Posted on 24. Jul 2014 in Freizeit, My Home, Top, Urlaub, Urlaub & Erlebnis, Welt | Keine Kommentare

Erfahrungen hatten wir noch keine und Campervermietungen gibt es in Kanada und dort insbesondere in Vancouver in der Provinz British Columbia wie Sand am Meer. Die meisten sind große Ketten, die in mehreren Städten ihre Stationen haben. Da ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten und die Preise zu vergleichen. Uns war es wichtig, dass man einen konkreten Ansprechpartner hat und sich nie mit irgendeiner Callcenter-Stimme rumärgern muss, wenn es wirklich einmal zu Problemen kommt. Deshalb haben wir uns nochmal im Bekanntenkreis umgehört und auch im Internet auf der einen oder anderen Seite einige Rezensionen und Aktuelles gelesen und sind schließlich auf Edmund Kunkes Holiday-Home-Car Vermietung am Westminster Highway in Vancouver gestoßen, was uns sofort zugesagt hat.

Eine deutsche Wohnmobile-Vermietung mitten in Kanada – genauer: British Columbia!

Edmund Kunke vermietet viele Wohnmobile in seiner Station, die alle von außen betrachtet in einwandfreiem Zustand waren. Der Vorteil ist, dass Edmund Kunke selbst Deutscher ist und somit die befürchteten Verständigungsprobleme schon mal weggefallen sind. Wir haben uns also zunächst die Vermietung von Herrn Kunke im Internet angeschaut und waren begeistert, welcher Service dort angeboten wird. Alle Wohnwägen sind großzügig mit Haushaltsgegenständen und Küchenhelfern ausgestattet. Das hat einen echt guten Eindruck auf uns gemacht. Holiday Home Car bietet sogar Hilfe bei der Flugbuchung an und vermittelt besonders günstige Preise. Das fanden wir klasse und wollten uns deshalb mal mit Herrn Kunke persönlich unterhalten. Auf seiner Internetseite kann man ein Rückrufformular ausfüllen, so dass man zur angegebenen Zeit von Herrn Kunke angerufen wird und die hohen Telefonkosten sparen kann. Das haben wir genutzt und einen Termin für ein Telefonat mit Herrn Kunke abgestimmt.

Bei Holiday-Home-Car fühlen wir uns echt gut aufgehoben

Als er anrief, waren wir total überrascht von seiner Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Er nahm sich wirklich viel Zeit, alle Fragen, die sich bei uns angesammelt hatten, zu beantworten und uns weitere Tipps zu geben. Ich hatte in vielen Beiträgen gelesen, dass man die ersten Tage in einem Hotel in Vancouver verbringen sollte, damit man sich von dem Jetlag erholen konnte. Ich fragte Herrn Kunke also, ob er uns ein Hotel in der Nähe empfehlen könne und er antwortete, wir könnten doch einfach direkt in unserem Wohnwagen übernachten und weil wir das Fahrzeug ja dann noch nicht bewegen, würde er uns die erste Nacht auch nicht berechnen. Wir könnten so also viel Geld für das Hotel sparen und stattdessen lieber etwas anderes damit anstellen. Meine Frau war von dieser Seite her sichtlich begeistert von dem Angebot und konnte sich ein quietschendes „shooooppeeeen“ nicht verkneifen. Meine Ohren waren links wie rechts betäubt! Frauen…

Von „A“ wie AGB bis „Z“ wie Zivilisation

Da wir auf dem Gebiet „Wohnwagenreise“ ja noch sehr unerfahren waren, fragte ich Herrn Kunke, nach seinen Erfahrungen, wie so eine Anreise denn üblicherweise abläuft. Er erklärte mir, dass er zunächst einmal verschiedene Flugverbindungen für uns raussuchen würde, die er dann mit uns bespricht und im Anschluss verbindlich buchen kann. Wenn wir dann am Flughafen in Vancouver ankommen, holt er uns persönlich am Flughafen ab und fährt mit uns zu seiner Camper-Station am Westminster Highway, der mitten durch Vancouver geht – von Richmond bis Annacis Island. Dort würde er dann mit uns frühstücken und uns unser Wohnmobil zeigen und all das erklären, was man so wissen muss. Im Wohnwagen sei auch ein Navigationsgerät als „Kontakt zur Zivilisation„, so dass wir uns also auf unserer Reise nicht verfahren können.

Meine Frau, die glücklicherweise immer auf mein leibliches Wohl bedacht ist, wollte noch wissen, wo der nächste Supermarkt oder das nächste Restaurant ist, damit wir nach Ankunft am Airport auch etwas zu Essen haben. Edmund Kunke bot uns an, wir sollen doch einfach eine Einkaufsliste fertig machen und ihm zuschicken, er würde dann für uns einkaufen gehen, so dass alles schon da ist, wenn wir anreisen. Meine Frau war hin und weg von dem Kontakt zu Herrn Kunke und wär am liebsten ab zum Airport und direkt losgeflogen. Aber soweit waren wir ja leider noch nicht. Wir bedankten uns bei Herrn Kunke, der uns nun von dieser Seite noch sympathischer erschien, als ohnehin schon und machten uns an die weitere Planung. Ich druckte mir auf der Startseite seiner Homepage noch seine AGB, seine Adresse und nach Besuch seiner Sitemap auch seine Links zu recht empfehlenswerten Websites aus. Man kann nie wissen…

Beim Indian Summer herrscht in Kanada ein einzigartiges Farbenspiel der Natur.

Beim Indian Summer herrscht in Kanada ein einzigartiges Farbenspiel der Natur.

Eigentlich wollte ich ja gerne zum Indian Summer nach Kanada, weil dieses Farbenspiel dort der absolute Hammer sein soll, aber all das passte zeitlich leider nicht in unsere Planung. Deshalb beschlossen wir, den Juni oder Juli anzupeilen. Letztendlich wurde es der Juni und zwar waren wir vom 06. bis 29. Juni unterwegs. Und was machen Frauen als erstes, wenn ein Urlaub ansteht? Erstmal shoppen! Und wer muss mit zum Bezahlen? Natürlich ich. Yippieh. Also haben wir uns erstmal mit Kleidung für alle möglichen und unmöglichen Wetterlagen eingedeckt. Von der warmen Winterjacke bis zum ärmellosen Oberteil war alles dabei. Aber das war gar keine schlechte Idee, wie wir hinterher noch feststellen mussten. Weitab von Facebook, Zivilisation und all dem ganzen iGedöns ist man für was Kuschliges sehr dankbar.

Naja von hier bis zum Urlaub passierte eigentlich nicht mehr so viel, außer dass ich das auf Facebook mit unserer Clique ausgiebigst durchhecheln musste und wir uns jetzt sicher waren, nicht bis 2015 mit unserer Reise zu warten. 2015 wärs an unserem siebten Hochzeitstag gewesen, aber solange wollte meine Holde auf einmal doch nicht mehr warten. Deshalb geht’s jetzt direkt mit dem Anreisetag weiter. Wir sind von Frankfurt aus gestartet und waren gute zehn Stunden später am Flughafen in Vancouver. Aktuelles Wetter am Airport: strahlende Sonne! Feine Sache, das.

So ein langer Flug kann einen schon ganz schön fertig machen, wie ich an eigenem Leib erfahren musste. Man wird halt nicht jünger… Die Strapazen vom Flug waren aber schnell vergessen, als wir in der Obhut von Edmund Kunke waren, der uns persönlich am Flughafen in British Columbia in Empfang genommen hat. Wir fuhren dann mit ihm zum Standort der Holiday-Wohnmobile, wo ein köstliches Frühstück auf uns wartete. Das war genau das was wir jetzt brauchten. Wir haben uns sofort wohl gefühlt und konnten bei ein paar leckeren Happen die letzten kleinen Fragen klären und in Kanada ankommen. Auch der Rest der Familie Kunke war super nett und wir waren sehr froh, dass wir bei den freundlichen Menschen von der Wohnmobile-Vermietung Holiday-Home-Car gelandet waren.

Edmund Kunke: hat viel Erfahrung mit uns deutschen Überland-Campern

Edmund Kunke, der seit vielen Jahren schon in Kanada wohnt und sich in Vancouver und Umgebung bestens auskennt, hat uns noch ein paar Erfahrungen und all die guten Tipps mit auf den Weg gegeben und sogar einen Gutschein für einen Supermarkt in der Nähe, wo wir vergünstigt einkaufen konnten. Super Sache! Er hat uns dann in aller Ruhe das Wohnmobil (aktuelles Modell: ein Pickup Camper TC 10’8 ) gezeigt und alle Funktionen erklärt. Wie er es versprochen hatte, war unser Kühlschrank prall gefüllt mit den Leckereien von unserer Einkaufsliste, die wir ihm zuvor geschickt hatten. Besser hätten wir uns die Ankunft in unserem Urlaubsort nie vorstellen können. Danke an dieser Stelle noch mal an die Adresse von Edmund Kunke und sein Team von Holiday-Home-Car in Vancouver für das tolle Angebot! Wir werden Sie nach diesen angenehmen Erfahrungen gerne weiter empfehlen – und das nicht nur online auf Facebook!

Hier die sechs Kapitel meiner Wohnmobil-Kanada-Reise:


Bildnachweis: © 2014, 2015 ff.: Flugzeug: Fotolia – Alfonso de Tomas, Ahornblatt: Fotolia – Valentina R.

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