Im Saarland-Pfalz-Gebiet steht der ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 vor einem richtungsweisenden Lauf. Timo Schulz führt die Tabelle vor Ioan Lloyd und Tom Dufour an, doch der Abstand der drei Fahrer beträgt maximal fünf Punkte. Parallel zum Titelduell demonstriert Opel die Einsatzfähigkeit seiner elektrischen Rallyefahrzeuge. Mobile Remote-Charging-Systeme versorgen die bis 207 kW leistenden Mokka GSE Rally zwischen den Prüfungen, sodass die volle WP-Distanz elektrisch und im Gesamtklassement gefahren wird.
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Nur fünf Punkte trennen drei Spitzenfahrer im Cup aktuell

ADAC Opel GSE Rally Cup: Der Titelkampf im elektrischen Rallye-Feld (Foto: Opel Automobile GmbH)
Nach fünf von sieben Wertungsläufen trennt die Führenden Teilnehmer im ADAC Opel GSE Rally Cup lediglich ein minimaler Punktabstand. Timo Schulz steht dank 136 Punkten an der Spitze, die er mit seinem vierten Saisonsieg bei der Rally Sanremo gefestigt hat. Ioan Lloyd folgt mit 133 Punkten, Tom Dufour weist 131 Punkte auf. Weil bis zum Saisonende 70 Punkte erreichbar sind, bleibt der Titelkampf auch für die drei weiteren Verfolger offen.
Remote Charging lädt Opel Rallyefahrzeuge zwischen Wertungsprüfungen zuverlässig nach
Opel ergänzt den Ablauf der ADAC Saarland-Pfalz Rallye erneut durch ein mobiles Ladesystem. Diese Remote-Charging-Lösung versorgt die Mokka GSE Rally nicht nur im Servicepark, sondern auch an externen Punkten zwischen den Wertungsprüfungen mit elektrischer Energie. Damit steht den bis zu 207 kW starken Rallyefahrzeugen genügend Reichweite für die Distanz zur Verfügung. Alle 14 Prüfungen mit zusammen 154 WP-Kilometern können rein elektrisch gefahren werden, sodass die Teams im Gesamtklassement berücksichtigt werden.
Elektro-Cup misst sich direkt über volle Distanz mit Rally4-Fahrzeugen

ADAC Opel GSE Rally Cup: Der Titelkampf im elektrischen Rallye-Feld (Foto: Opel Automobile GmbH)
Die zusätzliche Energieversorgung außerhalb des Serviceparks verändert den sportlichen Rahmen des Elektro-Cups grundlegend. Weil keine verkürzten Etappen mehr erforderlich sind, fahren die Teilnehmer die reguläre WP-Distanz und erhalten deutlich mehr aussagekräftige Wettbewerbskilometer. Opel Motorsport-Chef Jörg Schrott sieht darin eine Voraussetzung dafür, dass der beste Mokka GSE Rally erneut mit den Rally4-Autos mithalten kann. Der Markenpokal liefert Fans damit einen transparenten Leistungsvergleich unter praxisnahen Bedingungen der Rallye im gesamten Streckenverlauf der Veranstaltung.
Dufour strebt nach vier zweiten Plätzen seinen Premierensieg an
Für den Führer Timo Schulz bietet die Rallye im Saarland-Pfalz-Grenzraum kurze Wege und bekannte Rahmenbedingungen. Sein Heimatort Siersburg befindet sich nur etwa 50 Kilometer vom Bostalsee, an dem der Servicepark eingerichtet wird. Dennoch bleibt der Druck hoch, denn Ioan Lloyd kommt als Sieger der Rallye Vosges Grand-Est. Tom Dufour verfolgt ein eigenes Ziel: Nach vier zweiten Plätzen will er mit Beifahrer Alex Dubois den ersten internationalen Markencup-Sieg feiern zu Hause.
Max Reiter debütiert mit Conny Nemenich im Mokka GSE
Die Gaststarter sorgen für mediale Vielfalt im Feld des ADAC Opel GSE Rally Cup. Mit Tom Heindrichs und Jonas Schmitz kehren zwei Belgier zurück, die den Vorgänger-Cup als Champions abgeschlossen haben. Der Dillinger Max Reiter feiert zusammen mit Conny Nemenich seinen ersten Start im Mokka GSE Rally. Simon Gasslbauer und Lena Plattner debütieren im Elektro-Rallyesport. Lance David Arnold fährt mit Nina Spitaler; ein VOX-Team dokumentiert den Einsatz für auto mobil.
Samstag beginnt die zweite Rallye-Etappe um 8:55 Uhr planmäßig
Der Rallyefreitag umfasst den Auftakt des sechsten Cup-Laufs um 16:20 Uhr sowie sechs Prüfungen bis zum Parc ferme um etwa 22:55 Uhr. Ab 8:55 Uhr am Samstag nimmt das Feld die Tagesetappe in Angriff. Als vierzehnte und letzte Wertungsprüfung startet die Power Stage um 18:20 Uhr. Der ADAC veröffentlicht Resultate im Live-Timing auf www.adac.de/motorsport. n-tv fasst den Lauf am 1. November ab 12:15 Uhr in PS – DRM Deutsche Rallye-Meisterschaft zusammen.
Der Lauf im Saarland und in Rheinland-Pfalz bildet eine zentrale Bewährungsprobe für den elektrischen Markenpokal von Opel. Während drei Fahrer nahezu punktgleich um die Meisterschaft kämpfen, sichert Remote Charging die vollständige elektrische Einsatzfähigkeit der Mokka GSE Rally. Die mobile Infrastruktur lädt die Fahrzeuge auf der Route nach und erlaubt 154 Wertungskilometer ohne Reichweitenkompromisse. Dadurch erhält der Cup mehr sportliche Aussagekraft und seine Teilnehmer werden im Klassement transparent erfasst und verglichen.

