Posted on 4. Mai 2017 in Top | Keine Kommentare

Geld verdienen, um den Wohnraum bezahlen zu können? Zahlreiche Studenten kennen das Problem. Sie stehen vor der Frage, wie sie ihre Studentenwohnungen oder Zimmer  bezahlen sollen. In Sachsen dagegen braucht sich diese Frage keiner stellen.

Die Kosten für das Studentenleben – nicht zu unterschätzen

Die Studienzeit ist mit die schönste Zeit des Lebens, denn hier kann man Freizeit und Arbeit sehr gut miteinander vereinen. Am Vormittag in die Uni und am Nachmittag mit Freunden am See sitzen? Ganz so einfach ist es jedoch nicht, denn Studenten müssen teilweise schon hohe Einnahmen generieren, um überhaupt studieren zu können. Das Deutsche Studentenwerk hat herausgefunden, dass ein Student in Deutschland pro Monat durchschnittliche Kosten in Höhe von knapp 800 Euro hat. Was erst einmal wenig klingt, ist gerade für Studenten schon eine ganze Menge Geld. Immerhin müssen sie sich auf ihr Studium konzentrieren. Viele Studenten haben keine andere Wahl, als nebenbei dennoch arbeiten zu gehen, um das Leben zu finanzieren.

Einen hohen Teil dieser Kosten macht die Miete aus. Natürlich gibt es hier einige Unterschiede. Studenten in München haben ganz andere Mietkosten, als Studenten in Berlin. Gerade in den neuen Bundesländern zeigen sich allein bei den Mietnebenkosten Unterschiede zwischen 60 und 100 Euro im Vergleich zu den alten Bundesländern. Dazu kommt die Frage, ob man gerne in einer eigenen Wohnung lebt, im Studentenwohnheim oder in einer WG. Auch hier lässt sich sparen. Wer beispielsweise die Unterkunft im Wohnheim mietet, der spart im Durchschnitt 100 bis 150 Euro im Monat. Die Koste für die Unterkunft sind jedoch längst nicht alles. Krankenversicherung, Handytarife, Strom und Gas kommen noch mit dazu. Vielleicht noch das Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und dann der Blick auf das Essen, das pro Monat ebenfalls gezahlt werden will. Kein Wunder, dass es inzwischen viele Studenten nach Sachsen zieht.

Geld verdienen, um den Wohnraum bezahlen zu können? Zahlreiche Studenten kennen das Problem. Sie stehen vor der Frage, wie sie ihre Studentenwohnungen oder Zimmer bezahlen sollen. In Sachsen dagegen braucht sich diese Frage keiner stellen. (#01)

Geld verdienen, um den Wohnraum bezahlen zu können? Zahlreiche Studenten kennen das Problem. Sie stehen vor der Frage, wie sie ihre Studentenwohnungen oder Zimmer bezahlen sollen. In Sachsen dagegen braucht sich diese Frage keiner stellen. (#01)

Studium in Leipzig – sparen beim Wohnraum

Es gibt einige besonders beliebte Universitätsstädte in Deutschland und eine davon ist Leipzig. Der Grund dafür ist nicht nur bei den guten Universitäten zu suchen, sondern auch bei den Kosten für den Wohnraum. Wer in Leipzig wohnen möchte, der braucht dafür nicht zu tief in die Tasche greifen. Zwar lässt sich nicht sagen, dass mit dem Beginn des Jahrzehnts gar keine Steigerungen bei den Kosten zu sehen sind. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat allerdings festgestellt, dass die Preiserhöhungen lange nicht so hoch sind, wie in anderen Bundesländern. Woran kann das liegen? Ein Blick auf die generellen Immobilienpreise in Deutschland zeigt, dass diese nach wie vor steigen. Es gibt jedoch Regionen, bei denen die Steigerung noch auf sich warten lässt. Zwar hat sich in Sachsen schon einiges geändert. Gerade die Zuwanderung in die großen Städte macht deutlich, dass am Markt etwas passierten muss und auch passiert. Die Kosten pro Quadratmeter in Städten, wie Leipzig, steigen an. Das wirkt sich aber noch nicht auf die Unterkünfte für Studenten aus. Wer auf der Suche ist, der kann einen Blick auf die Angebote bei www.sz-immo.de werfen.

Wer explizit nach einer Unterkunft für Studenten sucht, der liegt bei durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter in Leipzig. Für eine Studentenbude mit einer Größe von 50 qm sind dies in der Kaltmiete 325 Euro. (#02)

Wer explizit nach einer Unterkunft für Studenten sucht, der liegt bei durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter in Leipzig. Für eine Studentenbude mit einer Größe von 50 qm sind dies in der Kaltmiete 325 Euro. (#02)

Was zahlen Studenten in Leipzig?

Wer explizit nach einer Unterkunft für Studenten sucht, der liegt bei durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter in Leipzig. Für eine Studentenbude mit einer Größe von 50 qm sind dies in der Kaltmiete 325 Euro. Wer einen Blick zurück auf das Jahr 2010 wirft, der wird jedoch erkennen, dass es auch hier schon zu deutlichen Steigerungen gekommen ist. So sind die Preise in Leipzig um immerhin 21 % gestiegen. Dennoch bleiben die Kosten günstig. Wen es nicht nach Leipzig zieht, wer aber dennoch gerne preiswert als Student wohnen möchte, der kann seinen Blick auch Richtung Bochum lenken. Hier liegen die Preise ähnlich. Es handelt sich um die Kaltmiete. Das heißt, hier kommen noch die Nebenkosten dazu. Diese können aber, auf der Basis von einem guten Vergleich, relativ niedrig gehalten werden. Wer noch günstiger in Leipzig wohnen möchte, der braucht ein wenig Glück. So kann er einen Platz im Wohnheim ergattern. Auch die Suche nach WG-Zimmern ist immer möglich. Viele Studenten finden sich zusammen und nehmen eine größere Wohnung. Sehr groß ist dann der Unterschied zu einer eigenen Ein-Zimmer-Wohnung oft jedoch nicht.

Wo wohnen Studenten besonders teuer?

Die Antwort auf die Frage, wo Studenten besonders hohe Preise zahlen, ist keine Überraschung. Die teuerste Stadt ist München. Das hat ebenfalls die Studie ergeben. Mit 17 Euro pro Quadratmeter, dem durchschnittlichen Preis im zweiten Halbjahr des Jahres 2016, liegen die Kosten in München fast dreimal so hoch, wie in Leipzig. Ein wenig günstiger ist es in Frankfurt oder Stuttgart. Hier haben Studenten Kosten von rund 13 Euro pro Quadratmeter. Also noch immer doppelt so viel, wie in Leipzig. Um sich ein Bild von den Unterschiedenen zu machen ist es gut, die Preise für Wohnraum von 50 qm zu vergleichen. In München wäre das eine Kaltmiete von 850 Euro. In Stuttgart oder Frankfurt nur 650 Euro.

In der Analyse der Forscher wurden 15 Universitätsstädte überprüft. Die Grundlage waren die aktuellen Online-Mietangebote, die zur Verfügung stehen. Untersucht wurden nur Wohnungen, die für Studenten interessant sein können. Das heißt, Luxuswohnungen wurden in die Analyse nicht mit eingeschlossen.

Je nachdem, welches Studium Studenten machen, können sie auch als Nachhilfelehrer arbeiten. In Anstellung in einem Institut oder auf dem freien Markt, finden sich immer gut bezahlte Jobs. Hier liegt der Verdienst nicht selten bei 10 – 12 Euro die Stunde. (#03)

Je nachdem, welches Studium Studenten machen, können sie auch als Nachhilfelehrer arbeiten. In Anstellung in einem Institut oder auf dem freien Markt, finden sich immer gut bezahlte Jobs. Hier liegt der Verdienst nicht selten bei 10 – 12 Euro die Stunde. (#03)

Unterschiede beim Verdienst – hat das eine Auswirkung?

Die Kosten für die Miete müssen natürlich im Verhältnis zu dem Verdienst für Studenten gesehen werden. Es ist bekannt, dass in den alten Bundesländern das Einkommen höher liegt, als in den neuen Bundesländern. Tatsächlich verdienen Studenten in München im Durchschnitt rund 20 % mehr, als Studenten in Leipzig oder Berlin. Im Vergleich zu den höheren Kosten für die Unterkunft, bringt dies den Studenten jedoch nur wenig, denn dieser erhöhte Verdienst wird direkt durch die Miete wieder reduziert. Interessant ist dabei auch die Frage, welche Jobs eigentlich besonders lukrativ sind. Denn reichen BAföG und eine mögliche Unterstützung der Eltern nicht aus, dann bleibt fast keine Wahl, als sich auf die Suche nach einem Job zu machen. Hier gibt es die zehn beliebtesten Berufe, bei denen Studenten besonders viel verdienen:

  • Die Arbeit als Kellner
    Vor allem das Trinkgeld spricht für sich. Auch die Möglichkeit, nach der Uni an der Bar oder im Café zu arbeiten ist ein besonderer Vorteil von diesem Beruf.
  • Promotion-Jobs
    Wer ein Händchen für den Kontakt mit Menschen hat, aufgeschlossen, gepflegt und vielseitig ist, der kann als Promoter aktiv werden.
  • Arbeiten als Nachhilfelehrer
    Je nachdem, welches Studium Studenten machen, können sie auch als Nachhilfelehrer arbeiten. In Anstellung in einem Institut oder auf dem freien Markt, finden sich immer gut bezahlte Jobs. Hier liegt der Verdienst nicht selten bei 10 – 12 Euro die Stunde
  • Kaufmännische Jobs
    Studentische Aushilfen werden auch gerne im Büro eingesetzt. Hier können sie bei der Dateneingabe unterstützen oder die Akten sortieren und bei Veranstaltungen eingesetzt werden.
  • Auslieferungen fahren
    Pizzabote oder auch Fahrer für den Chinesen um die Ecke, Dienste für Apotheken oder kleine Botenfahrten für Unternehmen – wer einen Führerschein hat, der kann hier einen guten Verdienst bekommen. Viele Kunden geben auch Trinkgeld.
  • Aktiv werden als Verlader
    Viele Paketdienste sind immer wieder auf der Suche nach Verladern. Sie brauchen Hilfe bei der Be- und Entladung der Fahrzeuge, das ist auch problemlos am Abend oder in der Nacht möglich. Bevorzugt werden gesunde und kräftige Studenten genommen.
  • Im Security-Bereich arbeiten
    Wer es sich zutraut, als Security zu arbeiten, der kann Glück haben. Auch hier werden immer wieder Studenten gesucht, die flexibel für verschiedene Veranstaltungen eingesetzt werden können.
  • Stadtführer
    Natürlich müssen sich Studenten erst einmal selbst in der Stadt zurechtfinden, wo sie nun sind. Kennen sie sich aus, können sie aber auch als Stadtführer arbeiten.
  • Arbeiten im Einzelhandel
    An der Kasse oder beim Füllen der Regale sowie im Lager werden noch immer gerne Studenten eingesetzt. Auch hier findet sich eigentlich immer ein guter Job.
  • Studentische Aushilfe in Betrieben oder an der Uni
    Mit etwas Glück kann man einen Job als studentische Aushilfe an der Universität oder in einem Betrieb bekommen. Diese Stellen sind ebenfalls oft sehr gut bezahlt.

Inwieweit sich die Miete in Sachsen mit einem Studentenjob tragen lässt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier ist es aber durchaus leichter, als in München oder Stuttgart.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: baranq  -#01: Kinga-#02: Poznyakov -#03:  Monkey Business Images

Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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