht weiterhin. Die regionale Präsenz in Nord- und Südamerika stärkt Kundenservice und Marktreaktionsfähigkeit. Dank modularer Ausbaustufen lassen sich Kapazitäten schnell anpassen. Diese internationale und strategische Initiative erhöht die Wettbewerbsstärke und fördert eine zukunftsfähige, nachhaltige Produktion.

