Posted on 10. Mai 2017 in Familie | Keine Kommentare

Wenn der Babybauch während der Schwangerschaft langsam weiter wächst, wird in der Regel auch die Vorfreude auf den Nachwuchs immer größer. Das bedeutet, sich langsam an die Einrichtung des Babyzimmers zu machen. In puncto Möblierung und Sicherheit müssen Eltern jedoch einige Dinge beachten. Wir verraten, worauf es bei der Einrichtung des Babyzimmers ankommt und geben ein paar tolle Gestaltungs-Tipps, mit denen man seinem Baby ein kuscheliges Nest schafft!

Die Einrichtung des Babyzimmers planen

Babybett: In der Regel schläft ein Baby in der ersten Zeit nach der Geburt entweder in einem Gitter- oder in einem Beistellbett mit bei den Eltern im Schlafzimmer. Das bietet den Vorteil, dass der Weg in der Nacht, wenn Baby schreit und gestillt werden möchte, kurz ist. Welche Bett-Variante am besten für die persönlichen Anforderungen in Frage kommt, kann man anhand der unterschiedlichen Produkt-Eigenschaften festmachen:

Beistellbetten

 

Gitterbetten

 

  • Werden direkt am Elternbett befestigt.

 

  • Der Nachwuchs schläft in direkter Nähe von Mama und Papa.

 

  • Das Baby kann ganz nah bei seinen Eltern schlafen und ist trotzdem geschützt.

 

 

  • Sind meist größer als Beistellbetten.

 

  • Stabile Sicherheitssprossen schützen das Baby vor dem Herausfallen.

 

  • Können durch herausnehmbare Gitterstäbe bis ins Kleinkindalter genutzt werden.

 

Am besten sollte man außerdem vor dem Kauf kontrollieren, dass die verwendeten Materialien (u.a. Holz, Lack und Farbe) keine Giftstoffe enthalten.

Babybett: In der Regel schläft ein Baby in der ersten Zeit nach der Geburt entweder in einem Gitter- oder in einem Beistellbett mit bei den Eltern im Schlafzimmer. Das bietet den Vorteil, dass der Weg in der Nacht, wenn Baby schreit und gestillt werden möchte, kurz ist. (#01)

Babybett: In der Regel schläft ein Baby in der ersten Zeit nach der Geburt entweder in einem Gitter- oder in einem Beistellbett mit bei den Eltern im Schlafzimmer. Das bietet den Vorteil, dass der Weg in der Nacht, wenn Baby schreit und gestillt werden möchte, kurz ist. (#01)

Darüber hinaus ist es wichtig, bei der Bettausstattung darauf zu achten, dass das Material atmungsaktiv und kindersicher ist. Ideal für Babys eignen sich Matratzen, die nicht zu weich sind, damit verhindert wird, dass sie beim Schlafen einsinken. Hebammen und Kinderärzte empfehlen für das erste Lebensjahr außerdem, auf Kopfkissen und Decke zu verzichten, da diese versehentlich ins Gesicht gezogen und die Atmung der Kleinen behindern können. Stattdessen sollte man lieber zu einem speziellen Schlafsack für Kinder zu greifen.

Wickeltisch: Einer der wichtigsten Einrichtungsgegenstände neben dem Babybett ist der Wickeltisch. Damit das Baby beim Ausziehen und Wickeln nicht friert, sollten Mama und Papa dafür am besten einen Standort wählen, an dem es nicht zieht. Eine Rotlichtlampe kann optimal für zusätzliche Wärme sorgen. Beim Kauf der Wickelunterlage empfiehlt es sich, zu einem gepolsterten Modell mit wechselbarem Bezug zu greifen, der problemlos waschbar ist.

Beim Anschaffen eines Wickeltischs sollten Eltern außerdem ganz besonders auf eine hohe Sicherheit achten, denn leider verursachen diese Möbelstücke die meisten Unfälle im Baby- und Kleinkindalter. Am besten greift man zu einem Modell, welches erhöhte Seitenteile besitzt, sodass es die Tischfläche begrenzt. So verhindert man, dass das Baby vom Wickeltisch stürzen kann.

Kommode oder Kleiderschrank: Für die erste Zeit nach der Geburt lohnt es sich noch nicht, einen großen Kleiderschrank fürs Baby anzuschaffen. Viel praktischer ist es stattdessen, für die ersten Jahre eine Kommode aufzustellen, um alle Babysachen bequem und übersichtlich in Schubladen verstauen zu können. Alternativ kann man die winzigen Bodies und Strampler aber auch wunderbar in kleine Körbe und Kiste einsortieren und diese beispielsweise in ein Regal stellen. Einen größeren Schrank kann man später immer noch anschaffen, wenn der Nachwuchs älter ist.

Ein gemütlicher Platz zum Stillen: Bei der Einrichtung des Babyzimmers sollte man ebenfalls eine ruhige Ecke einplanen, in der es sich Mutter und Kind zum Stillen gemütlich machen können. Optimal eignet sich zum Beispiel ein bequemer Sessel mit Fußhocker. Eine kuschelige Decke und ein Stillkissen sorgen zusätzlich dafür, dass Mama und Baby es beim Stillen so richtig gemütlich haben.

Kinderzimmer ROOMTOUR ♡

Kriterien für maximale Sicherheit im Überblick

Vor allem die Sicherheit ist im Zimmer der Kleinsten das A und O. Es ist enorm wichtig, dafür Sorge zu tragen, dass sich Babys zuhause auf keinen Fall verletzen können. Die folgende Checkliste hilft dabei, Gefahren im Vorfeld auf ein Minimum zu reduzieren:

  • Möbel im Babyzimmer dürfen keine spitzen Ecken und Kanten haben.
  • Beim Kauf von Babymöbeln idealerweise am GS-Prüfzeichen orientieren. Dieses zeigt an, dass die Möbel im Vorfeld auf Stand- und Kippfestigkeit geprüft wurden.
  • Möbelstücke am besten zusätzlich an der Wand befestigen, um sie vor dem Kippen zu sichern.
  • Statt Kopfkissen und Bettdecke lieber einen Babyschlafsack verwenden, um die Atmung nicht versehentlich zu behindern.
  • Keine Kuscheltiere im Babybett, da diese zur Gefahr werden können.
  • Wickelkommode mit Seitenschutz ausstatten.
  • Sprossen des Gitterbetts in einem Abstand zwischen 4,5 und 6,5 cm montieren, damit der Kopf des Babys nicht dazwischen passt.
  • Schlaftemperatur fürs Baby auf etwa 21 bis 22 Grad ausrichten.
  • Türsicherungen an Kommoden-, Schrank- und anderen Türen sowie an Schubladen und Fenstern anbringen.
  • Keine Kleinteile auf dem Fußboden im Babyzimmer liegen lassen.
  • Steckdosen mit Kindersicherungen versehen.
Bei der Gestaltung des Babyzimmers dürfen sich Mama und Papa ruhig austoben. Dabei gilt: Es muss nicht immer unbedingt ein rosa Zimmer für Mädchen bzw. ein hellblaues Zimmer für Jungs sein. (#02)

Bei der Gestaltung des Babyzimmers dürfen sich Mama und Papa ruhig austoben. Dabei gilt: Es muss nicht immer unbedingt ein rosa Zimmer für Mädchen bzw. ein hellblaues Zimmer für Jungs sein. (#02)

Tipps für die Gestaltung des Babyzimmers

Bei der Gestaltung des Babyzimmers dürfen sich Mama und Papa ruhig austoben. Dabei gilt: Es muss nicht immer unbedingt ein rosa Zimmer für Mädchen bzw. ein hellblaues Zimmer für Jungs sein. Stattdessen gibt es weit mehr Gestaltungsmöglichkeiten und zahlreiche farbliche Alternativen, die nicht nur geschlechterunspezifisch sind, sondern die im Babyzimmer noch dazu ausgezeichnet aussehen und gleichzeitig wesentlich mehr gestalterischen Freiraum bieten:


Gelb

 

Grün

Lila

Farbtöne

z.B. helles Sonnengelb  

z.B. pastelliges und zartes Lindgrün

 

z.B. Flieder oder Lavendel

Wirkung

 

Anregend und erheiternd

 

 

Beruhigend

 

 

Beruhigend und inspirierend

 

Vorteile

 

Strahlt Heiterkeit, Wärme und positive Energie aus.

 

 

Wegen der harmonischen Ausstrahlung vor allem bei eher unruhigen Kindern empfehlenswert.

 

Kann die Phantasie und Kreativität eines Kindes fördern.

Kombinations-möglichkeiten

 

Lässt sich mit fast allen Farben gut kombinieren (z.B. Rot, Grün, Violett oder Blau).

 

Lässt sich optimal mit vielen anderen Farben wie Gelb- und Orangetönen, Pink oder Türkis kombinieren. Ideal lassen sich Lilatöne mit zartem Gelb sowie Blau und Rosa kombinieren.

 

Weitere interessante Informationen darüber, welche Wirkung Farben auf Babys und Kinder haben, kann man auf dieser Seite nachlesen.
Gleichzeitig sollten aber immer auch die Bedürfnisse des Nachwuchses bei der Zimmergestaltung im Hinterkopf behalten werden.

Gestalterisch kann man sich hierfür optimal an der Raumaufteilung orientieren:

  • Spielecke: In der Spielecke dürfen Mama und Papa ruhig zu einer aufregenden Wandgestaltung greifen. Erlaubt sind bunte Farbakzente, verspielte Mustertapeten und knallige Accessoires.
  • Ruhezone: Hinter dem Bett bzw. in der Kuschelecke sollten sich Eltern lieber auf eine ruhigere Wandgestaltung konzentrieren. Optimal für die Ruhezone im Babyzimmer eignen sich pastellige oder auch dunkle Wandfarben und zurückhaltende Muster.

Weitere kreative Gestaltungstipps fürs Babyzimmer:

  • Wandtattoos (z.B. mit schönen Tier- oder Naturmotiven)
  • Eine Kreidetafel an der Wand
  • Stimmungsvolle Lichtquellen (z.B. eine Lichterkette)
  • Ausmaltapeten, die den Kleinen erlauben, ihr Zimmer später selbst mitzugestalten

Mit schönen Wohnaccessoires und etwas Deko in Form von Wandbildern und Mobiles kann man das Babyzimmer schlussendlich gestalterisch wunderbar abrunden. Auf http://www.vertbaudet.de/page/dekoideen-Kids.htm kann man sich wunderbar von vielen tollen Deko-Welten und Gestaltungs-Ideen fürs Babyzimmer inspirieren lassen.

Bei der Wahl der Farben sollte man darauf achten, dass diese keine giftigen Inhaltsstoffe besitzen. Trotzdem sollte aber genügend Zeit bleiben, um das Zimmer gut auslüften zu können, bevor die Möbel aufgebaut werden. (#03)

Bei der Wahl der Farben sollte man darauf achten, dass diese keine giftigen Inhaltsstoffe besitzen. Trotzdem sollte aber genügend Zeit bleiben, um das Zimmer gut auslüften zu können, bevor die Möbel aufgebaut werden. (#03)

Wann sollte man mit der Planung und Einrichtung des Babyzimmers beginnen?

Am besten ist es, bereits frühzeitig mit dem Planen des Babyzimmers zu beginnen. Bevor Mama und Papa den Raum einrichten können, müssen im Vorfeld in der Regel noch Böden verlegt und Wände gestrichen werden. Bei der Wahl der Farben sollte man darauf achten, dass diese keine giftigen Inhaltsstoffe besitzen. Trotzdem sollte aber genügend Zeit bleiben, um das Zimmer gut auslüften zu können, bevor die Möbel aufgebaut werden. Diese sollten idealerweise nicht nur praktisch, sondern ebenfalls schadstofffrei sein. Am besten ist es, für all diese Arbeitsschritte genügend Zeit einzuplanen, bevor der Nachwuchs kommt. Das sorgt dafür, dass sich werdende Eltern ohne Anstrengung oder Stress auf ihren Nachwuchs freuen können.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Photographee.eu -#01: ilterriorm  -#02: FamVeld  -#03: StockLite

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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