Die wirtschaftliche Bedeutung von Krankheiten bei Milchkühen wird unterschätzt, weil Tierarztkosten nur einen Teil der Belastung abbilden. Euterentzündungen, Lahmheiten und Stoffwechselstörungen können Milchverluste, Behandlungsaufwand, Einschränkungen bei der Vermarktung und vorzeitige Abgänge verursachen. Die Agrar- und Veterinär-Akademie empfiehlt deshalb, Gesundheitsdaten auszuwerten und den Bestand tierärztlich zu betreuen. Früh erkannte Veränderungen ermöglichen eine Diagnose sowie Therapie. Zugleich helfen Verbesserungen bei Management und Haltungsbedingungen, Krankheitsrisiken zu senken und Gesundheit der Kühe zu fördern.