Posted on 31. Okt 2016 in Finanzen | Keine Kommentare

30 Jahre alt und das Gehalt entspricht nicht der eigenen Karriereplanung? So geht es vielen Angestellten im Einzelhandel und auch Arbeitgeber der Branche fragen sich: Welche Gehälter sind für Angestellte in diesem Alter angemessen? Ein Lebensalter von 30 Jahren stellt die Phase der Festigung und Karriere im Arbeitsleben dar.

Arbeitnehmer haben feste Karriereziele und arbeiten an deren Verwirklichung. Das Gehalt spielt dabei für viele eine wichtige Rolle. Wir geben Antworten auf die Frage: Was verdient eine 30 Jahre alte Verkäuferin in Deutschland?

 

30 Jahre: statistische Entwicklung beim Gehalt im Einzelhandel

Ein Blick auf die statistischen Auswertungen der durchschnittlichen Gehälter in Deutschland zeigt, dass ab einem Alter von 30 Jahren das Gehalt kontinuierlich steigt. Dieser Trend hält meistens bis zum 40. Lebensjahr an und stagniert anschließend. Bei Führungspositionen, wie zum Beispiel der Regionalleitung eines Filialisten, verhält sich die Entwicklung beim Gehalt ab 30 Jahre etwas anders. Hier ist ein Zuwachs erst signifikant, wenn die Führungskraft 40 Jahre oder älter ist. Das Ende des Wachstums liegt dann im Lebensabschnitt ab 50 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt verdient ein Regionalleiter oder Manager durchschnittlich das meiste Geld.

 

Ein Blick auf die statistischen Auswertungen der durchschnittlichen Gehälter in Deutschland zeigt, dass ab einem Alter von 30 Jahren das Gehalt kontinuierlich steigt. (#01)

Ein Blick auf die statistischen Auswertungen der durchschnittlichen Gehälter in Deutschland zeigt, dass ab einem Alter von 30 Jahren das Gehalt kontinuierlich steigt. (#01)

 

Gehaltserhöhung als Motivation für Mitarbeiter

Wer 30 Jahre alt ist, hat die ersten Schritte auf der Karriereleiter meistens bereits erklommen. Das kann zum Beispiel die Beförderung von der Verkäuferin zur stellvertretenden Filialleitung sein. Dieser Zuwachs von Aufgaben bei der täglichen Arbeit und die gestiegene Verantwortung sollten sich selbstverständlich auch im Gehalt widerspiegeln. Für Arbeitgeber ist die Gehaltserhöhung ein gutes Mittel zur Motivationssteigerung der Mitarbeiter. Zufriedene Angestellte, der ein faires Gehalt verdienen, bringt sich mit mehr Engagement in ihren Beruf ein. Das zeigt sich zum Beispiel in der Bereitschaft zu Überstunden im umsatzstarken Weihnachtsgeschäft oder Sonderarbeit an verkaufsoffenen Sonntagen.

Außerdem sind Mitarbeiter in der Altersklasse 30 Jahre gefragt und können schnell von anderen Einzelhändlern abgeworben werden. Möglicherweise malen sie sich dort bessere Chancen für ihre Karriere aus. Das gezahlte Gehalt kann daher auch als Maßnahme zur Mitarbeiterbindung an ein Unternehmen dienen. Ist eine dauerhafte Gehaltserhöhung aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht möglich, sind Sonderzahlungen für Arbeitnehmer ein Anreiz für die eigene Arbeitsmotivation und den Verbleib im Unternehmen.

 

 Offene Gespräche mit den Mitarbeitern können Frustration und einem möglichen Jobwechsel vorbeugen. (#02)

Offene Gespräche mit den Mitarbeitern können Frustration und einem möglichen Jobwechsel vorbeugen. (#02)

Sonderleistungen statt mehr Gehalt

Neben der Gehaltserhöhung und einmaligen Sonderzahlungen haben Arbeitgeber im Einzelhandel weitere Möglichkeiten, ihren Mitarbeitern Vorteile und Anerkennungen zukommen zu lassen. Mitarbeiter in einem so anstrengenden Beruf wie dem des Verkäufers verdienen Anerkennung und Lob als Antworten auf ihren Arbeitseinsatz. Diese können zum Beispiel in Form von Mitarbeitervorteilen ausgedrückt werden. Arbeitgeber haben die Möglichkeit, ihren Angestellten Mitarbeiterrabatt einzuräumen.

Dadurch identifizieren sich Verkäuferinnen und Verkäufer mit dem eigenen Sortiment und die Jahre der Betriebszugehörigkeit zahlen sich auf diese Weise aus. Auch Zuschüsse zur Mitgliedschaft im Fitnessstudio, zu Sportkursen oder dem Monatsticket für öffentliche Verkehrsmittel können eine Motivation für Angestellte sein. Im Alltag stellen sie eine finanzielle Entlastung für Arbeitnehmer dar. Trotzdem steigen die Personalkosten weniger stark an, als durch dauerhaft höhere Gehälter.

Fazit

Hilfreich bei der Frage: Was ist ein faires Gehalt ab 30 Jahre? ist für Arbeitgeber ein Blick auf die eigenen Karriereziele und Gehaltswünsche. Auch offene Gespräche mit den Mitarbeitern können Frustration und einem möglichen Jobwechsel vorbeugen.


Bildnachweis:©Fotolia-Titelbild:Daniel Ernst-#01: foto ARts-#02:Andrey Popov _

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