Posted on 24. Jul 2017 in Gesundheit | Keine Kommentare

Pro Tag verliert ein Mensch zwischen 50 und 100 Kopfhaare – fallen jedoch mehr Haare aus, als sie nachwachsen, dann wird von Alopezie gesprochen, einem sichtbaren Haarausfall. Die Arten sind vielfältig, am häufigsten kommt der erblich bedingter Haarverlust, die androgenetische Alopezie vor.

Haarausfall ist nicht immer gleich Alopezie

Haare übernehmen einen wichtigen Part in unserem Leben: Sie dienen dem Schutz vor Sonne und der Wärmeregulation. Außerdem spielen sie auch eine wichtige Rolle in der menschlichen Kommunikation: denn je nachdem, wie die Haare getragen werden, gibt dies Aufschluss auf den Menschen selbst. Schließlich gelten Menschen mit kräftigen und dichten Haaren als gesund, vital und jugendlich.

Dies macht schnell klar, warum sich vor allem Frauen durch Haarausfall bedroht fühlen. Spätestens dann wird der Rat eines Arztes gesucht. Dabei ist allerdings wichtig zu wissen, dass Haarausfall nicht immer gleich Haarausfall ist. Es gibt zahlreiche Formen, die sich nicht nur in ihren Ursachen, sondern auch in ihrem Erscheinungsbild deutlich voneinander unterscheiden. Denn ein Haarausfall ist immer nur ein Symptom und nur der Arzt kann mithilfe einer Diagnose den Grund erfahren.

Pro Tag verliert ein Mensch zwischen 50 und 100 Kopfhaare - fallen jedoch mehr Haare aus, als sie nachwachsen, dann wird von Alopezie gesprochen, einem sichtbaren Haarausfall. (#01)

Pro Tag verliert ein Mensch zwischen 50 und 100 Kopfhaare – fallen jedoch mehr Haare aus, als sie nachwachsen, dann wird von Alopezie gesprochen, einem sichtbaren Haarausfall. (#01)

Haarzyklus wechselt ständig

Jeder Haarfollikel unterliegt einem Zyklus – dabei wird unter verschiedenen Phasen unterschieden:

  • Anagen – die Wachstumsphase
  • Katagen -Übergangsphase
  • Telogen – die Ruhephase

Während der Wachstumsphase sind die Haarfollikelepithelzellen besonders empfindlich und daher auch anfällig für Störungen. Liegt eine Störung vor, dann kommt es oft zu einem frühzeitigen Ende der Wachstumsphase und es folgt schneller die Übergangsphase und Ruhephase. Von der Dauer der Wachstumsphase ist auch die maximale Haarlänge abhängig. Wenn durchschnittlich die Haare monatlich etwa 1 cm wachsen, dann beträgt die Wachstumsphase bei Menschen mit langen Haaren von 120 cm etwa 10 Jahre. Bei anderen kann es sein, dass eine kurze Wachstumsphase dafür verantwortlich ist, dass die Haare, bevor sie ausfallen, in zwei Jahren nicht länger als 24 cm wachsen.

Die Übergangsphase ist relativ kurz, dabei kommt es in einer Zeit von etwa ein bis 2 Wochen zu einem Rückbau des Haarfollikels. Der Haarzyklus endet mit der Ruhephase. An der Wurzel gibt es verhornte Kolbenhaare, die für etwa 2-4 Monate ohne Stoffwechselaktivität in dem Haarfollikel stecken. Danach fällt das sogenannte Telogenhaar beim Haarewaschen oder Kämmen aus. Es gibt einige Faktoren, die Einfluss darauf haben, dass ein abrupter Übergang von der Wachstumsphase in die Übergangsphase und letztendlich Ruhephase erfolgt. Dazu gehört beispielsweise eine Einnahme von Hormonen, der Wechsel der Jahreszeiten oder auch spezielle Medikamente. Es gibt viele Menschen, die im Frühling oder Herbst periodisch verstärkt einen Haarwechsel aufweisen.

Um Alopezie (Alopecia) richtig behandeln zu können, ist es wichtig, dass zunächst einmal feststeht, um welche Art es sich überhaupt handelt. (#02)

Um Alopezie (Alopecia) richtig behandeln zu können, ist es wichtig, dass zunächst einmal feststeht, um welche Art es sich überhaupt handelt. (#02)

Alopezie: Wie erfolgt die Diagnostik?

Um Alopezie (Alopecia) richtig behandeln zu können, ist es wichtig, dass zunächst einmal feststeht, um welche Art es sich überhaupt handelt. Handelt es sich hierbei um eine sichtbare Alopezie (Haarlosigkeit) oder um einen verstärkten Haarausfall (Effluvium)? Normal ist ein Haarausfall von 50-100 Haaren täglich. Wie viel ausfallen hängt auch davon ab, wie die Haarpflege erfolgt. Wer zum Beispiel seine Haare täglich wäscht, der verliert dabei in etwa die gleiche Anzahl an Haaren. Werden die Haare allerdings nur einmal in der Woche gewaschen, dann ist an dem Tag der Haarverlust besonders hoch und wird auch stärker wahrgenommen. Trotzdem liegt dann keine krankhafte Veränderung vor.

Da auch eine Einnahme von Medikamenten Einfluss auf den Haarverlust haben kann, muss sichergestellt sein, dass der Haarausfall nicht daher rührt. Es kann zum Beispiel sein, dass die Haare erst vier Monate nach der Medikamenteneinnahme ausfallen. Dies ist beispielsweise oft der Fall, wenn Heparin zur Thromboseprophylaxe intravenös verabreicht wurde. Bei Vergiftungen oder bei einer Chemotherapie können die Haare so stark geschädigt werden, dass sie innerhalb einer ganz kurzen Frist von nur ein bis drei Wochen ausfallen. Haarausfall kann auch einen hormonellen oder psychologischen Grund haben. Frauen sind häufig etwa 2-4 Monate davon betroffen, nachdem sie ein Kind geboren haben. Ausgelöst wird der Haarausfall dann durch die starke hormonelle Umstellung sowie durch den Geburtsstress. Diese Störung reguliert sich allerdings in der Regel selbstständig.

Auslöser finden

Um eine Alopezie erfolgreich behandeln zu können, muss feststehen, welches Ereignis die auslösende Ursache dafür war, dass vermehrt von der Wachstumsphase in die Ruhephase übergegangen wurde. Bei einer Untersuchung wird zunächst einmal abgeklärt, ob es überhaupt eine sichtbare Haarverminderung gibt. Diese Frage ist recht einfach zu beantworten, wenn es sich um eine androgenetische Alopezie oder eine Alopecia areata handelt. Dabei wird auch untersucht, ob es auf der Kopfhaut Anzeichen für eine Entzündung oder für ein Ekzem gibt. Außerdem wird der Arzt mit der Hand in die Haare greifen und fest daran ziehen. Gehen dann mehrere Haare an unterschiedlichen Stellen aus, dann liegt vermutlich ein unnatürlich verstärkter Haarausfall vor.

Für eine genauere Aussage zu der Quantität ist die Nutzung eines Trichogramms erforderlich. Hiermit können die verschiedenen Haarwurzelformen differenziert werden und es ist möglich, die Stadien des Haarzyklus zu erkennen. Hierfür werden rund 20-50 Kopfhaare ausgezogen und mit einem Mikroskop werden die Wurzeln analysiert. Damit ist es auch möglich zu unterscheiden, in welcher der drei Phasen sich die Haarwurzel derzeit befindet. Danach erfolgt eine Interpretation: Beträgt der Anteil der Telogenhaare mehr als 20 %, dann deutet dies auf eine Alopezie hin. Bei einer Rate von bis zu 50 % liegt vermutlich eine aktive androgenetische Alopezie oder eine starke Alopecia areata vor.

Bei der androgenetischen Alopezie handelt es sich um einen erblich bedingten Haarausfall und sie ist die häufigste Art des Haarverlusts bei Männern, kommt allerdings auch bei Frauen vor. (#03)

Bei der androgenetischen Alopezie handelt es sich um einen erblich bedingten Haarausfall und sie ist die häufigste Art des Haarverlusts bei Männern, kommt allerdings auch bei Frauen vor. (#03)

Die unterschiedlichen Alopezie Arten: Ein Überblick

1. Androgenetische Alopezie
Bei der androgenetischen Alopezie handelt es sich um einen erblich bedingten Haarausfall und sie ist die häufigste Art des Haarverlusts bei Männern, kommt allerdings auch bei Frauen vor. Ein Verlust der Haare wird von der Mutter vererbt – ist dann der Großvater mütterlicherseits ebenfalls von Haarausfall betroffen, liegt die Wahrscheinlichkeit hoch, ebenfalls glatzköpfig zu werden. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass Generationen übersprungen werden können. Bei etwa 90 % aller Männer, die älter als 21 Jahre sind, tritt die androgenetische Alopezie auf. Sie beginnt in der Regel im Schläfenbereich mit den sogenannten Geheimratsecken und die Hälfte aller Männer über 40 Jahre besitzen am Hinterkopf eine androgenetische Alopezie.

Ursächlich für diesen Alopezie Typ ist das Hormon Dihydrotestosteron – kurz DHT – und das Enzym 5-alpha-Reduktase. Testosteron wird von diesem Enzym in DHT verwandelt. Dadurch verringert sich die Anzahl der Haarfollikel und die Kopfhautmembranen verhärten. Sie geben an die Talgdrüsen auf der Kopfhaut und an noch vorhandenen Haaren mehr Fett ab und die Folge davon ist, dass eine Miniaturisierung der Haarfollikel erfolgt. Dadurch wird das Haar immer spärlicher und feiner, bis dann die Follikel letztendlich komplett absterben und das einmal ausgefallene Haar nicht wieder durch nachwachsende Haare ersetzt wird.

2. Alopecia areata
Alopecia areata ist auch unter dem Begriff kreisrunde Haarausfall bekannt – hierbei treten an einer oder mehreren Stellen kleine kahle Flächen auf. Der Krankheitsverlauf ist individuell und lässt sich nicht vorhersagen und in einigen Fällen ist es auch möglich, dass die Erkrankung zu einem vollständigen Haarverlust führt. In der Regel befinden sich an den Rändern der kahlen Bereiche, die meistens kreisrund sind, sogenannte Kolbenhaare. Das sind Haare, die die Form eines Ausrufezeichens haben und sich sehr leicht aus der Haut herausziehen lassen.

Während in einigen Fällen das Haar nach wenigen Wochen wieder anfängt nachzuwachsen, gibt es andere Fälle, in denen mit fortschreitender Krankheit auch ein völliger Verlust der Körperhaare die Folge sein kann. Bis heute ist noch nicht geklärt, wie Alopecia areata entsteht. Im Krankheitsverlauf entzündet sich das Gewebe rund um den Haarfollikel, dabei vernarbt es allerdings nicht. Es wird vermutet, dass eine Entzündung vorliegt, die eine Immunreaktion hervorruft, wodurch der Haarfollikel angegriffen wird. Betroffen von der Alopecia areata sind Männer und Frauen. Oft entsteht dieser Haarausfall durch bestimmte Ereignisse, wie zum Beispiel durch ein Trauma, eine Schwangerschaft oder durch Krankheit.

Bei einer vernarbenden Alopezie sind ursächlich zerstörte oder geschädigte Haarfollikel Schuld, die durch ein vernarbtes Gewebe ersetzt werden, wodurch neues Haar nicht mehr nachwachsen kann. (#04)

Bei einer vernarbenden Alopezie sind ursächlich zerstörte oder geschädigte Haarfollikel Schuld, die durch ein vernarbtes Gewebe ersetzt werden, wodurch neues Haar nicht mehr nachwachsen kann. (#04)

3. Diffuse Alopezie
Mit dem Begriff diffuse Alopezie wird ein fortschreitender Haarverlust auf dem gesamten Kopf bezeichnet. Das Haar wird im Verlauf der Erkrankung immer dünner und kraftloser und es zeigen sich mitunter auch kahle Stellen am Kopf. Allerdings ist keine vollständige Kahlköpfigkeit zu befürchten. Von der diffusen Alopezie sind sowohl Männer als auch Frauen betroffen.

Die diffuse Alopezie kann sich durch verschiedene Ursachen entwickeln:

  • Bestimmte Arzneimittel, wie beispielsweise chemotherapeutische Medikamente, Gerinnungshemmer oder Verhütungsmittel
  • Mangelernährung mit zu wenig Zink und Eisen
  • Schilddrüsenüberfunktion oder eine Schilddrüsen Insuffizienz

Das Gute:Eine diffuse Alopezie ist gut behandelbar und lässt sich durch eine ausgewogene Ernährung vorbeugen.

4. Vernarbende Alopezie
Bei einer vernarbenden Alopezie sind ursächlich zerstörte oder geschädigte Haarfollikel Schuld, die durch ein vernarbtes Gewebe ersetzt werden, wodurch neues Haar nicht mehr nachwachsen kann. Diese Alopezie ist recht selten und nur etwa 3 % aller von Haarausfall Betroffenen leiden unter einer vernarbenden Alopezie.

Sie wird meistens durch Entzündungen ausgelöst und es wird unter verschiedene Arten unterschieden:

  • Die primär vernarbende Alopezie wird durch erbliche Veränderungen oder durch Störungen in der Entwicklungsphase der Haarfollikel verursacht
  • Die erworbene primär vernarbende Alopezie beruht auf eine autoimmune Reaktion auf Haarfollikel und bestimmte Hautkrankheiten
  • Die sekundär vernarbende Alopezie ist eine indirekte Begleiterscheinung durch einen Tumor, eine Infektion oder durch andere äußere Faktoren, wie beispielsweise Verletzungen oder Verbrennungen. Auch eine Pilzinfektion kann zu einer vernarbenden Alopezie führen

5. Alopezie verschiedenen Ursprung
Veränderungen in unserem Alltag, Stress oder die Einnahme von Medikamenten können ebenfalls zu einem Haarverlust führen. Bekannt ist zum Beispiel die traumatische Alopezie, die durch körperliche Verletzungen hervorgerufen wird. Dies kann zum Beispiel ein sehr streng gebundener Pferdeschwanz sein. Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Alopecia follicularis – eine Entzündung mit eitrigen Bläschen, die sich entlang der Kopfhaut ausbreitet und die betroffenen Follikel zerstört. Vermutlich wird diese Alopezie durch die Bakterien Staphylococcus aureus ausgelöst.

Eine weitere seltene Art der Alopezie ist Follikulitis disecans. Hierbei handelt es sich um eine Veränderung der Kopfhaut durch unbekannte Ursache. Es entstehen entzündliche und tiefe Knötchen am Hinterkopf und im Nackenbereich. Sie kommt gehäuft bei afrikanischen Männern vor, die im Alter zwischen 18 und 40 Jahren sind.

Video: Alopecia bitte was?!

Alopezie: Wie erfolgt die Behandlung?

Die häufigste Form des Haarausfalls ist die androgenetische Alopezie. Das Ziel der Behandlung ist es, den Haarausfall wirksam zu stoppen und das Wachstum der Haare zu fördern. Hierfür ist es erforderlich, dass die sich in der Ruhephase befindlichen Haarfollikel wieder dazu angeregt werden, in die Wachstumsphase überzugehen. Gleichzeitig wird verzögert, dass derzeit wachsende Haare wieder in die Ruhephase gehen. Die Behandlung kann äußerlich (topisch) oder systematisch mit einem einzunehmenden Präparat stattfinden. Es gibt derzeit zwei verschiedene Behandlungsverfahren, deren Wirksamkeit durch Studien nachgewiesen wurden.

Das ist zum einen eine äußerliche Anwendung von dem Präparat Minoxidil und zum anderen die systematische Therapie mit dem Medikament Finasterid, was allerdings lediglich für Männer und noch nicht für Frauen offiziell zugelassen ist. Mit beiden Substanzen wird das Wiederwachstum der Haare stimuliert und beide sind relativ gut verträglich. Damit sie zum Erfolg führen, müssen sie dauerhaft und kontinuierlich angewendet werden. Bei der äußeren Anwendung, bei der eine Langzeittherapie erforderlich ist, kann es zu einer Austrocknung der Kopfhaut kommen. Dem kann allerdings mit entsprechenden pflegenden Präparaten entgegengewirkt werden.

Bei der systematischen Therapie mit Finasterid wird die Reduktase gehemmt. Klinische Studien haben ergeben, dass ein Fortschreiten der Erkrankung durch eine Senkung des Dihydrotestosteronspiegels nicht nur verhindert, sondern auch das Haarwachstum stimuliert wird. Allerdings ist Finasterid nicht zugelassen, um bei Frauen eine androgenetische Alopezie zu behandeln. Der Grund ist, dass es für männliche Föten ein Fehlbildungsrisiko gibt.

Vor- und Nachteile der topischen und systematischen Therapie

Im Vergleich zu der topischen und äußerlichen Therapie hat die systematische Therapie den Vorteil, dass sie von vielen Menschen als sehr praktisch empfunden wird, da lediglich eine Tablette zweimal täglich eingenommen werden muss. Außerdem besteht bei der äußerlichen Anwendung mit Minoxidil die Möglichkeit der Hautirritation oder auch einer Kontaktdermatitis. Bei der Therapie mit Finasterid gibt es hingegen die Nebenwirkungen einer erektilen Dysfunktion sowie dem Verlust der Libido. Da die Steuerungszellen in den Haarfollikel empfindlich gegenüber männlichen Geschlechtshormonen sind, ist somit der Eingriff durch Medikamente in den Hormonhaushalt sehr vielversprechend. Den männlichen Geschlechtshormonen können weibliche Geschlechtshormone entgegenwirken.

Video: Alopecia Areata – Haarausfall STOP und neuer Haarwuchs

Behandlung der Alopezie mit Laser

In einigen Studien konnte bei einer regelmäßigen Laserbehandlung mit einem speziellen Haarmatrix Laser, der im Bereich von 655 nm arbeitet, ein Anstieg der Zahl der Haare erreicht werden. Der Einsatz eignet sich sehr gut auch zur zusätzlichen Ergänzung zu der medikamentösen Behandlung.

Chirurgische Behandlung durch Haartransplantation

Die Operationstechnik der Haartransplantation von Eigenhaaren zählt heute zu den Standard-OPs. Dabei werden follikuläre Einheiten verwendet, die mehrere Haarfollikel zusammenfassen. Diese werden einem Haarbereich entnommen, wo die Follikel unempfindlich sind gegenüber einem Einfluss von Dihydrotestosteron, wie zum Beispiel am Hinterkopf. Areale mit niedriger Haardichte können so aufgefüllt und kahle Areale verkleinert werden. Hierfür sind mehrere Eingriffe erforderlich und mit einem sichtbaren Resultat ist nach etwa 5-6 Monaten zu rechnen. Es können einige Nebenwirkungen auftreten, wie zum Beispiel Ödeme, Bildung von Krusten, Infektionen, Hautrötungen oder sogar Narben und Blutungen. Eine Haartransplantation ist relativ teuer und muss vom Patienten selbst bezahlt werden.

Alternative: Nahrungsergänzungsmittel

Es gibt einige Nahrungsergänzungsmittel, denen eine Verbesserung der Haarstruktur und der Haarqualität zugesprochen wird. Dies betrifft allerdings weniger das Wachstum der Haare und es gibt auch bislang noch keine ausreichend klinischen Studien, die belegen, dass tatsächlich eine verlässliche Wirksamkeit vorhanden ist. Empfohlen werden Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine, Säuren, Spurenelemente wie beispielsweise Koffein, Zink und Kupfer, aber auch einige Kräuterpräparate.


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Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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