Der perfekte PC für Firmen: Alles zur nötigen Hardware

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Business-PCs gibt es viele, wirklich für die großen Aufgaben in Firmen geeignet sind aber nur wenige davon. Wichtig bei der Auswahl ist zum einen die Branche, zum anderen spielen die persönlichen Anforderungen eine Rolle.

Business-PC finden: Passende Rechner für alle im Unternehmen

Wenn ein im Unternehmen Verantwortlicher vor der Wahl steht, welchen Business-Rechner er oder sie anschaffen soll, stehen oft viele Fragezeichen in den Augen. Worauf kommt es an? Was muss der PC können und ist nicht auch das Thema der Nachhaltigkeit beim PC-Kauf zu beachten? Wer dann die Menge an Angeboten sieht, fühlt sich beinahe erschlagen.

So viele PCs stehen zur Auswahl! Doch mit einiger Anleitung ist es selbst für Laien möglich, den idealen Firmen-PC zu finden, der den täglichen Aufgaben im Unternehmen gewachsen ist. Computer für Logistikunternehmen müssen dabei andere Anforderungen erfüllen als Rechner, die in der Verwaltung eingesetzt werden. Doch für jeden gibt es die passende Lösung!

Ein klassischer Desktop-PC soll einziehen?

In den meisten Unternehmen ist der klassische Desktop-PC immer noch üblich. Er ist zwar nicht mobil einsetzbar und verbraucht auch mehr Strom als ein Laptop, der eher für das Arbeiten unterwegs und an beliebigen Orten gemacht ist. Dennoch überzeugen die meisten Desktop-PCs durch ihre Leistung sowie durch ihre sehr gute Ausstattung. Eine solche ist für viele Laptops zwar ebenfalls zu erreichen, allerdings ist sie hier oft mit hohen Zusatzkosten verbunden.

Wer im Unternehmen lediglich einfache Anwendungen am Rechner ausführen möchte (Briefe schreiben, Rechnungen aufsetzen, E-Mails abrufen etc.), ist mit einem PC in der Grundausstattung meist ausreichend gut versorgt. Sogenannte Mini-PCs sind kostengünstig in der Anschaffung und bringen die nötige Leistung mit. Wer aber Bilder bearbeiten und Videos zuschneiden möchte, braucht schon etwas mehr Power.

Entsprechende Rechner müssen schnell sein, brauchen eine sehr gute Grafikkarte und müssen durch ihren Arbeitsspeicher überzeugen. Für die Auswahl des passenden PCs in Unternehmen ist es daher wichtig, die geplanten Anwendungsgebiete zu kennen. Neben der starken Performance darf übrigens das Thema Sicherheit nicht vergessen werden.

Wenn ein im Unternehmen Verantwortlicher vor der Wahl steht, welchen Business-Rechner er oder sie anschaffen soll, stehen oft viele Fragezeichen in den Augen.  ( Foto: Adobe Stock - Studio Romantic )

Wenn ein im Unternehmen Verantwortlicher vor der Wahl steht, welchen Business-Rechner er oder sie anschaffen soll, stehen oft viele Fragezeichen in den Augen. ( Foto: Adobe Stock – Studio Romantic )

 

Für jeden Mitarbeiter einen passenden PC finden

In einem Unternehmen gibt es vielfältige Aufgabenbereiche und Einsatzgebiete, die auf die Nutzung von Rechnern angewiesen sind. Alle Arbeitsplätze müssen mit dem passenden Rechner ausgestattet werden. In Einklang zu bringen sind neben den technischen Spezifikationen auch die räumlichen Gegebenheiten am Nutzungsort des PCs sowie die individuellen Kenntnisse des jeweiligen Mitarbeiters. Letztere spielen vor allem für die Auswahl der Software eine Rolle.

Doch dank der mittlerweile umfangreich auszuwählenden Konfigurationen ist es durchaus möglich, den idealen PC für jeden Mitarbeiter zu finden. Leistung, Sicherheit, grundlegende Anwenderkenntnisse und persönliche Ansprüche sind durchaus unter einen Hut zu bekommen. Damit wird der Notwendigkeit, eine B2B Computer Hardware kaufen zu müssen, der Schrecken genommen.

Wichtige Komponenten bei der Auswahl des passenden B2B Computers

Wer einen neuen PC kaufen möchte – gleich, ob für die private oder gewerbliche Nutzung –, geht nicht einfach in das Fachgeschäft oder besucht den Onlineshop und legt ein scheinbar ideales Modell in den Warenkorb. Das kann zwar gut gehen, kann sich aber in der Anwendung später durchaus als Fehler erweisen.

Schon bei der Auswahl der passenden Komponenten zeigt sich, wie komplex das Thema ist und dass B2B Computer alles andere als leicht auszuwählen sind. Doch mit einiger Vorbereitung und ein wenig Beratung vonseiten des Verkäufers ist es durchaus möglich, auch ohne tief greifende Computerkenntnisse einen passenden Rechner zu finden.

Verschiedene Speicher sind bei einer Beschreibung von PCs erwähnt. ( Foto: Adobe Stock -  metamorworks_)

Verschiedene Speicher sind bei einer Beschreibung von PCs erwähnt. ( Foto: Adobe Stock – metamorworks_)

 

Einzelne Komponenten in der Übersicht

Im Folgenden findet sich eine Auswahl der wichtigsten Komponenten, die bei der Suche nach einem neuen PC berücksichtigt werden sollten. So ist es möglich, die optimale Konfiguration der B2B Hardware zu erreichen:

  1. Der Prozessor:

    Die sogenannte CPU ist die zentrale Einheit des Rechners und sollte für große Aufgaben so leistungsfähig wie möglich sein. Je mehr Leistung der Prozessor hat, desto schneller können Aufgaben ausgeführt werden. Das erweist sich vor allem bei umfassenden Projektbearbeitungen als sehr hilfreich.

    Die neuen Intel Core Prozessoren sind hier besonders hervorzuheben, denn sie werden den an sie gestellten Anforderungen in jedem Fall gerecht. Sie sind für riesige Berechnungen ebenso geeignet wie für klare Videokonferenzen oder für die gleichzeitige Nutzung durch mehrere Mitarbeiter.

  2. Die Speicher:

    Verschiedene Speicher sind bei einer Beschreibung von PCs erwähnt. Zum einen ist hier der Arbeitsspeicher zu nennen, der als RAM bekannt ist. Der Prozessor kann die im RAM gespeicherten Daten sofort abrufen. Meist besitzen die handelsüblichen Rechner einen Speicher von 8 GB RAM, teilweise sind sie auch mit dem doppelten RAM ausgestattet.

    Eine andere Art des Speichers ist der Datenspeicher, der für die Speicherung aller Programme und Dateien zuständig ist. Der Datenspeicher ist so etwas wie die Datenbank, in der die Daten auch nach dem Ausschalten des PCs gespeichert bleiben. Üblich sind HDDs und SSDs (Hard Disk Drives und Solid State Drives). Letztere sind teurer, dafür aber auch viel schneller als HDDs. SSDs bieten eine hohe Stabilität und arbeiten sehr energieeffizient. Einige Rechner bieten mittlerweile beide Arten von Speichern.

  3. Die Grafik:

    Sie ist für die Darstellung von Bildern unerlässlich. Der Grafikprozessor wird als GPU bezeichnet, wobei auch die Nutzung von Grafikkarten möglich ist. Sie stellen die nötige Leistung, um visuellen Anforderungen des Nutzers gerecht zu werden. Workstations sind mit hohen Grafikleistungen ausgestattet, damit sind komplexe Berechnungen ebenso möglich wie die Darstellung großer Bilder in beeindruckender Qualität.

    Sie ist für die Darstellung von Bildern unerlässlich. ( Foto: Adobe Stock -  REDPIXEL )

    Sie ist für die Darstellung von Bildern unerlässlich. ( Foto: Adobe Stock – REDPIXEL )

  4. Die Konnektivität:

    Heutige Rechner müssen sich über Internet und Ethernet miteinander verbinden lassen. WLAN ist üblich, dafür sollte der PC mit Wi-Fi 6E ausgestattet sein. Damit sind hohe Surfgeschwindigkeiten möglich, außerdem reagieren die entsprechend ausgestatteten Rechner schnell. Sicherheit und Zuverlässigkeit sind zwei weitere Pluspunkte für die Ausstattung mit Wi-Fi 6E. Vor allem in Umgebungen, die als stark genutzt und damit beinahe als ausgelastet gelten, kommt es auf eine gute Konnektivität an. Nur dann ist das Arbeiten am PC auch wirklich ein Vergnügen und wird nicht von Frust und dem Warten auf den Aufbau der Seiten bestimmt.

  5. Die Leistungsaufnahme:

    Verschiedene Komponenten wie Grafikkarte, CPU und Speicher arbeiten zusammen, um die Leistungsaufnahme zu sichern. Wichtig ist für diese aber auch die Art der Verwendung. Intel-Prozessoren verfügen üb er drei Leistungsstufen, die mit 35, 65 und 95+ Watt angegeben werden. All-in-One-Geräte finden sich am unteren Ende der Leistungsskala, sind aber für viele Anwendungen immer noch ausreichend.

    Die Spitze der Rechner halten in Bezug auf die Leistungsaufnahme Hochleistungs-Tower-Computer sowie Workstations. Allerdings verbrauchen diese wiederum viel Strom. Es gilt daher, abzuwägen, ob die gebotene Leistungsaufnahme auch wirklich der benötigten entspricht. Ansonsten dürfen hier auch Abstriche gemacht werden.

Firmen müssen ihre Mitarbeiter daher auch für die Arbeit daheim mit den passenden Rechnern ausstatten. ( Foto: Adobe Stock - )

Firmen müssen ihre Mitarbeiter daher auch für die Arbeit daheim mit den passenden Rechnern ausstatten. ( Foto: Adobe Stock – )

 

Auch an das Home Office denken

Natürlich gelten im Privatbereich andere Anforderungen an einen PC. Doch viele Rechner, die im privaten Bereich genutzt werden, eignen sich nicht für den Einsatz im Home Office. Auf der anderen Seite wird die Arbeit von zu Hause aus immer stärker verbreitet.

Firmen müssen ihre Mitarbeiter daher auch für die Arbeit daheim mit den passenden Rechnern ausstatten, die die Verbindung zu den Firmen-PCs ermöglichen und eine zügige Arbeitsweise erlauben. Eine ausreichende Leistungsaufnahme spielt auch hier eine Rolle. Gespart werden kann oft am Speicher, ein 4-GB-RAM wird von Experten meist als ausreichend gesehen. Doch zur Ausstattung im Home Office gehört neben dem PC auch ein passender Drucker, sinnvoll sind hier Multifunktionsgeräte, die auch Scanner und Kopierer beinhalten.

Wichtig ist die Frage der Sicherheit, denn durch das Einwählen in das Firmennetzwerk entstehen auch immer Angriffstellen für Hacker. In der Beziehung darf bei einem Firmen-PC für das Home Office keinesfalls gespart werden.

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