Die Umsetzung des Windenergieprojekts Zeven erfolgte trotz Verzögerungen durch einen Widerspruch und notwendige Umplanungen nach dem neuen Bundesnaturschutzgesetz innerhalb von vierzehn Monaten. Ab Baubeginn im April 2024 realisierte die Energiequelle GmbH den Bau und Anschluss der neun Vestas V162-Anlagen mit 169 Metern Nabenhöhe und 162 Metern Rotordurchmesser zügig. Seit Mai speisen alle Einheiten jährlich rund 133 Millionen Kilowattstunden ins Netz ein und versorgen 40.000 Haushalte und fördert regionale Wertschöpfung nachhaltig.
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Große Rotorfläche der Vestas V162 steigert Energieertrag bei Wind
Mit ihren 169 Metern Nabenhöhe und dem 162 Meter umfassenden Rotor stellt die Vestas V162 ein technisches Topmodell dar. Die enormen Rotorkreise fangen auch mäßige Windgeschwindigkeiten effektiv ein und wandeln sie in elektrische Leistung um. Fortschrittliche Materialkomponenten reduzieren dynamische Belastungen, während adaptive Kontrollalgorithmen die Blattwinkel permanent optimieren. Das Resultat ist eine hohe Auslastung selbst bei Flauten und Böen. Die Anlage liefert damit eine stabile Jahresenergieproduktion unter variablen Umweltbedingungen dauerhaft zuverlässig.
Projektteam errichtet Windpark in 14 Monaten trotz widriger Witterungsbedingungen
In nur 14 Monaten errichtete das Team den Windpark komplett, obwohl mehr als 600 Stunden Kranbetrieb wegen stürmischer Winde aussetzte und das feuchte Moorgelände zusätzlich erschwerte. Durch modulare Ablaufpläne, abgestimmte Logistikketten und den Einsatz spezialisierter Baumaschinen wurde der Fortschritt gesichert. Projektleiter Robert Koddebusch lobt die robuste Organisation, den engagierten Einsatz aller Fachkräfte und die intensive Zusammenarbeit, die den termingerechten Abschluss des Projekts möglich gemacht haben. Diese Leistung setzt neue Maßstäbe.
Einlegen Widerspruchs erfordert Umplanung, verzögert Baubeginn um sechs Monate
Nachdem im Februar 2023 zunächst grünes Licht für das Vorhaben gegeben wurde, erschwerte ein nachfolgender Widerspruch Dritter die planmäßige Umsetzung erheblich. Der Einwand bezog sich auf Schutzbestimmungen, die im kürzlich novellierten Bundesnaturschutzgesetz festgelegt wurden. In der Folge mussten detaillierte Planunterlagen überarbeitet und erneut vorgelegt werden. Die abschließende Genehmigung erteilte die Behörde erst im Januar 2024, wodurch der Baubeginn um mehr als sechs Monate verschoben wurde sowie zusätzliche Kosten angefallen waren.
Erste Zevener Anlage ans Netz: neun Turbinen versorgen Haushalte
Ab April 2024 wurden sukzessive alle Bauphasen des Windparks Zeven abgeschlossen. Bereits Anfang Mai erfolgte der erste Netzanschluss und die Stromproduktion startete termingerecht. Inzwischen sind sämtliche neun Anlagen voll einsatzfähig und speisen jährlich rund 133 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom ein. Diese Energiemenge reicht aus, um etwa 40.000 Haushalte zuverlässig zu versorgen und leistet einen spürbaren Beitrag zur Reduktion von CO?-Emissionen im regionalen Netzverbund. Das Projekt demonstriert Fortschritt und Zukunftsfähigkeit erheblich.
Windpark Zeven: acht Einheiten an Encavis, eine lokal weiterbetrieben
Unmittelbar nach Abschluss der Bauarbeiten wurden acht von neun Windenergieanlagen veräußert, wobei die Encavis AG als Käuferin auftrat. Dieser schnelle Asset-Transfer ermöglichte eine rasche Refinanzierung des Projekts und sichert Encavis Zugang zu leistungsstarken Turbinen. Die verbleibende Anlage bleibt im Besitz der Region und wird fortan von der Bürgerwindpark Wistedt GmbH & Co. KG verantwortet. Dieses Modell kombiniert institutionelle Investitionen mit lokalem Engagement und stärkt die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Windparks erheblich.
Region profitiert langfristig von effizienten Pachtverträgen und kommunaler Teilhabe
Die regionalen Kommunen profitieren von festgelegten Pachtzahlungen, die eine sichere finanzielle Basis für öffentliche Haushalte schaffen. Parallel dazu ermöglicht ein Bürgerbeteiligungsmodell direkte Mitsprache und Teilhabe am wirtschaftlichen Ertrag der Windenergieanlagen. Energiequelle fördert durch transparente Darlegung von Planungsfortschritten, zugängliche Online-Plattformen und regelmäßige Informationsveranstaltungen einen offenen Dialog. Durch diese Maßnahmen werden Bürgerengagement, Vertrauen in Projektabläufe sowie nachhaltige Wertschöpfung in der Region langfristig gefestigt und gestärkt und sichern wirtschaftliches Wachstum sozial ökologiche Perspektiven.
Energiequelle kündigt Windparkexpansion in Niedersachsen an zur nachhaltigen Energiewende
Energiequelle plant die Erweiterung des Windparkportfolios in Niedersachsen durch neue Projekte im Landkreis Rotenburg. Im Rahmen eines Innovationsansatzes werden hybride Konzepte geprüft, die Windenergie mit Speicherlösungen kombinieren. Dabei werden umweltfreundliche Materialien eingesetzt und soziale Standortkonzepte berücksichtigt. Parallel findet eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalyse statt, um Fördermöglichkeiten und Eigeninvestitionen zu bewerten. Zudem werden Genehmigungsunterlagen und Umweltgutachten vorbereitet. Ziel ist es, erneuerbare Erzeugungskapazitäten zu steigern, Netzstabilität zu erhöhen sowie die regionale Energiewende zu fördern.
Neun V162 Anlagen in Zeven generieren 133 Millionen kWh
Im niedersächsischen Zeven wurde ein Windpark mit neun V162-Turbinen errichtet, die mit 169 Metern Nabenhöhe und 162 Metern Rotordurchmesser eine hohe Windausbeute erzielen. Trotz mehr als 600 Stunden Kranstillstand wegen ungünstiger Witterung und aufwändigen Umplanungen nach dem neuen Bundesnaturschutzgesetz konnte der Bau in 14 Monaten abgeschlossen werden. Die jährliche Stromproduktion von 133 Millionen Kilowattstunden versorgt etwa 40.000 Haushalte, stärkt lokale Wirtschaftskreisläufe und fördert Bürgerbeteiligung. Pachtverträge sichern stabile Einnahmen für Kommunen.