Doch kein Ludwigforum in Mainz: Highstreet verkauft das Mainzer Karstadt-Haus an ECE

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ECE siegt in Mainz. Entgegen den Plänen der Mainzer Karstadt-Geschäftsführung mit Multi Development Germany GmbH für ein Ludwigforum gab das Immobilienkonsortium Highstreet den Zuschlag für das Mainzer Karstadt-Haus nun an den Bewerber ECE.

ECE überrascht Mainzer Karstadt-Geschäftsführer Jörg Walloschek

„Diese neue Entwicklung kenne ich nicht. Dazu kann ich erst einmal gar nichts sagen.“ So reagierte der Mainzer Karstadt-Geschäftsführer Jörg Walloschek auf die Bekanntmachung, dass das Mainzer Karstadt-Haus an ECE verkauft wurde. Erst in der vergangenen Woche hatte sich Walloschek für den Mitkonkurrenten Multi Development Germany GmbH stark gemacht. Doch nicht der Mieter, sondern der Eigentümer hat in diesem Fall das Sagen. Und dabei spielt Mainz wohl nur eine untergeordnete Rolle: Das Haus an der Ludwigstraße ist nur Teil eines Pakets von verschiedenen Immobilien, das den Besitzer wechselt. Ob damit also auch eine gute Entscheidung für die Entwicklung der Stadt Mainz getroffen wurde, bleibt abzuwarten.

Was plant ECE für Mainz?

Mit einem Investitionsvolumen von rund 250 Millionen Euro gelten die bisher bekannten Pläne von ECE als die „größere“ Lösung für Mainz. Der ehemalige Mitkonkurrent Multi Development bezeichnet den Ansatz als „unter städtebaulichen Gesichtspunkten weniger geeignet“. Eine Gesamtverkaufsfläche von rund 30.000 Quadratmetern und darin 90 zusätzliche Shops – rund um den eigentlichen Karstadt – sind geplant. Offenbar plant ECE seine „Gutenberg-Galerie“ bis zur Weihergartenstraße auszuweiten und die Gebäude von Pax-Bank und der Polizeiinspektion Altstadt zu integrieren. Dafür müsste jedoch wiederum das Bistum Mainz diese kirchlichen Immobilien verkaufen.

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