Posted on 8. Okt 2018 in Internet | Keine Kommentare

Instagram ist eine der beliebtesten Social Media Plattformen. Die Idee dahinter war es, spontane Bilder aus dem Alltag zu teilen und so mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Heute gilt Instagram auch als eine Möglichkeit, Werbung zu machen, als Influencer aktiv zu werden eine große Fanbase aufzubauen. Instagram deaktivieren wird gerne in Anspruch genommen, wenn man sein Konto nicht ganz löschen möchte.

Instagram deaktivieren: so funktioniert es

Die Aktivität hat auf Instagram nachgelassen, sich richtig von dem Konto trennen möchte man sich aber eigentlich auch nicht? In diesem Fall kann es eine Lösung sein, Instagram zu deaktivieren. Bei einer kompletten Löschung der App passiert es, dass auch alle Bilder gelöscht werden. Gerade dann, wenn Nutzer schon länger auf der Plattform aktiv sind, ist das meist nicht das Ziel, das sie verfolgen. Instagram deaktivieren ist eine deutlich elegantere Variante. Wichtig zu wissen ist, dass eine Deaktivierung nicht über die App direkt möglich ist. Hierfür ist es notwendig, ein Fenster im Browser zu öffnen und auf diese Weise die Webseite aufzusuchen.

Schritt 1:

Die Webseite von Instagram wird geöffnet und der Nutzer gibt seine Anmelde-Daten ein. Nach der Anmeldung ist es möglich, den zweiten Schritt in Angriff zu nehmen.

Schritt 2:

In der oberen rechten Leiste findet sich die Darstellung einer Person. Diese wird nun ausgewählt. So ist es möglich, das Profil aufzurufen.

Schritt 3:

Auf der Profilseite wird nun die Möglichkeit „Profil bearbeiten“ ausgewählt. Diese Möglichkeit befindet sich neben dem Nickname, der bei Instagram verwendet wird.

Schritt 4:

Die Bearbeitungsmaske öffnet sich und es findet sich nun ein Button mit der Beschriftung: Mein Konto vorläufig deaktivieren. Instagram deaktivieren erfolgt, wenn der Button ausgewählt wird.

Schritt 5:

Es erfolgt nun eine Abfrage, warum die Deaktivierung durchgeführt werden soll. Hierfür werden unterschiedliche Optionen angeboten. Unter den Optionen bestehen die Auswahlmöglichkeiten:

    1. „Ich brauche eine Pause.“
    2. „Anfängliche Probleme oder Schwierigkeiten.“
    3. „Ich habe ein zweites Konto erstellt.“
    4. „Ich habe Datenschutzbedenken.“
    5. „Ich möchte etwas löschen.“
    6. „Ich bin zu beschäftigt, es lenkt mich zu sehr ab.“
    7. „Ich finde niemanden, dem ich folgen kann oder möchte.“
    8. „Es sind zu viele Werbeanzeigen vorhanden.“
    9. „Ein anderer Grund.“

Jetzt wird die passende Option ausgewählt.

Schritt 6:

Jetzt muss das eigene Passwort eingegeben werden, damit Instagram deaktivieren auch möglich ist. Anschließend wird noch einmal der Button ausgewählt, dass der Account vorübergehend deaktiviert werden soll.

Die Instagram Deaktivierung ist erfolgt. Diese besteht jetzt bis zu dem Zeitpunkt, wo eine neue Anmeldung mit den Benutzerdaten durchgeführt wird.

Hinweis: Ist Instagram deaktiviert, können Follower die Bilder und den Account nicht mehr sehen.

Wenn Du von Cybermobbing betroffen bist, könnte eine vorübergehende Deaktivierung von Deinem Instagram Account hilfreich sein. Zudem findest Du auf dieser Seite weiter unten noch nützliche Adressen, die Dir helfen können. (#1)

Wenn Du von Cybermobbing betroffen bist, könnte eine vorübergehende Deaktivierung von Deinem Instagram Account hilfreich sein. Zudem findest Du auf dieser Seite weiter unten noch nützliche Adressen, die Dir helfen können. (#1)

Wie häufig ist Instagram deaktivieren möglich?

Instagram deaktivieren ist nicht so oft möglich, wie man gerne möchte. Tatsächlich ist die Deaktivierung auf einmal wöchentlich begrenzt. Wenn man sich also in einer Woche erst deaktivieren lässt und dann wieder anmeldet, muss bis zur folgenden Woche gewartet werden. Zudem ist es möglich, dass es zu Problemen bei der Reaktivierung kommt, wenn die Deaktivierung bisher noch nicht länger als 24 Stunden her ist. Es ist möglich, dass man aufgefordert wird, es dann noch einmal etwas später zu versuchen.

Eine Alternative zur Deaktivierung ist es, das Konto komplett zu löschen. In diesem Fall gehen aber auch die Bilder verloren. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn man sich bereits einen sehr großen Account über eine längere Zeit hinweg aufgebaut hat. In dem Fall kann es sehr schade sein, wenn man das Konto löscht.

Die dritte Variante ist es, das Konto einfach bestehen zu lassen und es nicht mehr zu pflegen. Hier bleiben aber sowohl die Bilder als auch die Kommentare online und es kann weiter kommentiert werden. Zwar ist es möglich, die Kommentarfunktion abzustellen. Dennoch ist es nicht immer gewollt, dass ein Account ohne Pflege weiterlebt.

Video: 15 COOLE INSTAGRAM TIPPS & TRICKS die JEDER kennen sollte! (2018)

Warum kann eine Pause von Instagram gut tun?

Instagram deaktivieren ist durchaus eine Möglichkeit, um Abstand von dem Netzwerk zu bekommen und sich vorübergehend wieder auf andere Dinge zu konzentrieren. Manchmal stecken aber auch tiefere Gründe dahinter, als einfach der Wunsch nach einer Pause. So kann es passieren, dass bei der Nutzung von Instagram eine gewisse Abhängigkeit entsteht. Aber auch Cybermobbing ist ein Thema. Nachfolgend werden einige wichtige Gründe aufgeführt, die ein Auslöser für den Wunsch sein können, sein Konto zu deaktivieren.

1. Instagram deaktivieren durch Suchtgefahr

Im Rahmen der Sucht-Prävention wurde durch die DAK eine Studie durchgeführt, die darauf hinweist, dass gerade bei Kindern und Jugendlichen die Gefahr groß ist, in eine Abhängigkeit zu geraten. Wer mehr darüber wissen möchte, der kann sich direkt auf der DAK-Webseite informieren. Wenn Eltern feststellen, dass sich bei ihren Kindern Anzeichen für eine Sucht zeigen oder Erwachsene merken, dass sie zu viel Zeit bei Instagram verbringen, können sie sich auch an das Deutsche Zentrum für Suchtfragen wenden. Die Kontaktdaten sind:

Deutsches Zentrum für Suchtfragen
Martinistraße 52
20146 Hamburg
Tel: 040 7410 59307
Mail: sekretariat.dzskj@uke.de

Gerade das Thema der Abhängigkeit ist oft gar nicht so einfach aufzugreifen. Betroffene, egal welchen Alters, stellen meist nicht selbst fest, dass eine Abhängigkeit vorliegt. Stattdessen erfolgt der Hinweis dazu durch Freunde, Familie oder Bekannte. Der Schritt festzustellen, dass dies tatsächlich der Fall ist, ist groß. Wer aber vielleicht selbst bemerkt hat, dass der Griff zum Handy häufig stattfindet und dies gerne in Zukunft verhindern möchte, der kann Instagram deaktivieren und sich so selbst eine Pause nehmen. Schnell wird man feststellen, ob der Zugriff zum sozialen Netzwerk fehlt und wie lange sich die Pause durchhalten lässt.

Wenn Du das Gefühl hast, Dein Handy zu keiner Zeit aus der Hand legen zu können, aus Sorge etwas zu verpassen, könntest Du Internetsüchtig sein. Eine erste Hilfe wäre es, deinen Instagram Account zu deaktivieren. Drüber hinaus solltest Du Dir Hilfe suchen bei Organisationen die sich auf Internetsucht spezialisiert haben (siehe oben). (#2)

Wenn Du das Gefühl hast, Dein Handy zu keiner Zeit aus der Hand legen zu können, aus Sorge etwas zu verpassen, könntest Du Internetsüchtig sein. Eine erste Hilfe wäre es, deinen Instagram Account zu deaktivieren. Drüber hinaus solltest Du Dir Hilfe suchen bei Organisationen die sich auf Internetsucht spezialisiert haben (siehe oben). (#2)

2. Instagram deaktivieren wegen Cybermobbing

Ein wichtiger Begriff in der heutigen Zeit ist das Cybermobbing. Mobbing ist keine neue Erfindung. Schon seit Jahrzehnten gibt es diese Form in Schulen und auch auf Universitäten oder bei der Arbeit. Beim Mobbing wird eine Person durch eine oder mehrere andere Personen stark angegriffen. Die Angriffe können in erster Linie seelisch, aber auch körperlich sein. Die Betroffene Person hat Angst, den Ort des Mobbings aufzusuchen und große Probleme damit, sich gegen die Mobber zu stellen.

Noch schwieriger wird es, wenn es zum Cybermobbing kommt. In der Anonymität des Internets nehmen Angriffe deutlich zu. Zu dieser Thematik gibt es sogar Statistiken. In einer Umfrage haben 15 % der Befragten in einem Alter zwischen 14 und 15 Jahren angegeben, dass sie selbst schon Opfer von Cybermobbing geworden sind. Zudem zeigt sich, dass die Verbreitung unter Erwachsenen ebenfalls vorhanden ist. Rund 11 % der erwachsenen Frauen haben dies selbst schon erlebt. Die Tendenz ist zunehmend. Wer betroffen ist, kann sich an verschiedene Anlaufstellen wenden:

Bündnis gegen Cybermobbing e.V.
Leopoldstr. 1
76133 Karlsruhe
Tel: 0721 16009 15
Mail: info@buendnis-gegen-cybermobbing.de
Web: www.buendnis-gegen-cybermobbing.de

Polizeiliche Kriminalprävention
Zentrale Geschäftsstelle
Taubenheimstraße 85
70372 Stuttgart
Tel: 0711 5401 2062
Mail: info@polizei-beratung.de
Web: www.polizei-beratung.de

Video: Netzangriff – der Film über Cybermobbing | SWR Kindernetz

www.youtube.com/embed/3mdgneP5iwE

Wenn Cybermobbing über Instagram stattfindet, kann es ein guter Weg sein, das Konto zu deaktivieren. Dies hat gleich zwei Vorteile: Die Bilder sind nicht mehr zu sehen und es gibt keine Angriffsfläche mehr für die Mobber. Die betroffene Person kann sich in aller Ruhe überlegen, wie sie weiter vorgehen möchte, ohne gleich alle Bilder löschen zu müssen.

Wichtig zu wissen: Auch bei Instagram ist es möglich, seine Privatsphäre zu schützen. So kann man Personen blockieren, oder auch sein Konto auf privat stellen. Bei einem privaten Konto müssen Anfragen zum Folgen gestellt werden. So kann in Ruhe geschaut werden, wer dem eigenen Konto folgen möchte. Es ist auch möglich, die Anfragen abzulehnen. So kann man sein Konto sicher führen.

3. Sich eine neue Linie überlegen

Gerade dann, wenn ein Nutzer mit Instagram Geld verdienen möchte ist es wichtig, sich auf die Suche nach einer passenden Linie zu machen. Wohin soll der Weg führen? Wer feststellt, dass die ausgewählte Richtung nicht mehr passt, der kann mit einer Deaktivierung seines Kontos ganz in Ruhe einen neuen Weg wählen.

Im Rahmen einer Deaktivierung bleiben die Fotos erhalten und so ist es möglich, nur einen Teil davon zu löschen oder zu archivieren. Dies ist zwar mit mehr Arbeit verbunden. Ein Vorteil ist es jedoch, kein neues Konto eröffnen zu müssen. Dies spielt vor allem dann eine Rolle, wenn man schon eine Gemeinde an Followern aufgebaut hat. So ist es oft ein weiter Weg, diese Follower zu bekommen und sie auch halten zu können. Mit einer Deaktivierung gehen sie erst einmal nicht verloren. Bei einer Löschung ist dies dagegen anders. Hier gehen alle Follower und Kommentare verloren.

Kostenlose Produkte testen, auf coole Partys eingeladen werden und oder sogar ein eigenen Schuh auf den Markt bringen: Klingt doch easy!? Aber hinter den besten Instagram-Accounts steckt sehr viel harte Arbeit. (#3)

Kostenlose Produkte testen, auf coole Partys eingeladen werden und oder sogar ein eigenen Schuh auf den Markt bringen: Klingt doch easy!? Aber hinter den besten Instagram-Accounts steckt sehr viel harte Arbeit. (#3)

Instagram als Weg, bekannt zu werden

Instagram ist eine Plattform, die sehr viele Möglichkeiten zu bieten hat. So haben es bereits einige Menschen geschafft, als Influencer bekannt zu werden. Sie haben eine so hohe Anzahl an Follower, dass sie von Firmen und Unternehmen bezahlt werden, um Werbung zu machen. Das klingt toll, ist jedoch auch ein langer Weg, der mit sehr viel Arbeit verbunden ist. Problematisch ist dabei, dass die Follower auch unterhalten werden möchten. Ständig auf die Suche nach einem neuen Fotomotiv zu gehen, alles richtig in Szene zu setzen – das ist harte Arbeit, die nicht jeder in den Griff bekommt. Umso wichtiger ist es, den Absprung zu schaffen, wenn Instragram einem selbst nicht mehr gut tut.

Fazit: Instagram deaktivieren ist einfach möglich

Wer Instagram deaktivieren möchte, der braucht dafür nur wenige Minuten Zeit. Interessant ist der Fakt, dass eine Deaktivierung tatsächlich nur über den Browser und nicht in der App selbst möglich ist. Das macht es schwerer, den richtigen Weg zu finden. Mit Hilfe der Anleitung lässt es sich jedoch innerhalb weniger Minuten erledigen, das Konto erst einmal vom Netz zu nehmen, dabei aber weder die Follower noch die Bilder zu verlieren. Eine Pause von Instagram ist ein guter Weg, um zur Ruhe zu kommen und zu entscheiden, wie es mit dem Konto auf der Plattform weitergehen soll.


Bildnachweis.
Titelbild-Montage ©Schwarzer.de aus Grafiken von ©Shutterstock: GingerArt / Mary_ART_S; weitere Fotos: ©Shutterstock: – #01: SpeedKingz, – #02: Song_about_summer-, – #03: Jacob Lund

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.