Zeitsparende Technik: In der Freizeit nicht auch noch putzen müssen

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Zeitsparende Technik soll uns davor bewahren, in der Freizeit auch noch putzen zu müssen. Gerade die Zeitersparnis ist einer der größten Vorteile moderner Geräte, die schon bald niemand mehr missen möchte.

Zeitsparende Technik im Haushalt: Kleine Alltagshelfer im täglichen Einsatz

In den meisten Haushalten finden sich Spülmaschine, Kaffeemaschine, Trockner und Co. Diese Haushaltsgeräte mit ihrer zeitsparenden Technik haben es schon längst geschafft, sich einen festen Platz in den Haushalten zu erobern und sind nun nicht mehr wegzudenken. Wer würde all die Arbeiten schon per Hand erledigen wollen? Doch die moderne Technik kann noch deutlich mehr, wie zum Beispiel zeitsparende Saugwischer beweisen.

Hersteller moderner Haushaltsgeräte haben reagiert

Wie immer ist es eine Frage von Angebot und Nachfrage: Zeitsparende Technik ist schon lange gefragt gewesen und die Hersteller haben darauf reagiert. Immerhin leben die Menschen im Zeitalter der Digitalisierung sowie der Automatisierung – wer möchte da schon die eigene freie Zeit opfern, um im Haushalt zu putzen und alles mit der Hand zu erledigen? Die Hersteller der Haushaltsgeräte haben das erkannt und so agieren nun smarte Roboter, Wischsauger und weitere Geräte in den Haushalten.

Sie sorgen dafür, dass Haus und Wohnung mehr oder weniger sauber werden, denn natürlich putzen nicht alle Geräte genauso gut, wie dies manuell zu erreichen wäre. Tests von Saugwischern haben zum Beispiel ergeben, dass die Unterschiede in der Reinigungsleistung groß sind und dass ein bekannter Markenname nicht zwangsläufig für gute Sauberkeit stehen muss.

Dennoch: Die Hersteller reagieren auf Kritik und sind stetig bemüht, bereits bestehende Geräte besser zu machen. Sie entwickeln sich weiter, kommen ohne Kabel aus oder saugen den Boden sogar zu vorgegebenen Zeiten ganz selbstständig. Auch den größten Skeptikern dürfte klar sein, dass die Zukunft der Haushaltsreinigung in der Robotik liegt.

Was draußen der Mähroboter ist, ist in Innenräumen der Saugroboter. ( Foto: Shutterstock- _AntiD)

Was draußen der Mähroboter ist, ist in Innenräumen der Saugroboter. ( Foto: Shutterstock- _AntiD)

Zeitsparende Technik im Haushalt: Beispiele für moderne Geräte und elektronische Helfer

Was draußen der Mähroboter ist, ist in Innenräumen der Saugroboter. Er agiert eigenständig und weiß scheinbar genau, wo er arbeiten muss. Nicht immer ganz zuverlässig, doch im Großen und Ganzen funktioniert es wie gewünscht.

Das Schöne daran: Die Besitzer der Geräte haben mehr Freizeit durch die kleinen Helferlein und können sich in der Hektik des Alltags auf andere Dinge konzentrieren. An dieser Stelle folgen einige Beispiele für Alltagshelfer im Haushalt.

Saugroboter sorgen für Sauberkeit auf dem Boden

Die ersten Modelle der Saugroboter waren alles andere als effektiv. Manche Nutzer sprachen sogar davon, dass der Schmutz nach der Arbeit des Saugroboters nur anders verteilt gewesen sei. Das hat sich inzwischen geändert und moderne Modelle sind technisch deutlich vorangeschritten.

Die zeitsparende Technik sorgt für Sauberkeit auf allen Böden des Haushalts. Vor allem Allergiker und Menschen mit Haustieren profitieren von den kleinen Helfern, die dafür sorgen, dass Staub, Haare und Pollen jederzeit zuverlässig entfernt werden.

Wer es besonders sauber haben möchte, setzt auf einen modernen Saugwischer, der zugleich trockenen und feuchten Schmutz entfernen kann. Auch diese Geräte sind vor allem für Allergiker interessant, denn hier werden feinste Staubpartikel durch das feuchte Wischen aufgenommen, ohne in die Luft aufgewirbelt zu werden.

Wer es besonders sauber haben möchte, setzt auf einen modernen Saugwischer, der zugleich trockenen und feuchten Schmutz entfernen kann. ( Foto: Shutterstock- Gorodenkoff)

Wer es besonders sauber haben möchte, setzt auf einen modernen Saugwischer, der zugleich trockenen und feuchten Schmutz entfernen kann. ( Foto: Shutterstock- Gorodenkoff)

Kleine Küchenhelfer im Einsatz

Jeder weiß, dass Fertigpizza und Fast Food nicht gesund sind. Aber das tägliche Kochen ist mit einem erheblichen Aufwand, mit Schmutz und Putzarbeiten verbunden, zu denen nicht allen täglich der Sinn steht. Doch die moderne Technik weiß auch hier Rat und bietet verschiedene Helfer, die Zeit sparen und den Spaß an der eigenen Küche und am Kochen vergrößern. Dabei sind einige dieser Küchenhelfer freilich nicht mehr wirklich neu und vielmehr bereits seit einigen Jahren erprobt.

Hier einige Beispiele:

  • Dunstabzugshauben

    Moderne Geräte ziehen nicht nur die Kochdünste magisch an, sondern reinigen auch die Umgebungsluft gleich mit. Dafür gibt es einen Sensor in dem Gerät, der die Luft immer wieder überprüft. Regelmäßige Intervalle werden eingehalten und so wird eine eventuelle Belastung der Luft rasch deutlich. Dämpfe und Staub werden herausgefiltert, wenn die entsprechenden Sensoren deutlich machen, dass die Luft eine Reinigung nötig hat.

  • Induktionskochfelder

    Geht es um zeitsparende Technik, dürfen Induktionskochfelder nicht unerwähnt bleiben. Sie gehören zu den klassischen Beispielen von Küchenhelfern, die täglich im Einsatz sind und vor allem Zeit sparen, denn hier kochen Speisen deutlich schneller als auf einem normalen Herd. Außerdem kann die Kochtemperatur leicht reguliert werden.

    Einige dieser Kochfelder verfügen über einen Timer, der die Platte immer wieder aus- und anstellt. Das Kochen muss damit nicht die einzige Aufgabe sein, denn so schnell brennt dank des regelmäßigen Ausstellens nichts mehr an. Außerdem bleibt der Herd damit sauber, denn es kocht nichts mehr über, wenn der Herd mal einige Zeit unbeobachtet bleibt.

Das Smart Home ist in aller Munde und wird von immer mehr Menschen gern genutzt. ( Foto: Shutterstock-RossHelen)

Das Smart Home ist in aller Munde und wird von immer mehr Menschen gern genutzt. ( Foto: Shutterstock-RossHelen)

Zeit sparen mit dem Smart Home

Das Smart Home ist in aller Munde und wird von immer mehr Menschen gern genutzt. Nicht nur, dass sich nun mit modernen Geräten das Haus reinigen lässt, kann es jetzt auch von außen gesteuert werden.

Wer von der Arbeit nach Hause kommt, kann bereits von unterwegs die Heizung anstellen und die Rollläden runterlassen, damit es im Winter schon heimelig ist. Musik wird über die Sprache gesteuert und Einlass an der Haustür bekommt nur, wer den richtigen Fingerabdruck besitzt.

Die Anwendungen sind mittlerweile bezahlbar geworden und so verwundert es nicht, dass sie sich immer stärker verbreiten. Besonders beliebt sind dabei auch Geräte, die eine Überwachungsfunktion erfüllen. Vom Haus aus kann so genau betrachtet werden, wer das Grundstück betritt oder wer im Hausflur vor der Tür steht. Damit wird durch Smart Home Geräte nicht nur eine zeitsparende Technik zur Verfügung gestellt, sondern auch eine, die die Sicherheit der Hausbewohner deutlich erhöht.

Ein Helferlein der zuverlässig den Boden reinigt ( Foto: Shutterstock-kenchiro168)

Ein Helferlein der zuverlässig den Boden reinigt ( Foto: Shutterstock-kenchiro168)

Wichtige Tipps rund um die zeitsparende Technik

Zeitsparende Technik ist einfach wunderbar, wie viele Anwender finden. Sie können sich nun bequem zurücklehnen und müssen sich nicht darum kümmern, dass der Boden sauber, die Herdplatte ausgestellt und die Heizung eingeschaltet ist.

Dennoch sind die folgenden Tipps für alle Anwender wichtig, damit vor lauter bequemem Komfort nicht einige wichtige Dinge vergessen werden:

  • Auf Effektivität achten

    Große Testorganisationen wie Stiftung Warentest haben verschiedene Geräte getestet und geben Tipps dazu, was bei einzelnen Modellen wichtig ist. Wer noch auf Informationssuche ist, sollte sich daran orientieren und gleichzeitig darauf achten, dass die Geräte auch wirklich effizient arbeiten. Ansonsten muss nämlich doch selbst nachgeputzt werden.

  • Stromverbrauch beachten

    Wenn zeitsparende Technik eingesetzt werden soll, wird diese in der Regel elektrisch funktionieren. Das bedeutet, dass der Stromverbrauch höher als bisher sein wird. Vor dem Kauf ist es daher wichtig, neben den Anschaffungskosten auch die Energiekosten im Blick zu haben und diese zu vergleichen. Wenn das ausgewählte Gerät das EU-Energie-Label trägt, ist dies bereits ein guter Anhaltspunkt für einen niedrigeren Energieverbrauch.

  • Herstellergarantie beachten

    Normalerweise werden die Begriffe „Garantie“ und „Gewährleistung“ synonym verwendet. Doch die Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers, der für eine bestimmte Zeit (meist ein oder zwei, selten fünf Jahre) die Übernahme etwaiger Gerätefehler anbietet. Die Gewährleistung hingegen ist ein gesetzlich verbrieftes Recht. Der Hersteller ist danach für zwei Jahre verpflichtet, ein mangelhaftes Gerät auszutauschen bzw. einen Schaden zu beheben.

    Doch Vorsicht: Nach einem halben Jahr muss der Kunde nachweisen, dass der Schaden schon zum Zeitpunkt des Kaufs des Haushaltsgeräts vorhanden war. Da dies schwer sein dürfte, wird die Gewährleistung in den meisten Fällen nur ein halbes Jahr und nicht zwei Jahre lang in Anspruch genommen werden können.

  • Preise

    Gute Produkte müssen nicht zwingend die teuersten sein, dennoch ist von Billigprodukten abzuraten. Ein gesundes Mittelfeld in Bezug auf den Preis ist optimal.

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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