EBOLA-EU-Militäreinsatz: Soldaten sollen gegen den Virus vorgehen

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Der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) plant offenbar den Einsatz von Militär in den von der EBOLA-Infektion betroffenen Gebieten. Dabei sollen die europäischen Soldaten dazu eingesetzt werden, Krankenstationen in Gebieten aufzubauen, die von der EBOLA-Infektion betroffen sind. Diese Pläne soll Catherine Ashton, die EU-Außenbeauftragte, nach Informationen der WELT in einer geheimen Sitzung präsentiert haben. Die WELT zitiert dabei ein Papier der EU-Behörde in dem es heisst: „die Durchführung einer Militäroperation, um die Sicherheit in einer bestimmten Region aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen“ (Zitat). Wie verlautet, plant die EU auch, Helfer aus den betroffenen Gebieten auszufliegen.

Über 8.000 Erkrankungen an EBOLA in Liberia, Sierra Leone und Guinea

Von der EBOLA-Epidemie am schlimmsten betroffen sind die drei westafrikanischen Staaten Liberia, Sierra Leone und Guinea. Die Weltgesundheitsorganisation (englisch: World Health Organization, WHO) spricht davon, dass die Lage in diesen drei Ländern sich weiter verschärft hat. Alleine in diesen drei Ländern sind laut WHO über 8.000 Fälle von EBOLA-Infektionen registriert worden. Davon verliefen bisher 3.857 Fälle tödlich. Die nationalen Gesundheitssysteme – insbesondere das von Liberia – sei völlig überfordert. Ein kürzlich gemeldeter Rückgang der EBOLA-Fälle in Liberia entspreche nicht den Tatsachen.

Mazedonien: Brite mit Verdacht auf EBOLA-Infektion verstorben

In Mazedonien ist ein Brite mit Verdacht auf eine EBOLA-Infektion verstorben und ein Landsmann weist zudem Symptome der EBOLA-Seuche auf. Das Hotel in Skopje – in dem beide residierten – wurde komplett abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt. Viele der Angestellten des Hotels dürfen das Haus nicht mehr verlassen.

Jovanka Kostovska: Brite hatte Fieber, Erbrechen und inneren Blutungen!!

Diese Nachricht schürt in ganz Europa die Angst vor einem Überspringen der EBOLA-Seuche von Westafrika nach Europa, in dem man sich bislang sicher wähnte. Der Fall in der mazedonischen Hauptstadt Skopje zieht Kreise. Im mazedonischen Gesundheitsministerium verlautbarte der Leiter der Abteilung für InfektionskrankheitenJovanka Kostovska – dass der verstorbene Brite am 2. Oktober 2014 aus Großbritannien kommend in Skopje angereist sei. Der Brite wurde am Donnerstag mit typischen EBOLA-Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert: Fieber, Erbrechen und inneren Blutungen. Sein Zustand habe sich im Krankenhaus zusehends verschlechtert. So sei er denn nachmittags verstorben. Eine Aussage, ob es sich tatsächlich um eine EBOLA-Infektion handelte, wollte Jovanka Kostovska jedoch nicht treffen.

WHO: Rettungskette für freiwillige Helfer aus Europa

Wie die WELT berichtet, soll von der WHO eine medizinische Evakuierung von EBOLA-Infizierten aus Westafrika organisiert werden. Insbesondere sollen infizierte europäische Helfer schnell aus den afrikanischen Ländern ausgeflogen werden um diese in der Heimat zu behandeln. Dies sieht man als Voraussetzung um genügend freiwillige medizinische Helfer zu finden, die zu einem Einsatz in Afrika bereit sind. Von einer solchen Behandlungsgarantie spricht laut WELT ein hoher EU-Diplomat.

Phoenix: US-Spezialist für Krankentransporte soll helfen

Das US-amerikanische Unternehmen Phoenix hat sich auf den Transport von schwer erkrankten Patienten spezialisiert. Das US-Außenministerium soll bereits mit Phoenix zusammenarbeiten. Jetzt will sich auch die EU die Dienste des US-Unternehmens nutzbar machen.

Weltbank: wirtschaftliche Folgen der EBOLA-Epidemie

Die Weltbank hat die Kosten der EBOLA-Epidemie hochgerechnet. Für den Fall, dass sich die Epidemie auf die angrenzenden Nachbarländer in Westafrika ausbreitet, rechnet die Weltbank mit Kosten von über 25 Milliarden Euro. Schon jetzt seien die wirtschaftlichen Folgen in den betroffenen Ländern sehr schwerwiegend.


Bildnachweis: © morguefile.com – rachjose

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